IBM bringt den XT-PC und Intel nimmt die Gigahertz-Hürde (PCGH-Retro, 08. März)
IBM bringt den XT-PC und Intel nimmt die Gigahertz-Hürde - das geschah am 8. März. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
... 1983: IBM bringt am heutigen Tage den "Personal Computer with Extended Technology" (kurz den IBM PC XT) unter der Produktnummer 5160 auf den Markt. Hier die Systemspezifikationen:
• Prozessor: Intel 8088 mit 4,77 MHz.
• RAM: 128 KiByte
• Grafik: MDA oder CGA (Monochrome-Display- oder Color-Graphics-Adapter)
• Festplatte: 10 Megabyte (von Seagate hergestellt)
• Floppy: 5,25-Zoll-Laufwerk mit 360 Kilobyte (double-sided) Speicherkapazität pro Medium
• Netzteil: 130 Watt (versorgt auch den Monitor mit)
• ISA-Erweiterungssteckplätze
• Betriebssystem: PC-DOS 2.0 (typischerweise)
... 2000: Nachdem AMD wenige Tage zuvor das Gigahertz-Rennen gewonnen hatte, liefert nun auch Intel seine aktuellen Pentium-III-Prozessoren in einer 1-GHz-Version aus. Die originalen, in 180 nm gefertigten Pentium-III-CPUs hatten damit beinahe ihren Zenit erreicht, denn die später folgende 1,13-GHz-Version musste Intel nach der Enthüllung von Instabilitäten im Betrieb zunächst wieder zurückziehen. Wie Sie in unserer Bildergalerie sehen können, wollte bereits der mit 1 GHz taktende Pentium 3 1000 EB anfangs mit Hilfe von viel Metall gekühlt werden. Spätere Modelle, besonders im Sockel-370-Format, kamen hingegen mit einem kleinen Aluminiumkühler samt Lüfter aus und verbrauchten nur mehr 29 Watt.

Das kann man sich heute kaum noch vorstellen, und dabei wird in der Werbung gern mit Stromspartechniken und höchster Effizienz geworben...
Edit: sieht man ganz deutlich:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] .
Und so einen Monitor mit 30W könnte das Netzteil sicher noch ab.
Meiner Erinnerung nach waren die Monitorkabel des Grünmonitors beide im Monitor festgelötet und nicht abnehmbar.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Die Behauptung das Netzteil würde den Monitor 'versorgen' ist und bleibt falsch, das ist tatsächlich nur ein Schalter der den Ausgang schaltet.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] .
Meiner Erinnerung nach waren die Monitorkabel des Grünmonitors beide im Monitor festgelötet und nicht abnehmbar.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] .
Das war bereits bei Erscheinen des XTs falsch. Der Strom aus der Steckdose wurde über einen Schalter durchgeschleift. Wenn der PC eingeschaltet wurde war der Ausgang aktiv und hat den Monitor versorgt.
Der Monitor konnte ja auch direkt an der Steckdose betrieben werden.
Bevor einer fragt: ich hatte damals einen PC XT mit MDA und CGA später EGA zur Softwareentwicklung.