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  • Rambus, 3dfx und Remote Computing anno 1940 (PCGH-Retro, 11. September)

    PCGH-Retro, 11. September Quelle: PC Games Hardware

    von Henner Schröder - Rambus, 3dfx und Remote Computing anno 1940 - das geschah am 11. September. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

    ...1940: Computertechnik und das Telefonnetz zu verbinden ist eine geradezu abenteuerliche Idee zu dieser Zeit, in der es kaum funktionierende Rechner gibt. Eines der ersten Modelle ist der "Complex Number Calculator" des Bell-Mitarbeiters George Stibitz, die Maschine beherrscht immerhin schon grundlegende mathematische Funktionen. Und damit demonstriert Stibitz am 11. September zum ersten Mal eine Form des Remote-Computings: Bei einer Vorführung in New Hampshire steuert er das Gerät von einem Fernschreiber aus über die Telefonleitung, während der Rechner selbst in New York steht. Die Aufgaben fließen durch die Leitung, kurz darauf gibt der Fernschreiber die Lösung aus - ein erster Schritt in die große Zukunft der Datenfernübertragung, die Jahrzehnte später in der Entwicklung des Internets gipfelt.

    ...2000: 3dfx beginnt an diesem Tag mit der Auslieferung der Voodoo-4-Grafikkarten 4500 AGP und PCI, nachdem sie bereits im November des Vorjahres angekündigt worden waren. Der VSA-100-Chip läuft ebenso wie die 32 MiByte Speicher mit 166 MHz. 3dfx hebt die hohe FSAA-Qualität der Karten hervor, Hardware-T&L wie die konkurrierenden Geforce-Karten bieten sie nicht - doch das ist nur einer von vielen Gründen dafür, dass der VSA-100 die letzte fertiggestellte Entwicklung der Firma 3dfx bleiben wird.

    ...2001: Intel stellt den i845-Chipsatz für den Pentium 4 (Northwood-Kern) vor, dessen Entwicklung schon im Juli 2000 angekündigt wurde. Es ist der erste Intel-Chipsatz, der im 0,18-Micron-Verfahren gefertigt wird, und vor allem bietet er Unterstützung für günstiges SDRAM - der ältere i850 hingegen läuft nur mit teurem Rambus-Speicher, was den Erfolg des Pentium 4 erheblich bremst.

    … 2009: Die IEEE Standards Association verabschiedet den Standard 802.11n. WLAN mit mehreren Ein- und Ausgabe-Datenströmen (MIMO) und einer Gesamtübertragungsleistung von bis zu 150 MBit/Sek. wird damit möglich - mehrerer parallel arbeitender Antennen sei Dank.

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      • Von giovanne2004 Schraubenverwechsler(in)
        Ich hatte damals auch einen Iiyama, aber k.A. wie der noch hieß, aber den hatte ich recht lange, auch als bereits schon die ersten vernünftigen TFT`s gab.
      • Von Zeiss PC-Selbstbauer(in)
        Ich hatte damals einen Iiyama Vision Master Pro 451 (A902MT), was für ein geiles Teil gewesen.
      • Von wuselsurfer Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Kondar
        An die FPS in Q2 in 1600*1200 mit ner TNT (2) kann ich mich nicht mehr erinnern aber es sah goil aus!
        Wer hatte damals einen Monitor, der das flimmerfrei darstellen konnte mit 60Hz?
        Die Sonys waren sauteuer.
        Mein 19 Zoll Huyndai konnte 1600 x1200, aber nur flimmernd (60i).
      • Von Kondar BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Rollora
        Hmm bevor ich die 3500 TV geholt hab, hatte ich kurz eine TNT zum probieren. Zwar lief darauf Quake 2 @ 1600×1200 aber die Diashow war keineswegs vergnüglicher als die niedrigere Auflösung.

        Das Fehlen von TnL und 32 Bit hat 3dfx damals das Genick gebrochen, aber Jahre später hat man gesehen, dass die Abwicklung von Geometrie über die GPU bremsen kann: neuere CPUs waren dann nämlich wieder deutlich schneller und so kam es wieder auf die teils überlegene Rohleistung der V5 an. Man hätte es also integrieren sollen, weils in CPU limitierten Szenarien geholfen hätte, aber auf lange Sicht war es nicht nötig. Werbewirksam wärs gewesen
        Diashow war damals relativ.
        Selbst mit der V1 lief Quake nur um die ~20 FPS was aber bei ner deutlichen Bildverbesserung immer noch locker 3* schneller war als Software.
        An die FPS in Q2 in 1600*1200 mit ner TNT (2) kann ich mich nicht mehr erinnern aber es sah goil aus!

        T&L habe ich als Marketing Gag in Erinnerung.
        Konnte ich in einigen Spielen ein/ausschalten ohne Auswirkungen (~ Dune 2000)
        => dann natürlich mit ner GF 1 aufwärts.

        Interessant wurde es für <mich> erst wieder mit Morrowind und DX 8(.1)
      • Von Zeiss PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von TheGoodBadWeird
        Bei dem Wort "Rambus" leuchten mir immer die Augen nostalgisch schön!

        Ich hatte damals ein ASUS P4T533-C mit 4x 256Mb Rambus-Speicher und einem Pentium 4 1,8GHz@2,4GHz via FSB-Erhöhung auf 533 (Standard 400).
        Ich hatte ein Abit TH7-II RAID mit 4x512MB Samsung und einem P4 1,8GHz. Übertaktet auf fast 3GHz, mit Modifikationen auf dem Board für mehr Spannung für den Speicher und zusätzlicher Kühlung. Man, war das ein geiles Gerät.
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