Michelangelo kommt, AMD gewinnt das Gigahertz-Rennen und Ati bringt die Radeon 9800 Pro (PCGH-Retro, 06. März)
Michelangelo kommt, AMD gewinnt das Gigahertz-Rennen und Ati bringt die Radeon 9800 Pro und Michelangelo rückt die Bedrohung durch Computerviren ins Bewusstsein der Öffentlichkeit - all das geschah am 6. März. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
... 2000: Die CPU-Schmiede AMD gewinnt das Gigahertz-Rennen gegen den übermächtigen Erzrivalen Intel und bringt an diesem Tag die ersten 1-GHz-Athlon-CPUs zusammen mit niedriger getakteten Versionen (900 und 950 MHz) auf den Markt. Die Slot-A-Prozessoren verfügen - wie alle Athlon- und Phenom-Modelle auch Jahre später - über 128 kiByte Level-1-Cache, welcher sich direkt auf dem CPU-Die befindet. Der 512 kiByte fassende Level-2-Cache befindet sich bei den ersten Gigahertz-CPUs noch in Form separater Speicherchips mit einem Drittel der Kernfrequenz auf der CPU-Platine mit 242 Kontakten. Hergestellt wurden die K75-CPUs in 0,18µ-Technik, benötigten 1,8 Volt Standardspannung und verfügten über rund 22 Millionen Transistoren.
... 2003: Ati, heute zu AMD gehörend, bringt mit der Radeon 9800 Pro eine der legendärsten und langlebigsten DirectX-9-Grafikkarten auf den Markt. Der R350-Chip ist weiterhin in bewährten 0,15µ-Technik hergestellt aber Ati kann ihn mit mäßigem Kühlaufwand auf unerwartet hohe 380 MHz beschleunigen. Der Stromanschluss wurde im Vergleich zur Vorgängerin Radeon 9700 Pro von einem Floppy- auf einen Molex-Vierpol-Stecker geändert. Nvidia kann mit der Geforce-FX-Reihe nur in veralteten Multitexturing-Spielen mit maximal Shader-Model 1.1 dagegenhalten - ab SM1.4 und erst recht unter SM2 schlägt selbst die Radeon-Mittelklasse Nvidias High-End-FX-Karten.
... 1992: Der Computervirus Michelangelo soll beim ersten Starten des PCs am Geburtstag des gleichnamigen Universalgenies aktiv werden und beginnen, die Daten auf der Festplatte zu löschen. Der über den Bootsektor von Floppy-Disks verbreitete Schädling ist zwar technisch weder besonders aufwendig noch der erste seiner Art, er schafft es jedoch, die Bedrohung durch Schadsoftware ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Über Michelangelo berichten erstmals auch Mainstream-Medien. Anfänglich wurde befürchtet, mehrere Millionen PCs könnten mit dem Virus befallen sein, später stellte sich jedoch heraus, dass lediglich einige Tausend PCs infiziert worden waren.

Bin damals vom 750´er Duron auf den Athlon 1600XP gewechselt.
Dafür musste ich sogar ein Biosupdate machen.
Ati Grafikkarten hatte ich nie. Meine erste Grafikkarte war eine 3DFX Voodoo Banshee. Danach bis 2010 nur Nvidia Karten. Und dann hiessen die Grafikkarten schon AMD.