Von Geforce 8800 und Windows 3.11 (PCGH-Retro, 08. November)
Von Geforce 8800 und Windows 3.11 - das geschah am 8. November? Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1993: Microsofts bunter DOS-Aufsatz wird internetfähig: Am 8. November 1993 kommt Windows for Workgroups 3.11 auf den Markt, eine verbesserte Version des bereits netzwerkfähigen Vorgängers 3.1. Die neue Windows-Version enthält unter anderem Winsock, eine Sammlung von Funktionen, die nun auch die Ansteuerung von Hayes-Modems und per TCP/IP den Zugriff auf das Internet erlaubt und damit für Microsoft einen wichtigen Schritt bei der Moderisierung seiner Produkte darstellt.
...2006: Auf Basis des völlig neu entwickelten G80-Grafikchips präsentiert Nvidia am 8. November 2006 die neuen High-End-Grafikkarten Geforce 8800 GTX und GTS. Die GPUs bieten erstmals DX10- und damit Shader-Model-4-Support und setzen zur Überraschung vieler Skeptiker in Abkehr von der bisherigen Geforce-Tradition auf eine echte Unified-Shader-Architektur. Die 8800 GTX mit ihren 128 Shader-ALUs und 768 MiByte Grafikspeicher läuft mit 575 MHz Kerntakt, die Shader mit mehr als dem Doppelten (1.350 MHz) und stellt in fast sämtlichen Benchmarks alle anderen erhältlichen GPUs in den Schatten. Selbst das zweitschnellste Modell, die Geforce 8800 GTS mit 640 MiByte hätte dafür noch ausgereicht.
Passend zu den neuen Grafikchips bringt Nvidia auch neue Chipsätze auf den Markt, die 600i-Serie für Intel-Plattformen besteht aus den Modellen 680i SLI, 650i SLI und 650i Ultra - doch während die Chipsätze nie die Bedeutung früherer Generationen erlangen und Nvidia ein paar Jahre später das Chipsatzgeschäft einstellt, bleiben G80-basierte Chips auch drei Jahre später noch höchst populär.
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Mein allererster Rechner, ein IBM-Personal System Modell 55 LS, hatte das drauf.