Grafikkarten-Rangliste Raytracing 2026: 33 Gaming-GPUs im Vergleich [Update]
Raytracing-Rangliste 2026: Spieler, die eine Gaming-Grafikkarte für das High-End-Feature Raytracing kaufen möchten, sollten nicht zu tief einsteigen. Wir haben für Sie 33 Grafikkarten in den vier beliebtesten Auflösungen getestet, damit Sie die richtige GPU kaufen.
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Immer mehr PC-Spiele nutzen Raytracing anstelle von traditioneller Grafikdarstellung - erste Spiele sogar zwingend. Das ist gut so, denn althergebrachte Rasterisierung (Rasterizing) erzielt nur dank cleverer Fakes ein hübsches Bild. Die naheliegende Idee, virtuelle Lichtstrahlen zu simulieren, damit sich die Probleme von selbst erledigen, ist mittlerweile breitflächig in Spielen angekommen. In diesem Artikel soll es nicht um die Sinnfrage rund um Raytracing gehen, sondern um eine Kaufberatung für Grafikkarten. Sie möchten Raytracing flüssig nutzen und dafür aufrüsten? Dann sind Sie an der richtigen Adresse. Aufrüsten ist übrigens nicht die einzige Möglichkeit, um die Leistung zu erhöhen - die richtigen Settings tun es auch (Raytracing-Tuning).
Raytracing-Grafikkarten: Benchmarks
Der Raytracing-Leistungsindex macht keine Gefangenen, die 15 enthaltenen Spiele fordern den Grafikkarten alles ab. Wie Sie im Folgenden sehen, vereinen wir das "Who's who" der aktuellen Raytracing-Implementierungen, deren Nutzwert nicht infrage steht - die Leistung der Grafikkarte entscheidet, ob man die Aufwertung in Anspruch nehmen kann. Da wir mit maximaler Raytracing-Komplexität testen, kommt den GPUs in einigen Fällen Upsampling zu Hilfe. Wir testen acht Spiele mit einer internen Auflösung von 67 Prozent (äquivalent zu den meisten "Quality"-Modi). Damit ist zwar die Bildqualität nicht mehr zwischen den Herstellern identisch, allerdings sieht so die Gaming-Realität aus und wir beugen uns dieser praxisnahen Einstellung. Frame Generation, Variable Rate Shading und Low-Latency-Optionen bleiben konsequent abgeschaltet, um ansonsten gleiche Bedingungen zu schaffen.
Kommen wir nun zu den Ergebnissen, denn dafür haben Sie vermutlich auf diesen Artikel geklickt. Der folgende Benchmark zeigt alle Grafikkarten in 15 Spielen. In jedem Test können Sie zwischen Full HD, WQHD, Ultrawide-QHD und Ultra HD wählen, wobei Full HD (1080p) standardmäßig eingeblendet ist. Die Spiele geben einen guten Überblick, welche Bildraten mit welcher Grafikkarte zu erwarten sind. Abgebildet sind sowohl die Durchschnitts-Fps als auch das P1-Perzentil, welches eine bessere Auskunft über die Frameverteilung und somit gefühlte Bildrate gibt.
Da die Spiele mit den getesteten Einstellungen sehr unterschiedliche Bildraten erzeugen, halten wir die Erläuterungen allgemein. Interessieren Sie sich für die Leistung in einem speziellen Spiel, studieren Sie die Benchmarks am besten in Ruhe, denn 33 Grafikkarten in vier Auflösungen ergeben sehr viele Datenpunkte. Die wichtigste Aussage zum Start: Raytracing ist Nvidias Territorium, die Geforce-Macher legen seit dem Spätsommer 2018 Wert auf das Feature und haben daher bis heute einen generationalen Vorsprung gegenüber AMD. Grafikkarten-Wiedereinsteiger Intel setzt bei seiner Arc-Reihe einen ähnlichen Fokus wie Nvidia. So kommt es, dass die Arc A770 und B580 bei "normalen" Rasterizing-Spielen sporadische Leistungsprobleme aufweisen, beim Raytracing aber erfreulich flott sind.
Wissenswert ist, dass Raytracing sehr stark mit der Auflösung skaliert, da die Strahlenmenge mit den Bildpunkten zusammenhängt. Jede Form von Upscaling hilft beim Raytracing daher besonders gegen Leistungsprobleme. Daher haben es Besitzer eines Full-HD-Bildschirms (1080p) am einfachsten, hier genügen bereits Budget-Grafikkarten wie eine Geforce RTX 3060 oder Arc A750 für passable Bildraten. Ab WQHD/1440p raten wir zu stärkeren Modellen, allerdings lässt sich die Wunsch-Bildrate möglicherweise auch durch den nächsthöheren Upscaling-Modus erreichen - etwa DLSS/FSR Performance/Leistung anstelle von DLSS/FSR Balanced/Ausgeglichen. Die höchsten Auflösungen benötigen hingegen enorm viel Grafikleistung, sodass wir hier mindestens ein Modell der Klasse Geforce RTX 5070 oder Radeon RX 9070 empfehlen.
Falls Sie sich fragen, wie es komplett ohne Upscaling um die Leistung bestellt ist: nicht gut. Temporal-Supersampling-Verfahren wie FSR, DLSS sowie XeSS, welche die Daten aufeinander folgender Frames clever wiederverwenden, sind ein essenzieller Pfeiler für flüssiges Raytracing - zumindest im Falle komplexer RT-Effekte. Praktischerweise lässt sich die Strahlenmenge in den meisten Spielen nicht nur indirekt über die Auflösung regeln, sondern auch mithilfe von Qualitätsreglern. So bringt "Hoch" anstelle von "Ultra" oft einen deutlichen Fps-Boost, ohne optisch stark aufzufallen, während noch niedrigere Raytracing-Qualitätsstufen in der Regel zu pixeliger oder matschiger Grafik führen. Ein weiterer Surf-Tipp auf PCGH.de: Wenn Sie sich für Grafikkarten im Allgemeinen und weiterführende Links zum Thema interessieren, sollten Sie unseren PCGH-Basisartikel ansteuern.

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[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] : Gibt es hier noch eine Änderung von F1 24 zu F1 25? Könnte mir vorstellen, dass 25 dann doch anspruchsvoller ist... sieht zumindest hübscher aus.
Steckt in Jedi Survivor soviel RT, dass man es ein RT-Spiel nennen kann? - Antwort gerade so, dagegen hat CarCry 6 zu wenig davon, dass ist für mich kein RT-Spiel.
RT in Minecraft: Da sieht man an Hand von RT-Texture-Pakten, dass es höchst unterschiedlich aussieht, je nachdem wie es implementiert ist.
Ich hab nur noch eine Mittelklasse-Karte - aber immerhin eine mit 24 GB - so alt ist die Karte (3090) schon geworden.
Eigentlich hat ein Spiel erst RT wenn global illumination RT implementiert ist - es gibt also erst ganz wenige Spiele mit RT - weil die meisten haben das nicht.
Die Speicherkrise, DLSS 4.5 und das Alter meiner Graka und die Gewissheit dass eine 6090 noch längere Zeit nicht am Horizont auftauchen wird, sollte mich veranlassen eine sichere Vorkehrung gegen das unerwartete Ableben meiner alten Graka zu treffen...
deshalb trifft demnächst eine 5080 bei mir ein (ist bereits auf dem Weg) und die 3090 geht dann in die Reserve - obwohl ich die 50XX-Gen auch noch überspringen wollte.