Intels Pentium Overdrive kommt und AMDs K6-III geht (PCGH-Retro 3. März)
Der AMD K6-III geht, Intels Pentium Overdrive kommt - das geschah am 3. März. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers. Heute: Intels Pentium Overdrive kommt, AMDs K6-III geht.
...1997: Wer seinen alten Pentium-Rechner aufrüsten möchte, ohne die Hauptplatine zu wechseln, bekommt bei Intel in den Neunzigern eine günstige Lösung: den Overdrive-Prozessor. Dieser Chip bringt seinen eigenen Sockel mit, der ihm auch die nötige Betriebsspannung liefert, und passt so auch auf eigentlich inkompatible Mainboards - ein alter 486er wird damit zu einem Pentium. Am 3. März bringt Intel den Pentium Overdrive MMX auf den Markt, mit dem sich die ersten Pentium-Modelle auf zunächst 125, 150 und 166 MHz samt MMX-Befehlssatzerweiterung aufrüsten lassen. Lange hält sich diese Idee aber nicht, der Pentium 2 Overdrive für Pentium-Pro-Systeme wird der letzte Overdrive-Chip.
...2000: AMD geht es gut dieser Tage: Weil Intel unter einer Prozessorknappheit leidet, wird der neue Athlon-Prozessor in immer mehr Systemen eingesetzt. Damit gibt es keinen Bedarf mehr für seinen Vorgänger, den K6-III, der an diesem 3. März abgekündigt wird. Der "Sharptooth" mit bis zu 450 MHz ist aber nicht der letzte Prozessor für den alten Super Sockel 7, noch im April 2000 bringt AMD die Modelle K6-2+ und K6-3+ mit bis zu 570 MHz auf den Markt.

Den Pentium 200MMX Overdrive hatte ich damals, hat den Pentium 133 abgelöst und war deutlich schneller als der Takt vermuten lässt. Und Dank MMX viel spaßiger.
Hatte damals nämlich so einen "Umbau", habe ich allerdings nicht selber gemacht, da ich da noch zu jung war und im verhal zu einem neuen PC, damals, schon quasi ein Schnäppchen. Zu der Zeit haben Office-Aldi PCs ja noch 3000,00 DM gekostet, wenn ich mich Recht entsinne? Also nix mit Gaming.