Rocket Lake S in der Silicon Lottery: Bei 200 MHz trennt sich die Spreu vom Weizen
Bei Silicon Lottery sind die ersten Rocket Lake S verfügbar; der Core i5-11600K und Core i9-11900K. Während alle Modelle den Referenztakt schaffen, sind oft noch 100 MHz bei etwas mehr Spannung möglich; bei 200 MHz trennt sich aber bereits die Spreu vom Weizen.
Moderne Prozessoren sind bereits ab Werk selektiert, aber wer garantierte Taktraten erreichen will, greift zu Anbietern wie Silicon Lottery, die Prozessoren in großen Stückzahlen auf ihre Leistung testen. Neu im Angebot sind die jüngst vorgestellten Rocket Lake S oder auch 11. Core-Generation. Angeboten werden bisher die Modelle Core i5-11600K und Core i9-11900K. Der Core i7-11700K fehlt im Moment noch; der Core i9-11900KF ist bereits ausverkauft - bei Letzterem könnten in den kommenden Wochen wieder Stückzahlen lieferbar werden. Beim Angebot handelt es sich um die erste Welle aus der Selektion, die nun rund drei Wochen läuft. Ganz spannend sind immer die Statistiken zur Selektion.
Beim Core i5-11600K sind die Preise noch halbwegs überschaubar. Angeboten werden garantierte 4,8 GHz, 4,9 GHz und 5,0 GHz auf allen Kernen; bei Last auf einzelnen Kernen ist in der Regel noch ein Hunderter mehr drin. Die notwendigen Spannungen betragen 1,450 Volt, 1,475 Volt und 1,500 Volt. Während alle Modelle die 4,8 GHz bei 1,450 Volt schafften, sind es immerhin noch 81 Prozent bei 4,9 GHz und 1,475 Volt. Danach kommt das erste deutliche Kliff: Auf 5,0 GHz mit 1,500 Volt kommen nur noch 17 Prozent der CPUs. Die Preise staffeln sich entsprechend zu 250 US-Dollar, 260 US-Dollar und 340 US-Dollar.
Beim Core i9-11990K ist die Lage ähnlich: Angeboten werden garantierte Taktraten zu 4,9 GHz, 5,0 GHz und 5,1 GHz. Die notwendigen Spannungen betragen 1,425 Volt, 1,462 Volt und 1,500 Volt. Während noch alle Prozessoren 4,9 GHz bei 1,425 Colt schafften, sind es bei 5,0 GHz und 1,462 Volt noch 73 Prozent und bei 5,1 GHz mit 1,500 Volt schaffen es noch 29 Prozent in die Auswahl. Die Preise staffeln sich zu 620 US-Dollar, 700 US-Dollar und 880 US-Dollar.
Das zeigt ganz gut, wie schmal der Grat bereits ab Werk ist und dass Intels 14-nm-Prozessoren nicht viel Spielraum unter einem Praxis-tauglichen und mit normalen Mitteln erreichbaren Takt haben. 100 MHz sind meist noch erreichbar, bei 200 MHz wird die Luft dann schnell dünner. Natürlich kann man sein Glück immer über mehr Spannung versuchen, was aber auch direkt in einer aufwendigeren Kühlung mündet. Die erreichten Werte können natürlich mit weniger alltagstauglichen Einstellungen und Setups noch überboten werden.
Quelle: Silicon Lottery

„Rennt wie Serie mit ADB nur mit 10-20% weniger Verbrauch und das schaffen nur x-Prozent der CPUs“
Frage ist halt nur: deren Top-CPUs sind automatisch die undervolting Monster ?