Texas Instruments verlässt den Heimcomputer-Markt und HD-DVD den Ring (PCGH-Retro 28. März)
Texas Instruments gibt die Heimcomputer-Sparte verloren und die HD-DVD-Promotion Group gibt auf - das geschah am 28. März. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1984: Texas Instruments bringt seinen letzten Heimcomputer auf den Markt: Nach dem Ti 99/4A ist es aus mit dieser Sparte der "Texaner", welche zuletzt tiefrote Zahlen geschrieben hatten.
… 1986: Ubisoft wird am 28.03.1986 von fünf Guillemot-Brüdern in Frankreich gegründet. Man beginnt damit, Publisherverträge mit EA, Sierra und Microprose abzuschließen, um deren Spiele in Frankreich zu vertreiben. Das erste veröffentlichte Spiel heißt Zombi und stammt aus dem Jahre 1986. Ende der Achtzigerjahre beginnt man, auch nach Deutschland, USA und England zu expandieren. Ab 1990 gründet Ubisoft eigene Programmierstudios um weg vom reinen Publisherimage zu kommen. So wird 1994 beispielsweise ein Studio in Montreuil-sous-Bios, Frankreich, eröffnet. Später wird das auch der Firmensitz von Ubisoft. 1996 geht Ubisoft an die Börse, weitere Niederlassungen in Shanghai und Montreal folgen. Heute hat man Studios und Niederlassungen in aller Welt. Ubisoft ist die Nummer 3 am Markt in Europa und den USA. 6.300 Angestellte hat man, davon 1.000 in der Verwaltung und den Rest in der Entwicklung.
Weitere Informationen gibt es in unserem Special über die Entwicklung Ubisofts.
… 2008: Der Kampf währte kurz, aber heftig und im Gegensatz zur Achtzigerjahre-Schlacht (VHS vs. Betamax) gewann dieses Mal nicht das von der Erwachsenenunterhaltung bevorzugte Format. Nachdem HD-DVD-Vorreiter Toshiba sich bereits am 19. Februar aus dem HD-DVD-Geschäft verabschiedete, löste sich an diesem 28. März des Jahres 2008 die HD-DVD-Promotion-Group auf und besiegelt damit das Ende der HD-DVD und den Sieg des Blu-ray-Formats.

Die HD DVD hatte ja nur ein kurzes Leben, die Blu Ray Scheiben scheinen sich ja auch noch im Jahr 2024 zu halten, aber die Unterstützung zum Abspielen von Blu Rays auf Computer (bzw. der Kopierschutz) wurde leider auch schon aufgegeben.
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Was besser oder schlechter war dürfte damals egal gewesen sein. Technisch war die Bluray überlegen, da durch mehr Platz auf dem Medium bei gleichem Encoding mehr Raum war.
Ansonsten waren sich die Formate so ähnlich, dass es für den Endkunden ein Image- oder Glücksspiel war.
Ich persönlich fand allein den Namen HD DVD deutlich besser passend, aber bei der Hüllenfarbe lag Blu(e)Ray richtig, auch wenn beide Formate einen blauen Laser nutzten.
Wie Laserdisc heute ein schöner Sammlerartikel, aber auch HD DVD scheint vom Disc-Rot nicht befreit zu sein. Von beiden habe ich unspielbare 'verrostet' Medien im Keller.