PCGH-Retro: PCI-Express ist geboren

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Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers. Heute: Was geschah am 17. April?

PCI-Express x16 brachte auch SLI zurück, die Kopplung mehrerer Grafikkarten für höhere Performance. PCI-Express x16 brachte auch SLI zurück, die Kopplung mehrerer Grafikkarten für höhere Performance. ...2002: Auf den XT-Bus folgte ISA, auf ISA das Chaos: Verschiedene Hersteller versuchten verschiedene Bus-Standards für PC-Erweiterungskarten durchzusetzen; EISA, Microchannel, VESA Local Bus und schließlich PCI rangen in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern um die Vorherrschaft auf den Mainboards. Lange war nicht abzusehen, welche Technik sich durchsetzen würde, bis schließlich Intels PCI zum Standard avancierte. Als die Entwicklung eines Nachfolgers anstand, sollte sich dieses Durcheinander nicht wiederholen: Eine Arbeitsgruppe mit Branchengrößen wie IBM, Intel und Microsoft entwickelte gemeinsam den Nachfolgestandard mit Codenamen 3GIO, was für "3rd Generation Input/Output" stand; zum Abschluss gebracht wird diese Entwicklung am 17. April 2002. Der Name der neuen Technik: PCI-Express. Statt eines parallelen Bussystems verwendet PCI-Express serielle Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, sodass sich die Komponenten nicht mehr eine gemeinsame Bandbreite teilen müssen. PCI-E ist zudem gut skalierbar: Während etwa eine einfache Netzwerkkarte mit einer 250-MByte/s-Verbindung auskommt, lassen sich für Grafikkarten sechzehn dieser Leitungen bündeln. Der neue Standard braucht nur ein paar Jahre, um die Grafikschnittstelle AGP abzulösen - das Ziel aber, auch PCI zu ersetzen, liegt noch in weiter Ferne.

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