Ryzen 3 2200G und Ryzen 5 2400G: APU-Treiber nur alle drei Monate, parallel zu WHQL

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Raven Ridge: APU-Treiber nur alle drei Monate, parallel zu WHQL
Quelle: AMD

Nachdem AMD angekündigt hat, die bislang getrennte Entwicklung des APU- und des Grafikkarten-Treibers zu verschmelzen, wurde das mit dem Treiber 18.5.1 WHQL auch getan. Die nachfolgenden Treiber 18.5.2 und 18.6.1 unterstützten die APUs jedoch nicht mehr. Ein Mitarbeiter von AMD hat nun bestätigt, dass nur der alle drei Monate erscheinende WHQL-Treiber für die Raven Ridge-APUs geeignet sein soll.

Vor einem Monat berichteten wir, dass AMD die Zusammenführung der bis dahin getrennt entwickelten Grafikkarten - und APU-Treiber plant. Das ging aus einem Twitter -Post von James Prior hervor, leitendem Produktmanager der Abteilung Compute & Graphics bei AMD.

Der kurz danach erschienene Treiber Radeon Software Adrenalin Edition 18.5.1 WHQL bestätigte diese Aussage: Neben den Grafikkarten für Desktop- und Laptop-PCs waren auch die beiden Raven Ridge -APUs Ryzen 3 2200G und Ryzen 5 2400G als kompatible Produkte aufgelistet. Inzwischen sind bereits die nachfolgenden Treiber 18.5.1 und 18.6.1 erschienen, bei diesen ist von einer Unterstützung der Ryzen-APUs jedoch keine Rede mehr.

Im Overclockers.co.uk-Forum hat ein AMD-Mitarbeiter nun bestätigt, dass die APUs (offiziell) nur von WHQL-Treibern unterstützt werden sollen. Diese erscheinen alle drei Monate, der vorletzte also im Februar, der letzte im Mai und der nächste im August. WHQL ist die Abkürzung für Windows Hardware Quality Labs - ein Programm von Microsoft, um Gerätetreiber zu Zertifizieren. WHQL-Treiber können per Windows-Update verteilt werden, während die normalen Beta-Treiber manuell beziehungsweise über die Radeon Settings installiert werden müssen.

Damit deckt sich das neue System weitestgehend mit dem alten: Der erste Treiber für die Raven Ridge APUs wurde mit diesen im Februar vorgestellt - im selben Monat, wie der erste WHQL-Treiber 2018. Drei Monate später folgte der Nachfolgetreiber mit dem etwas sperrigen Namen "Radeon Software Adrenalin Edition Q2 2018 Highlights" und wiederum wenige Tage später der Zusammenschluss mit dem regulären Treiber.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von 3dfx01
        Bei allen anderen wäre der Mopp los, aber hier begrüsst man es sogar, paradox = AMD
      • Von 3dfx01
        Bei allen anderen wäre der Mopp los, aber hier begrüsst man es sogar, paradox = AMD
      • Von Arkintosz
        Mehr als alle 3 Monate ist auch nicht so sinnvoll. Die Nicht-WQ-Windows-Gedöhns-Treiber sind nämlich hauptsächlich dazu da, um schnell Fixes und Performanceupdates für Blockbuster zu liefern. Die APUs sind aber eher nicht für Blockbuster sondern für Mainstream-E-Sports-Titel.
        Da lobe ich mir Linux, da weiß der Spielehersteller, dass er es gefälligst nach Spezifikation programmiert, denn es wird zwar sehr schnell gefixt aber es landet dann erst Monate später in der Distribution des Kunden als Update. Es ist also viel besser, sich gleich an die Regeln zu halten - und die Treiberentwickler tun das ebenfalls sehr akribisch.

        Edit: Man muss es klar sagen: Wenn AMD oder Nvidia was fixen müssen, dann ist das meistens darauf zurückzuführen, dass der Spieleentwickler Sch** verzapft hat und die Grafikkartenhersteller Angst haben, dass ihr Ruf daran schaden nimmt.
      • Von Speedbone Software-Overclocker(in)
        Zitat von XXTREME
        Alle 3 Monate reicht doch auch .
        Wollte ich auch grad schreiben xD
      • Von XXTREME Lötkolbengott/-göttin
        Alle 3 Monate reicht doch auch .
      • Von wuselsurfer Kokü-Junkie (m/w)
        Endlich!
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