Das Ende von Lisa (PCGH-Retro, 23. Januar)

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Das Ende von Lisa (PCGH-Retro, 23. Januar)
Quelle: PC Games Hardware

Das Ende von Lisa - das geschah am 23. Januar. Jeden Tag wirft PC Games Hardware einen Blick zurück in die noch junge, aber bewegte Geschichte des Computers.

...1985: Ein Jahr nach dem Launch von Apples Macintosh steht fest: Ihm und seiner grafischen Benutzeroberfläche gehört die Zukunft. Dabei war es nicht der Mac, der dieses moderne Interface marktfähig machte. Schon 1983 hatte Apple den (oder die?) Lisa auf den Markt gebracht, nach dem eher unbekannten Xerox Star der zweite kaufbare Computer mit Maussteuerung und grafischer Oberfläche. Doch Lisa, Gerüchten zufolge benannt nach der Tochter des Apple-Mitgründers Steve Jobs, erwies sich als Flop, ebenso wie das leicht verbesserte Modell Lisa 2. Angesichts des Erfolges der Macintosh-Reihe beschließt Apple, den erfolglosen Rechner in "Macintosh XL" umzubenennen. So soll der Computer vom Erfolg des kleinen Bruders profitieren, obwohl der Name eine technische Verwandtschaft suggeriert, die es eigentlich nicht gibt. Damit ist der Name Lisa ab dem 23. Januar 1985 Geschichte.

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    • Kommentare (21)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Diskette zu HDD war ein großer Schritt. Aber seitdem gilt das nur noch, wenn man identische Software betrachtet.
        Aber alte Software auf alten Rechnern ist oft genauso flüssig, weil viele kleine Aktionen früher ohne Animationen, optische Effekte und Verknüpfung mit unzähligen anderen Systembestandteilen schlicht soviel einfacher waren, dass sie mit HDD gleich schnell oder schneller abliefen wie ihre funktionsgleichen Nachfolger. Wenn ich bei Windows 98 eine Schnellstartleiste ausgeklappt habe, dann war die sofort da – spätestens beim zweiten Mal, weil die paar KiB im RAM gecached wurden. Windows 10 macht dagegen immer eine Gedenksekunde und das Windows-11-Startmenü fühlt sich auch nicht flotter an. Was sich deutlich beschleunigt hat ist das Laden komplexerer Anwendungen – einfach weil selbst ein mehrere GiB große Spiele-Grundgerüst (noch ohne die dutzenden Gigabyte Level-Assets) aus heutiger Sicht nicht mehr "komplex" ist, sondern instant erscheint. Oder zumindest beginnt, 3 Minuten Logos/Vorspänne/etc zu zeigen. Früher erschien das Menü dagegen erst nach einer halben bis vollen Minute, weil es einfach so lange dauerte, dutzende MiB von insgesamt ein paar 100 zu laden und zu verarbeiten.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Diskette zu HDD war ein großer Schritt. Aber seitdem gilt das nur noch, wenn man identische Software betrachtet.
        Aber alte Software auf alten Rechnern ist oft genauso flüssig, weil viele kleine Aktionen früher ohne Animationen, optische Effekte und Verknüpfung mit unzähligen anderen Systembestandteilen schlicht soviel einfacher waren, dass sie mit HDD gleich schnell oder schneller abliefen wie ihre funktionsgleichen Nachfolger. Wenn ich bei Windows 98 eine Schnellstartleiste ausgeklappt habe, dann war die sofort da – spätestens beim zweiten Mal, weil die paar KiB im RAM gecached wurden. Windows 10 macht dagegen immer eine Gedenksekunde und das Windows-11-Startmenü fühlt sich auch nicht flotter an. Was sich deutlich beschleunigt hat ist das Laden komplexerer Anwendungen – einfach weil selbst ein mehrere GiB große Spiele-Grundgerüst (noch ohne die dutzenden Gigabyte Level-Assets) aus heutiger Sicht nicht mehr "komplex" ist, sondern instant erscheint. Oder zumindest beginnt, 3 Minuten Logos/Vorspänne/etc zu zeigen. Früher erschien das Menü dagegen erst nach einer halben bis vollen Minute, weil es einfach so lange dauerte, dutzende MiB von insgesamt ein paar 100 zu laden und zu verarbeiten.
      • Von RyzA Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Zitat von hplo
        Ich hatte zwar einen Atari ST statt Apple aber das Arbeiten auf dem Desktop ist heute auf Windows 11 nicht schneller als damals auf dem ST. Ist seit Windows 95 von Version zu Version langsamer geworden trotz hundertfach schnellerer Hardware.
        Kann ich nicht bestätigen.

        Gerade durch moderne Datenräger wie SSDs geht das deutlich schneller als noch mit HDDs.
      • Von MightySH33p PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von hplo
        Ich hatte zwar einen Atari ST statt Apple aber das Arbeiten auf dem Desktop ist heute auf Windows 11 nicht schneller als damals auf dem ST. Ist seit Windows 95 von Version zu Version langsamer geworden trotz hundertfach schnellerer Hardware.
        Du magst Recht haben, aber ich meine in erster Linie Ergonomisch.
      • Von hplo Komplett-PC-Käufer(in)
        Zitat von MightySH33p
        Man stelle sich mal vor an solchen Kisten arbeiten zu müssen. Gruselig.
        Ich hatte zwar einen Atari ST statt Apple aber das Arbeiten auf dem Desktop ist heute auf Windows 11 nicht schneller als damals auf dem ST. Ist seit Windows 95 von Version zu Version langsamer geworden trotz hundertfach schnellerer Hardware.
      • Von MightySH33p PC-Selbstbauer(in)
        Man stelle sich mal vor an solchen Kisten arbeiten zu müssen. Gruselig.
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