"Donauwalzer" ins All befördert: Musikalischer Gruß von Johann Strauss II. an die Sterne
Die ESA sendete am 31. Mai 2025 das Orchesterstück "An der schönen blauen Donau" von Johann Strauss II. mit Lichtgeschwindigkeit als musikalischen Gruß ins Weltall.
In Zusammenarbeit mit der Stadt Wien feierte die ESA am 31. Mai 2025 ab 20.30 Uhr eine Live-Performance, bei welcher der berühmte "Donauwalzer" mittels einer Parabolantenne mit 35 Metern Durchmesser als musikalischer Gruß ins Weltall geschickt wurde. Von der Erde bis zur Voyager 1 soll das Stück laut ESA etwas mehr als 23 Stunden benötigt haben, da die Sonde (wie auch die Voyager 2) mittlerweile rund 25 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt ihre Bahnen zieht und sich nicht mehr in unserem Sonnensystem befindet. Damit ist sie laut Experten das derzeit am weitesten von der Erde entfernte Objekt, das von Menschen erschaffen wurde.
Warum schickte die ESA gerade diesen musikalischen Gruß?
Musik ins All zu übertragen, ist kein Novum in der Raumfahrt: 2008 gab es zum 50-jährigen Bestehen der NASA "Across The Universe" von den Beatles als musikalischen Gruß. Auch diesmal steckt ein triftiger Grund dahinter bzw. gleich mehrere Gründe: Zum einen feierte die ESA einen Tag zuvor ihr 50-jähriges Bestehen, zum anderen hätte der Komponist von "An der schönen blauen Donau", Johann Strauss II., dieses Jahr am 31. Mai seinen 200. Geburtstag gefeiert.
Das Besondere am ausgewählten Stück von Johann Strauss II. ist der Bezug zum All. Wer den Film "2001 - Odyssee im Weltraum" von Stanley Kubrick kennt, wird das Musikstück vermutlich direkt im Ohr haben. Der Film selbst gilt bei Cineasten heute als Meilenstein im Science-Fiction-Genre, auch wenn bei der Premiere im Jahre 1968 laut Slashfilm viele Zuschauer das Kino verließen.
Mit der Übertragung sollte obendrein ein Fauxpas ausgebügelt werden. Zum Start der Voyager 1 und 2 im Jahre 1977 schickte man jeweils eine vergoldete Kupfer-Schallplatte - die sogenannten Voyager Golden Records - mit verschiedenen Geräuschen, Grußbotschaften in 55 Sprachen, 116 Bildern und 27 bekannten Musikstücken von Bach, Beethoven und Mozart ins All - als Gruß für ferne Zivilisationen und mögliche Außerirdische. Gerade der "Donauwalzer", mit dem aufgrund des Films viele Menschen unwillkürlich den Weltraum assoziieren, fehlte bei der Zusammenstellung. Daher schickte man diese "inoffizielle Hymne des Alls" nun hinterher.
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Quelle: ESA / Space Vienna

Klassik, Walzer etc. Beethoven oder Mozart waren ihrer Zeit voraus und ich finde, es klingt vieles von der Zeit der Renaissance.
Selbst Licht streut sich irgendwann und wer soll es denn lesen können, wenn es so schnell vorbei fliegt?
Die anderen Zivilisationen, welche im Umkreis von 250 Lichtjahren leben wissen von uns und haben eine 25 Lichtjahre Zone um unser Sonnensystem eingerichtet, kein Durchflug, keine Kommunikation, keine Aktivität, damit wir ja nicht von ihrer Anwesenheit erfahren.
Wie auch Milliarden in die Forschung des Universums verbuttern. Sinnlos.
Ich würde den Aliens ja fragen, ob die was Besseres als Klopapier haben.
Vielleicht ist es ja direkt eine Kriegserklärung?
Oder wir schreien ja wir sind Beute holt uns?
Wissen tut es keiner, siehe science fiction "V die Aussserirdischen"...
Vielleicht sollten wir gar keine Informationen ausstrahlen.
Mit Glück haben wir als gemeinsamen kleinsten Nenner die Mathematik und mit noch mehr Glück auch die Physik.
"Hören" könnte woanders gar keine Sinneswahnehmung sein, selbst Sehen ist kritisch.
Wir haben als Spezies ein außerordenlich geringes Spektrum sowohl bei Hören wie bei Sehen.
Einer übergroße Fledermaus im Frequenzbereich weit jenseits von uns und dem sehr breiten Sehsprektrum Infrarot würden wir genau nix mitteilen können, weder als Bild noch als Ton.
Ich hake das wieder mal unter "Vermenschlichung" von Aliens ohne zuvor um die Ecke zu denken ab.