PCGH-Retro: Doom 3 und der Winchip
Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers. Heute: Was geschah am 14. Juli?
Quelle: Bild: cpu-world.com
Der Name der idt-Winchip-Reihe macht es deutlich: Dieser Prozessor ist für die Masse der Windows-Rechner bestimmt. (Bild: cpu-world.com)
...1999: Einen Prozessor für PCs zu entwickeln, die weniger als 1.000 US-Dollar kosten: Mit diesem Plan war Centaur Technology im Jahre 1995 als CPU-Abteilung von IDT gegründet worden. Und das klappte zunächst auch, die Prozessoren der Winchip-Reihe waren zwar sehr langsam, aber dafür sparsam und vor allem billig. Doch damit ist es nun vorbei: Am 14. Juli verkündet IDT den Ausstieg aus dem x86-Markt, die Centaur-Schmiede soll verkauft werden. Als mögliche Übernahmekandidaten werden IBM und Acer gehandelt, tatsächlich geht Centaur später an Via - wo die Winchip-Prozessoren unter dem Namen des ebenfalls übernommenen Cyrix-Teams verkauft werden.
Quelle: id Software
Doom 3 (dt.): Die Lichteffekte waren überzeugend, das Leveldesign weniger.
...2004: Eine der erfolgreichsten und wichtigsten Spielereihen geht in die dritte Runde: Am 14. Juli verkündet id Software, dass der First-Person-Shooter Doom 3 fertiggestellt sei. Das Spiel weicht jedoch teilweise von der Formel der Vorgänger ab, statt auf Gegnerhorden und spaßigen Multiplayer-Modus setzt es eher auf ein mit Schockeffekten und Gruselstimmung angereichertes Einzelspieler-Erlebnis.
