Der Melissa-Wurm überflutet das Netz (PCGH-Retro, 26. März)
1999 fiel der Melissa-Wurm über das Internet her - das geschah am 26. März. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.
...1999: Früher wurden Viren meist über Disketten verbreitet, sie löschten Dateien oder trieben Schabernack mit den Rechnern ihrer Opfer. Das Internet jedoch gebar eine neue Generation von Schadsoftware: Würmer, die sich extrem schnell verbreiten und dadurch die Infrastruktur lahmlegen. Einen neuen Höhepunkt dieser Entwicklung markiert der Melissa-Wurm, der am 26. März 1999 zum ersten Mal in einer Usenet-Gruppe auftaucht. Melissa ist ein Makrovirus und steckt in einer Word-Datei namens list.doc, die von einigen Outlook-Versionen sogar automatisch geöffnet wird, was die Schadroutine startet; diese sorgt dafür, dass sich Melissa selbsttätig per E-Mail an alle Adressaten des Adressbuchs verschickt. Bald werden Mailboxen weltweit von Melissa-Mails überflutet, Server fallen aus, die Epidemie lähmt das Internet.
Zwar stopft Microsoft bald die Lücken in Word und Outlook, doch Melissa ist nur der Anfang: Auf den Wurm folgen in den nächsten Jahren Iloveyou, Slammer, Blaster, Sasser, Conficker und andere, die Schäden in Milliardenhöhe verursachen. Immerhin: Der Autor des Melissa-Wurms wird im Jahre 2002 zu 20 Monaten Freiheitsstrafe verurteilt.

20 Jahre, weil er nen paar Daten zerbröselt hat? Das ist alles andere als ausgeglichen. 20 Monate sind schon lang genug.
Kann man heute einfach nicht wirklich glauben das das jemals so einfach möglich war Viren zu verteilen.
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Heute versuche ich wieder -wie in den letzen ~4 Monate- eine Sony PS5 zu ergatten.
Mal schauen ob ich darüber in 10 Jahren lächeln kann (bzw. eine erhalten habe).
Hatte zu dieser Zeit keine Virenprobleme, da ich zu diesem Zeitpunkt noch kein Internet bzw. Floppys in Gebrauch hatte.
Damals war die CD später DVD mein Hauptmedium gewesen.
Verurteilst du einen Menschen, der einigen Hundert-tausenden ein paar Daten gelöscht hat und ein paar Tausend sind dabei wichtige Daten verloren gegangen, zu 20 Jahren. Was machst du dann mit einem Totschläger? 30 Jahre? Was machst du dann mit einem Mörder? 40? und einem Doppelmörder? 60?! Man muss Strafen auch so konzipieren, dass man Spielraum hat um zwischen leichten, mittelschweren, schweren und außerordentlich schweren Verbrechen hat.
Abgesehen davon ist bei und tief im Grundgesetz verankert, dass ein Mensch eine 2. Chance haben sollte und das Gefängnis dient in Deutschland neben der Sanktionierung auch der Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Und ich bin froh, dass das so ist. Auch wenn es natürlich genug Fälle gibt, bei denen es nicht funktioniert. Und auch hier gibt es genug Urteile die IMO völlig ungerecht sind bzw. spätestens wenn man sie miteinander vergleicht einem die Kinnladen herunter klappen lässt. Beispiel: Tötschläger in Berlin werden zu Bewährungsstrafen verurteilt, weil man nicht eindeutig sagen kann, wer den "Todesstoß" versetzt hat. Ein Steuerhinterzieher hingegen kommt ins Gefängnis. Welche der beiden (oder ob beide) Strafen hier ungerechtfertigt sind soll jeder selbst entscheiden. Aber das Verhältnis stimmt nicht so ganz. Ich hoffe da stimmen mir die meisten zu.
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n.
Der "Beste" hat glaub ich 40x lebenslänglich bekommen...
Noch "lustiger" ist, wenn sie 7x lebenslänglich + 140 Jahre(!) einem aufbrummen...anscheinend wollen die dann ganz sicher gehen....
Wenn sie eines Tages doch noch Snowden schnappen, wird's bestimmt auch interessant...
mfg