Intel Raptor Lake: Seltsame Abstürze in Spielen - weniger Takt kann helfen
Manche Intel-Prozessoren aus den Generationen Core 13000 und Core 14000 stürzen beim Laden von Spielen manchmal ab, wie User berichten. Als Notlösung kann es angeblich helfen, den Takt oder das Powerlimit abzusenken.
Im Netz finden sich mehrere Berichte, laut denen Intel-Prozessoren in Spielen, und insbesondere beim Laden derselben, mit Crashes zu kämpfen haben. Ein Beitrag auf Steam spricht beispielsweise von häufigen Crashes während der Shaderkompilierung, die bei verschiedenen Raptor-Lake-Prozessoren auftreten. Besonders im Fokus stehen dabei offenbar der Intel Core i9-13900K und der Intel Core i9-14900K, die technisch bis auf einen minimalen Taktunterschied identisch sind. Gleichzeitig gibt es aber auch bei anderen Intel-Modellen entsprechende Vorfälle. Das schwedische Entwicklerstudio Fatshark spricht neben dem Core i9-13900K beispielsweise auch den Core i7-13700K als Ursache an.
Crash durch zu hohen Takt
Die Abstürze treten aber nicht bei allen Prozessoren des Typs und selbst bei akut betroffenen Modellen auch nicht immer auf. Wie bereits erwähnt, kommt es aber oft bei der Shaderkompilierung dazu. Als Fehlermeldung wird dann "Out of video memory" präsentiert, was eigentlich auf die Grafikkarte verweist, aber in diesem Fall eben doch von der CPU stammen soll. Ein Nutzer im Unreal-Engine-Forum berichtet, dass das auch von Nvidia bestätigt wurde.
Aus verschiedenen Quellen, unter anderem auch von Nvidia und Fatshark, stammt dabei der immer identische Workaround: Man soll mit Intels XTU-Software den Boost-Takt um 100 oder 200 MHz reduzieren. Dann soll es nicht mehr zu Abstürzen kommen. Tom's Hardware berichtet hingegen über eine alternative Lösung: Demnach hilft es auch, wenn im UEFI ein niedrigeres Powerlimit gesetzt wird. In einem konkreten Fall soll ein Powerlimit von 275 bis 300 Watt, zusammen mit einer Strombegrenzung bei 350 Ampere, die Abstürze vermieden haben.
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Sowohl ein reduziertes Powerlimit als auch ein abgesenkter Takt sorgen für niedrige Anforderungen an die Rechenwerke, reduzieren gleichzeitig aber natürlich auch die Leistung. Spürbar dürfte der Unterschied aber kaum sein, sodass beide Wege ein solider Workaround sein dürften. Gleichzeitig sollten die Prozessoren aber natürlich auch ohne manuelle Anpassung korrekt arbeiten. Ob und wie Intel auf das Problem reagieren wird, beispielsweise mit einem UEFI-Update für ein angepasstes Taktverhalten, ist allerdings unklar. Eine Antwort auf Presseanfragen, auch von unserer Redaktion, steht bislang noch aus.
Quelle: Tom's Hardware

Wo gibt es das denn?
Gruß
I9 13900K
Asus Z790 ROG Strix-E Wifi
NZXT X73 Kraken 360mm
Laut Intel liegen die empfohlenen Werte bei 253W PL1/2 und 307 Ampere ICC.
Bin gespannt, wann die Stellungnahme erfolgt und die ersten Bios-Updates aber unter den Werten, lassen sich die CPUs betreiben.
Alternativ ging bei mir 253W 350 Ampere und OffSet + 0.020V. Damit lief alles stabil am Ende.
Uüdate:
Habe Intel jetzt einmal angeschrieben und warte auf Antwort. Mal sehen was da rauskommt. Ich denke warum einige nicht davon betroffen sind, wird ne Portion Chiplotterie und eingesetzte Hardware sein. Meine Vermutung ist dazu die Spannungskalibierung in verschiedenen Szenarien. Einige CPUS kommen in solchen Lasten zurecht, andere eben wiederum nicht nach meinen Beobachtungen. Ich experimentiere mal weiter.
Der Prozessor erreicht auch selbst mit einem Limit noch ausreichend Leistung, da muss ich nicht unnötig mehr Spannung verbraten. Mit meinem Spiele und meiner RTX 3080 Grafikkarte erreiche ich oft sogar solch ein Limit gar nicht.
Bei meinem Sohn sind nur die Limits eingerichtet, denn mit UV lief sein Rechner nicht gut. Anscheint ist die Autospannung bei ihm so schon in Ordnung und von diesem Problem ist er auch nicht betroffen. Sein Rechner läuft sogar mit Streaming von Games und normal in Games sogar länger als mein Rechner.
Mit diesen Prozessoren gab es das Problem, dass sich der Heatspreader beim Einspannen verziehen kann. Aber selbst hier war nicht jedes Mainboard und Prozessor davon betroffen. In unserem Fall mit drei Systeme habe ich dieses CPU-Frame nur vorsorglich mit verbaut. Ob sich ohne die Prozessoren verzogen hätten oder ob jetzt damit die Temperaturen besser ausfallen, habe ich nicht ausgetestet.
Hab mich mit OC und UV bisher nie beschäftigt.
Auch ein 12900K, was wir auch in einem System verbaut haben, hat keinerlei Probleme. Alle drei Systeme habe ich aber vorsorglich mit einem CPU-Frame aufgebaut. Die Vorspannung von der original Verriegelung des Mainboard (Sockel) war mir hier zu heftig.
In meinem Fall läuft mein Prozessor aber mit 1,320v UV.