3D-Chips sollen Rechenleistung verzehnfachen
Das japanische Elektronik-Unternehmen Unisantis und das in Singapur ansässige Institut für Mikroelektronik (IME), haben diese Woche die Zusammenarbeit an der Entwicklung von dreidimensionalen Transistoren bekannt gegeben. Der japanische Ausnahme-Ingenieur Fujio Masuoka, der als der Vater des Flash-Speichers gilt und schon seit 20 Jahren an 3D-Transistoren forscht, soll dabei die Führung des Entwicklerteams übernehmen.
Laut Masuoka ermöglichen so genannte SGTs (Surrounding Gate Transistors) Computerchips, die sich nicht nur wie bisher in x- und y-Richtung, sondern auch in z-Richtung ausdehnen. Derart aufgebaute Schaltkreise sollen angeblich bis zu zehn mal schneller als heutige Varianten sein, weniger Strom verbrauchen und außerdem auch noch weniger in der Herstellung kosten.
Zudem sollen sie dafür sorgen, dass die theoretischen Grenzen von Transistoren auf Basis von Silizium auch noch für die nächsten 30 Jahre nicht erreicht werden. An dem Projekt sollen insgesamt 30 Wissenschaftler aus Singapur, China, Korea, Malaysia sowie Taiwan mitarbeiten, während IME sein Fachwissen in der Mikroelektronik sowie seine modernen Laboratorien zur Verfügung stellt.
