Ryzen 7000: Gerüchte zum Release im Herbst

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Ryzen 7000: Gerüchte zum Release im Herbst. (1)
Quelle: AMD

Bis in den Herbst sind es noch ein paar Tage, aber mit Ryzen 7000 soll es immerhin dann zügig losgehen. Digitimes nennt nun den September für Raphael.

Ganz neu ist die Auskunft, dass Ryzen 7000 im Herbst erscheinen soll, nicht. Nun wird der Termin im September aber auch durch Digitimes bestätigt. Die sonst auch gut zur taiwanischen Halbleiterindustrie vernetzte Seite bestätigt damit, was seit einiger Zeit durch die Gerüchteküche geistert. Ob AMD auch direkt große Stückzahlen liefern kann, bleibt aber offen. Zunächst ist davon die Rede, dass Zen 4 im September vorgestellt werden soll. Ob das auch den Verkaufsstart beinhaltet, ist nicht ganz klar. Generell wird erwartet, dass sich AMD bereits zur Computex im Sommer konkreter äußert.

Mit Ryzen 7000, Codename Raphael, stellt AMD auf Zen 4 um, was einen Sockel mit sich bringt. AM5 wird wegen des neuen Speichers im Format DDR5 nötig, aber auch wegen anderer Neuerungen - darunter PCI Express 5.0. Entsprechend wird es auch einen I/O-Hub geben. Die Zen-4-Kerne werden bei TSMC in 5 nm gefertigt, während der I/O-Die auf dem CPU-Package in 6 nm produziert wird. Beim Sockel stellt AMD auch den Mainstream nun auf das Land Grid Array um, der nunmehr 1.718 Kontakte hat. Das Leistungsspektrum soll bei 65 bis 120 Watt TDP liegen sowie eine Ausnahme für besonders sportliche Modelle bis 170 Watt. DDR5 soll dem Vernehmen nach direkt mit mindestens 5.200 GT/s unterstützt werden, EXPO bieten und die CPU soll 28 PCI-Express-Lanes haben. Letztlich soll Raphael auch eine rudimentäre IGP bekommen.

Insbesondere zu den Mainboards dürften die Dämme zur Computex brechen, da die Mainboard-Hersteller diese traditionell nutzen, um ihre Produkte zu zeigen. Es heißt, dass die Platinen auch auf dem Showfloor gezeigt werden dürfen. Falls doch nicht, dann aber sicher in einem Hinterzimmer. Zentrales Bauelement wird der X670E, so zumindest für den Moment der Name, der durch die Medien geistert.

Quelle: Digitimes

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    • Kommentare (46)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von Nathenhale
        Ob da wohl der halbierte Cache eine Rolle spielt ?
        Nein es müssen die 4 Kerne sein (8 Threads ) die beim Gaming ja so wichtig sind ( Hust 5800x3d).
        Klar, das "Argument" wird eh gleich kommen. Außerdem hatte der 5900X noch rund 100MHz mehr Takt gehabt im Mittel. KaNN mAn nIChT vErGLeichEN!
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von Nathenhale
        Ob da wohl der halbierte Cache eine Rolle spielt ?
        Nein es müssen die 4 Kerne sein (8 Threads ) die beim Gaming ja so wichtig sind ( Hust 5800x3d).
        Klar, das "Argument" wird eh gleich kommen. Außerdem hatte der 5900X noch rund 100MHz mehr Takt gehabt im Mittel. KaNN mAn nIChT vErGLeichEN!
      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von Zer0Strat
        Dennoch verliert Cezanne gegen einen 5900X mit deutlich schlechteren Latenzen und auch deutlich schlechtere Bandbreite. Woran das wohl liegt... ^^
        Ob da wohl der halbierte Cache eine Rolle spielt ?
        Nein es müssen die 4 Kerne sein (8 Threads ) die beim Gaming ja so wichtig sind ( Hust 5800x3d).
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von Nathenhale
        Wenn man in den Konsolen Markt schaut sieht man das, da was dran sein muss.
        PS5 und XBOX series X haben beide high bandwith GDDR6 aber dadurch verglichen mit Standard ddr4 (z.b) auch einen Fetten Latency Nachteil.
        Hier mal als Beispiel ein stark getunter 5700G. Bandbreite und Latenzen sind bonkers.

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        Dennoch verliert Cezanne gegen einen 5900X mit deutlich schlechteren Latenzen und auch deutlich schlechtere Bandbreite. Woran das wohl liegt... ^^

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      • Von Nathenhale Volt-Modder(in)
        Zitat von Zer0Strat
        Es ist ein wesentlicher Faktor je nach Zugriffspattern. Man kann Latenz nicht mit Bandbreite kompensieren.
        Wenn man in den Konsolen Markt schaut sieht man das, da was dran sein muss.
        PS5 und XBOX series X haben beide high bandwith GDDR6 aber dadurch verglichen mit Standard ddr4 (z.b) auch einen Fetten Latency Nachteil.
      • Von Gelöschtes Mitglied 217606
        Zitat von gruffi
        Nur dass die Übersicht falsche Angaben enthält, die auf den Seiten gar nicht zu finden sind. Hat der Praktikant wieder mal gepennt? Beispiel, auf Kitguru liegt der 5800X bei 91,4% unter 1080p. Wie kommen die dann im 3DCenter auf 85,9%?
        Weil sie in 1080p testen, nehmen sie die Lows mit 85,9%.
        Zitat von gruffi
        Diese Übersicht kann man also getrost ignorieren.
        Nein kann man nicht, das ist eine alberne Aussage. Du, mir ist die Diskussion auch zu blöd an dieser Stelle. Ich bin da rigoros, nimmt man jene Tests, die vernünftig durchgeführt wurden, landet man bei ~22%. Du kannst natürlich die 1080p Tests betrachten, wenn du meinst, dass das zielführend ist. Da werden wir dann nicht zusammen kommen. Muss man akzeptieren.
        Zitat von gruffi
        Im Schnitt sind es eher etwa 15%. Was die meisten Seiten so auch zeigen. Taktbereinigt sind es dann vielleicht 17-18%. 22-23% sind es definitiv nicht. Und schon gar nicht 25%. 1080p muss gegenüber 720p übrigens keinen gravierenden Unterschied ergeben. Bei CB beträgt der Vorsprung 15% unter 720p, 14% unter 1080p.
        Ja CB... ^^ Normalerweise ist der Unterschied zwischen 720p und 1080p auch größer.
        Zitat von gruffi
        Doch, ist es. AMDs mobile SKUs haben ein anderes Design, andere Schwerpunkte, andere Tradeoffs. So ein Vergleich ist immer denkbar schlecht. Man sollte schon beim gleichen Grunddesign bleiben.
        Welche Tradeoffs denn? Cézanne hat das "Problem", dass Power Down für den RAM im BIOS (auf manchen Boards?!) standardmäßig aktiv ist. Rate mal, was ich deaktiviert hatte für meine Tests? ^^ Die Latenzen über das gesamte Speichersystem hinweg waren danach vergleichbar.
        Zitat von gruffi
        Spiele müssen sogar oft relativ grosse Datenmengen holen. Auch deshalb ist die Bandbreite des Speichersystems und deren Optimierung wichtig. Aber darum geht es nicht. Letztendlich ist die Performance entscheidend, nicht die Latenz. Latenz kann helfen, die Performance zu verbessern. Sie ist aber wie vieles andere auch lediglich ein Faktor.
        Es ist ein wesentlicher Faktor je nach Zugriffspattern. Man kann Latenz nicht mit Bandbreite kompensieren.
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