Von Microsofts bestem Geschäft und der Entscheidung im Browser-Krieg (PCGH-Retro, 28. September)
Von Microsofts bestem Geschäft und der Entscheidung im Browser-Krieg - das geschah am 28. September. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
…1980: Es ist eine historische Entscheidung: Am 28. September 1980 entschließen sich Bill Gates, Paul Allen und Kay Nishi bei Microsoft dazu, den Vertrag mit IBM zu unterzeichnen - das Papier verpflichtet Microsoft, Anwendungen und das Betriebssystem für IBMs kommenden Personal Computer zu liefern, und bedeutet den Einstieg des kleinen Unternehmens in den höchst lukrativen Betriebssystem-Markt. Nur wenige Wochen zuvor hatte Microsoft gar kein Betriebssystem im Angebot, doch kurzfristig kaufte man den CP/M-Klon DOS bei der Firma Seattle Computer Products ein, um IBM etwas anbieten zu können (siehe auch "Microsofts Weg zur Macht" Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4).
…1998: Der erste große Browser-Krieg zwischen dem Pionier Netscape Navigator und Microsofts Internet Explorer ist in vollem Gange, die Konkurrenten überbieten sich ständig gegenseitig mit immer neuen Versionen voller innovativer Funktionen. Die Marktführerschaft lag bislang bei Netscape, doch am 28. September 1998 wendet sich das Blatt: Nutzungsstatistiken zufolge löst an diesem Tag der Internet Explorer - damals aktuell: Version 4 - zum ersten Mal den Netscape Navigator als verbreitetsten Webbrowser ab. Es ist eine Vorentscheidung im Browser-Krieg: Wenige Jahre später erreicht Microsoft über 90 Prozent Marktanteil, Netscape versinkt in der Bedeutungslosigkeit.



Komisch, die Leute haben doch weiter Windows genutzt, es hat sich also nur gegen einen Teil ihrer Software gerichtet, ich finde dies eigentlich relativ rational, denn dies tut man nicht Grundlos oder aus Spaß.
Wie sonst kann man sich erklären, dass mehrheitlich zuerst Firefox und später Chrome genutzt wurde.
Ich war nie ein großen freund vom IE, aber Edge mag ich doch sehr gerne... natürlich nur als Zweitbrowser, neben dem Feuerfuchs
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Was den Edge angeht, den habe ich auch gerne genutzt, aber die können erstmal aufräumen, das fette b oben rechts stört mich doch extrem. Bin gerade auch mit Firefox unterwegs, leider ist der immernoch zu dumm, mehr als eine Sprache zu spellchecken, hier ist beim schreiben auf Deutsch gerade das meiste rot unterlegt. Die Tabs sind mir auch zu hoch, das nimmt unnötig Platz ein. Bei Chromium kann ich keine Videos gucken, z.B. auf PCGH, geht nur auf YT und bei Uploads wird die Verbindung unterbrochen und ich bin offline.
Komisch, die Leute haben doch weiter Windows genutzt, es hat sich also nur gegen einen Teil ihrer Software gerichtet, ich finde dies eigentlich relativ rational, denn dies tut man nicht Grundlos oder aus Spaß.
Wie sonst kann man sich erklären, dass mehrheitlich zuerst Firefox und später Chrome genutzt wurde.
Ich war nie ein großen freund vom IE, aber Edge mag ich doch sehr gerne... natürlich nur als Zweitbrowser, neben dem Feuerfuchs
Die militante anti-Microsoft Community hat die Märchen über die angeblich schlechte Software verbreitet.
Der Clou am Microsoft/IBM Betrag war eigentlich noch ein ganz anderer: Microsoft durfte MS-DOS auch an andere Computerhersteller lizenzieren. So landete DOS dann eben nicht nur auf teuren IBM PCs, sondern vor allem auch auf den billigen Nachbauten, die in den Folgejahren den Markt überschwemmten und "IBM kompatible PCs" genannt wurden. Das war der wahre Grundstein für Microsofts Quasi-Monopol bei PC Betriebssystemen. Deswegen muss ich auch immer schmunzeln, wenn jüngere User der Meinung sind, dass MS Marktführer bei PC Betriebssystemen ist, weil (ihrer Meinung nach) Windows so toll ist. Denn das ist nicht der Fall. Es geht alles zurück auf den Microsoft/IBM Vertrag und der von mir erwähnten Klausel. Mal ganz davon abgesehen, dass MS den Urgroßvater von Windows nicht mal selber entwickelt hat