Die Microsoft-Rekordbuße, Killer Xeno Pro vorgestellt (PCGH-Retro, 24. März)
Die Microsoft-Rekordbuße, Killer Xeno Pro vorgestellt - das geschah am 24. März. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...2004: 497 Millionen Euro Bußgeld muss Microsoft zahlen, das entscheidet die EU-Kommission nach jahrelangen Verhandlungen am 24. März 2004. Microsoft habe sein Quasi-Monopol auf dem Betriebssystemmarkt ausgenutzt, um andere Produkte wie den Internet Explorer oder den Windows Media Player zu verbreiten, und damit das Wettbewerbsrecht verletzt. Nun muss Microsoft unter anderem eine Windows-Variante ohne den Media Player anbieten, um konkurrierenden Anbietern solcher Programme eine Chance zu geben: Windows XP und später Vista in der "N"-Version. Gekauft werden diese Systeme allerdings von kaum jemandem, da sie weder einen Mehrwert bieten noch günstiger sind - im Gegenteil.
Fünf Jahre später sieht es so aus, als ob sich das Ganze wiederholt: Die EU-Kommission eröffnet ein neues Verfahren gegen Microsoft wegen der Bündelung des Internet Explorers mit Windows; Konkurrenten wie Opera und Google fühlen sich dadurch benachteiligt. Inzwischen gibt es aber eine Lösung durch die Browserauswahl.
...2009: Bigfoot stellt die Netzwerkkarte Killer Xeno Pro während der Games Developer Conference (GDC) vor, der Nachfolger der legendären und nicht weniger umstrittenen Killer NIC. Die Killer Xeno Pro fasst in einem PCI Express x1 Steckplatz Fuß. Der eigene Prozessor, als NPU (Network Processing Unit) bezeichnet, arbeitet mit 400 MHz Taktfrequenz. Dieser soll die CPU entlasten und den VoIP-Verkehr hardwarebeschleunigt vermitteln. Mittels zweier Audiobuchsen lässt sich das Headset direkt an der Killer Xeno anschließen.
Zwei Modelle plant Bigfoot: eine Pro-Version und eine Ultra-Version. Die Pro greift auf 128 MiByte Speicher zurück, die Ultra verwendet 256 MiByte Speicher und bietet zusätzlich ein Display. Dieses zeigt die Übertragungsgeschwindigkeiten an. Zudem lassen sich auf der NPU Programme ausführen. Umstritten bleibt aber auch die Xeno.

Erstens läuft bei mir immer irgendein Download/Upload im Hintergrund.
Zweitens war dadurch die CPU Auslastung ja minimal reduziert
Drittens ist zumindest bei mir ständig irgendein Prozess im Hintergrund (meist Updates), der sich was ausm Inet holt.
Seit kurzem auch irgendein Windows-Update-Prozess, der die volle Bandbreite nimmt und plötzlich nix mehr wirklich geht. Theoretisch sind die Vorteile also da. Aber halt sehr klein und auch anders lösbar.
Weil's nix bringt, wenn man bei zocken nicht zusätzlich noch etliche GB aus'n Internet downloaded.
Warum war denn die Xeno so umstritten?
Vor allem mit dem Hintergrund, dass alle anderen Anbieter, es gibt ja fast nur noch Apple, dies genauso handhaben und keinen Schuss vor den Bug bekommen. Mir ist nämlich keine Möglichkeit bekannt, Safari nicht mitzuinstallieren, oder hab ich was verpasst???
Alles in allem kann man dies nur als verzweifelten Versuch werten, ein Monopol künstlich zu öffnen, denn der IE war doch nie das eigentliche Problem, da gab es immer schon bessere Browser, die eben auch zu Hauf genutzt wurden. MS dagegen hat ja spätestens mit dem kostenlosen Upgrade von 7 auf 10 seine Stellung weiter ausgebaut und viele Kunden langfristig an ihre Software gebunden, denn immerhin bekommt man hier ein einige Jahre altes OS auf ein brandaktuelles geupdatet, für LAU & ich denke, dass alle Rechner mit Win10 noch Jahre laufen werden, denn die aktuelle Entwicklung zeigt ja nicht gerade richtungsweisend in im Alltag brauchbare Mehrperformance. Wer einen i5 der zweiten Generation besitzt wird für den Office Alltag auf Jahre hin kein neuen Rechner brauchen, wenn jetzt Win10 drauf ist, hat derjenige für 5-6 Jahre ausgesorgt. Daher war dies in meinen Augen ein viel entscheidener Schritt, der Ertragsmäßig auf kurze Sicht harakiri war, aber auf lange Sicht dem Unternehmen enorm viel bringen wird.
"Ein Schlag ins Gesicht der Marktwirtschaft" ... Einige derer mehr, wären garnicht schlecht gewesen, für unseren Planeten, unsere Lebensbedingungen, Frieden etc. Ach Quatsch, ein Hagel von Schlägen, nie endend, aber ok, anderes Thema. Dennoch; Heilsbringer Marktwirtschaft? So so ...
So verzweifelt waren die Versuche dann auch nicht, wie uns die Geschichte lehrt. Beim IE ist an Monopol nicht mehr zu denken und viele andere Browser haben sich festigen und etablieren können. Und als die nächste Krake kam und seinen Dreck verbreiten wollte, war das zwar immernoch erfolgreich genug, dennoch nicht ganz so gravierend.
Wie, das Upgrade auf 10 hat die Stellung von M$ weiter ausgebaut? Nicht so viel, will ich meinen!
W10 Nutzer waren vorher allesamt ebenfalls M$ Kunden und im mobilem Bereich hat W10 mal garnichts zu melden. Selbst der angebliche Hype um die Tablets, alles nur heiße Luft und nahezu unbedeutend.
Aber eines hat W10 tatsächlich auch geschafft; Es gibt noch Alternativen und man ist gut beraten diese auszuloten.