IBM kauft Speicher ein, PS2-Verkauf in Japan startet (PCGH-Retro, 04. März)
IBM kauft Speicher ein, PS2-Verkauf in Japan startet - das geschah am 4. März. Jeden Tag wagt PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1955: Am heutigen Tage verkaufte der 1920 geborene Amerikaner An Wang seine Rechte an dem Patent auf ein Gerät zur Kontrolle von Puls-Übertragungen ("Pulse transfer controlling device") an IBM. Die internationale Büromaschinen-Manufaktur setzte dieses für Ferritkernspeicher ein, welcher die Grundlage für viele digitale Rechnersysteme in den Fünfiziger- bis Siebzigerjahren darstellte und so zu IBMs Erfolg und Vormachtstellung in der Halbleiterbranche beitrug. Wangs eigene Firma, Wang Laboratories, in den 1990ern unter Wang Global firmierend, wurde nach anfangs aufstrebendem, dann aber wechselvollem Kurs Ende der 1990er nach abgewendeter Insolvenz an Getronics verkauft.
… 2000: Sony startet den Verkauf seiner Playstation-2-Spielkonsole in Japan. Neben der Funktion als Wegbereiter für die Verbreitung der DVD (die Playstation ist anfangs einer der günstigsten und besten DVD-Player) wird vor allem die knifflige Programmierung der Konsole zur Legende. Die Emotion-Engine (Hauptprozessor) und der Graphics Synthesizer arbeiten Hand in Hand, um die Spiele der Konsole auf den Bildschirm zu zaubern. Aufgrund der für die damalige Zeit hohen theoretischen Rechenleistung des Emotion Engine wurde die Konsole anfangs als Supercomputer klassifiziert und fiel unter das Exportbeschränkungsgesetz.

Mit 8MB Memory Card Bundle, für kaum mehr Geld als der DVD Player alleine gekostet hat.
Die Ernüchterung trat dann aber Recht schnell auf, da die PS2 nämlich kein RGB über DVD Video wiedergeben konnte.
Ich musste also ein RGB Kabel mit Switch zum schlechteren composite Video kaufen, um kein lila Bild zu erhalten, beim abspielen einer DVD.
Einer der besten DVD Player war das damals definitiv nicht, das ergaben aber auch diverse Tests, aber damals war einem das dann auch irgendwie egal, in Anbetracht des Preises und Gesamtpakets.
Zu der Zeit konnte man sogar noch Linux drauf installieren, wenn man den nötigen Festplattenadapter und eine HDD gekauft hat.
Das mit dem "Supercomputer" war dagegen ein guter Marketing Schachzug, keine Ahnung ob die Idee von Sony oder von den Nachrichten stammte, die im TV darüber berichtet haben?
Das Export Verbot trat zumindest in Kraft, als irgendwelche unbeliebten Länder, angeblich zumindest, reihenweise PS2 gekauft haben/wollten oder zumindest ein Interesse daran gezeigt haben, die PS2 als Cluster/Supercomputer zu nutzen.
Dabei blieb die anfängliche Leistung hinter einem Dreamcast zurück, später änderte sich das dann, aber anders als zu Release Zeiten des Dreamcast, hatte der x86 PC schon wieder einen riesen Schritt gemacht.
Und auch wenn man Linux installiert hat, war da nichts mit Supercomputer.
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Die Weiterentwicklungen wurden dann in Absprache mit mehreren Herstellern standardisiert:
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Sony hatten auch Medien rausgebracht, die als Flop endeten, z.B. Minidisc.
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