[PLUS] So gut ist Software-Raytracing: Raytracing ohne RTX-Grafikkarte
PCGH Plus: Mit ihren RTX-Grafikkarten hat Nvidia die Raytracing-Welle losgetreten. Doch nicht jeder Spieler hat eine solche Grafikkarte. Wir testen Ansätze, die Raytracing ohne spezielle Hardware möglich machen. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 03/2020.
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Strahlen in Software
Raytracing war neben mächtigen CPUs das Hardware-Thema 2019 und die edle Strahlverfolgung schickt sich an, auch 2020 Schlagzeilen zu beherrschen. Auslöser für den Technologie-Sprung sind Nvidias RTX-GPUs, deren für Raytracing ausgelegte Rechenwerke ab Sommer 2018 den nötigen Schub für die anspruchsvollen Berechnungen geben. Doch mittlerweile ist das Thema in die Breite gewachsen: Nicht nur Nvidia will weiterhin Raytracing-Beschleuniger liefern, auch der Konkurrent AMD hat sich der Technik verschrieben. Ja, sogar die kommenden Konsolen werden Raytracing in irgendeiner Form unterstützen. Doch noch hat ausschließlich Nvidia für Spieler konzeptionierte Raytracing-Hardware im Angebot, die Verbreitung dieser Grafikkarten ist allerdings noch vergleichsweise beschränkt. Somit wäre Raytracing aber nur für einen kleinen Teil der aktuellen Spielerschaft nutzbar. Doch es gibt neben Nvidias RTX beziehungsweise Microsofts DXR einige andere Lösungen, die Raytracing selbst ohne Hardware-Beschleunigung erlauben. In diesem Artikel geht es um Raytracing-Lösungen, die Sie bereits jetzt und auch ohne RTX-fähige Grafikkarte verwenden können. Dabei betrachten wir die Performance, aber auch - soweit möglich -, wie die jeweiligen Entwickler ihre Herangehensweise realisiert haben.
Software-Raytracing
Die beiden Ansätze von Crytek und Wargaming sind sehr gut dokumentiert und verwenden GPU-Compute, um Raytracing zu ermöglichen, es kommt dabei also keinerlei spezifische Raytracing-Hardware wie bei Nvidias RTX zum Einsatz. Und weder Cryteks Neon Noir noch Wargamings World of Tanks können solcherlei Hardware überhaupt nutzen, wobei ein solcher Support eventuell zu einem späteren Zeitpunkt möglich wäre. Beide Ansätze verwenden obendrein Direct X 11, können also auch nicht auf Microsofts DXR-Schnittstelle zurückgreifen. Diese "Software"-Ansätze, wie wir sie einmal nennen wollen, da keinerlei spezifisch Raytracing-Hardware benötigt wird, sind sehr unterschiedlich und nutzen interessante Herangehensweisen, die wir uns im Folgenden einmal genauer ansehen möchten. Zu diesen beiden Tech-Demos stößt außerdem War Thunder, das jüngst "Scalable Global Illumination" erhalten hat, die laut Entwickler ebenfalls mit Raytracing und DX11 umgesetzt wird. Im Abschluss betrachten wir GTX-Grafikkarten im Vergleich zu ihren Raytracing-Geschwistern beim Einsatz in Hardware-beschleunigten DXR-Titeln.
So funktionieren aktuelle Raytracing-Ansätze
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Folgende Themen finden Sie im Praxis-Artikel:
- So funktionieren aktuelle Raytracing-Ansätze
- Software-Raytracing in World of Tanks
- Software-Raytracing in War Thunder
- Software-Raytracing in Neon Noir (Cryengine)
- GTX-Raytracing in RTX-Spielen: Call of Duty MW und Control
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