Zweifel an den Messungen des JWST: Einige Galaxien nicht so alt wie zuvor geglaubt
Der Astrophysiker Nathan Adams und sein Team lassen Zweifel daran aufkommen, dass die mit dem James-Webb-Weltraumteleskop erstellten Bilder doch nicht derart alte Galaxien zeigen. Der Grund dafür sei, dass die Infrarotkamera des Teleskops rote Wellenlängen heller erscheinen ließ, als sie eigentlich sind.
Vor einem Monat sorgten die ersten Bilder des Weltalls, die vom James-Webb-Weltraumteleskop, JWST, produziert wurden, für Begeisterung in den Medien, bei den Wissenschaftlern und anderweitig interessierten Menschen in diesem Themenfeld. Sterbende Sterne, die Cartwhell-Galaxy sowie die ältesten Galaxien überhaupt soll das JWST mit der Infrarotkamera eingefangen haben.
Die Rotverschiebung des Lichts und das JWST
Was diesen Fund angeht, sind nun die ersten Zweifel bei Weltraumforschern aufgekommen, denn die gezeigten Galaxien sind möglicherweise nicht so alt, wie die Wissenschaftler zuvor vermutet hatten. Diese Zweifel äußerte der Astrophysiker Nathan Adams vom Jodrell Bank Center for Astrophysics. Er und sein Forscherteam sind nämlich scheinbar einem Messfehler auf die Schliche gekommen, der im Zusammenhang mit dem Kalibrierungsprozess des JWST und der Rotverschiebung des Lichts stehen könnte.
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Die Rotverschiebung des Lichts beschreibt die Art und Weise, wie sich Licht auf seiner Reise über große Entfernungen in längere Wellenlängen ausdehnt und sich schließlich ins Infrarote verschiebt, wodurch das schwache Leuchten entfernter Objekte röter erscheint, wenn es Instrumente wie das JSWT erreiche. Bei der ersten Messung erschien dieses Licht so hell, dass man glaubte, uralte Galaxien gefunden zu haben, die 200 Millionen Jahre nach dem Urknall existiert haben sollen.
Einige eingefangene Objekte sind wohl nicht so alt wie einst angenommen
Laut Nathan Adams nehme das JWST Objekte in den röteren Wellenlängen mit einer Überschätzung der Helligkeit von 20 Prozent war. Die Near Infrared Camera (NIRCam) sei bei der Erfassung roter Wellenlängen "so gut" gewesen, dass dieser Teil des Spektrums heller erschien als erwartet. Diese Leistungsüberschätzung wurde bis zu einem Update vom 29. Juli 2022 nicht berücksichtigt, wie Nathan Adams anmerkte, was die 20 Prozent helleren roten Wellenlängen in den ersten Wochen erkläre. Aufgrund der JWST-Spezifikationen erschienen viele Objekte in den Bildern des JWST also sehr hell, was nicht bedeuten muss, dass diese besonders alt und weit entfernt sind.
"Nur bei 20 bis 30 Prozent der bisher gefundenen entfernten Objekte stimmt mehr als ein Forscherteam mit den gleichen Antworten überein", bemerkte Nathan Adams weiterhin. Daraus kann die Lehre gezogen werden, dass das JWST genau wie jedes andere Instrument erst einmal gemeistert werden muss. Einen Vorgeschmack auf das, was im Weltall zu entdecken möglich ist, hat das JWST jedenfalls schon einmal abgeliefert.
Das Weltraumteleskop müsse nun spektroskopische Daten sammeln. Dabei ist sich Nathan Adams sicher, dass einige Galaxien mit sehr hohen Rotverschiebungen diese doch nicht aufweisen werden. Jedoch glaubt die Forschergemeinde auch, dass gewisse "Rekordgalaxien", die das JWST eingefangen hatte, sich auch als diese bewahrheiten werden.

schon das macht jede Zeitangabe zum Witz Da man eine Explosion ja wie bekannt Berechnen kann usw.. Aber gleichzeitig dinge Findet die mit dem angeblichen Tatort nix zu tun haben können.. denn diese Partikel Massen etc.. Müssen schon bei der Berechnung bekannt sein
Und man wird immer neue Teleskope Messinstrument ins All schicken und trotzdem nie ein Ende Finden , die auf einen Anfang würde schließen können
Somit ist für mich der Beweis erbracht das ein Urknall Unsinn ist!
Ich freue mich schon auf die nächsten Bilder.