Ryzen 7000: Angeblich finale Preise durchgesickert, kurz vor Livestream
Kurz vor der erwarteten Vorstellung von Ryzen 7000 sind wohl die finalen Preise durchgesickert. Sollten die stimmen, gibt es gute Nachrichten - die befürchtete Preiserhöhung bleibt aus.
Bei Videocardz hatten man auf Basis nicht näher genannter Quellen vor rund drei Wochen in Aussicht gestellt, dass die Preise für Ryzen 7000 steigen sollen. Nun will WCCFTech kurz vor der Bekanntgabe erfahren haben, welche MRSP die zum Launch vermuteten vier Modelle haben werden. Man ist sich schon länger einig darüber, dass der Launch mit dem Ryzen 5 7600X, dem Ryzen 7 7700X, dem Ryzen 9 7900X und dem Ryzen 9 7950X erfolgt. Damit deckt AMD nach letztem Wissensstand die Kernzahlen 6, 8, 12 und 16 ab. Weitere Modelle sollen erst später folgen. Laut WCCF-Tech kosten diese:
- Ryzen 9 7950X - 799 USD
- Ryzen 9 7900X - 549 USD
- Ryzen 7 7700X - 449 USD
- Ryzen 5 7600X - 299 USD
Das wären dann die gleichen Preise wie der Veröffentlichung von Ryzen 5000 und nicht die gefürchtete Erhöhung - was wohl angesichts der aktuellen Gesamtlage positiv zu bewerten wäre. Auf der anderen Seite gilt dann aber wohl auch die Kritik, die schon bei Vermeer gegolten hat: Insbesondere der Sechskerner wurde einst als etwas zu teuer empfunden und je nach Preisgestaltung bei Intels Raptor Lake könnte der Ryzen 5 7600X finanziell etwas unter Druck stehen.
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Wie die Lage tatsächlich ist, wird schon bald verraten: Die Ankündigung der Raphael-Prozessoren steht kurz bevor und laut MSI fällt das Presse-Embargo am 13. September, das Verkaufs-Embargo am 15. September. AMD kündigte in einer Presseaussendung an, dass man am 30.08. zu nächtlicher Stunde eine Youtube-Premiere rund um die neue Desktop-Reihe ausstrahlt. Für deutsche Zuschauer geht es in der Nacht von Montag auf Dienstag um 1 Uhr morgens los. Versprochen wird unter dem Motto "Together we advance PCs" einen Einblick in die Zen-4-Architektur durch CEO Lisa Su, CTO Mark Papermaster und weitere Experten. AMD verspricht, dass Zen 4 und die AM5-Plattform zusammen mit DDR5 und PCI-Express 5 "eine neue Ära der Desktop-PC-Performance" einläuten.

Bis dahin kritisiere ich Intel, weil sie vom 12900KS kein 12900KSF gebracht haben für nen 30er weniger.
Davon ab geben AMD und Intel einen Furz darauf, was eine in Relation kleine Redaktion wie PCGH im Test für Werte ermittelt. Wir haben beispielsweise schon bei Coffee Lake auf den "TDP-Wahnsinn" hingewiesen, doch mit "hoher Effizienz" stehen wir Deutschen allein da, in Amerika zählt Leistung über alles, egal wie laut der Rechner oder wie hoch der Idle-Verbrauch ist. Ich habe AMD und Intel mehrfach schon auf Probleme hingewiesen, schon bei Zen 2 und Comet Lake. Weißt du, was die Reaktion war? Es gab keine. Die Emails sind bis heute unbeantwortet. Es interessiert niemanden.
Aber ich verstehe deinen Wunsch nach mehr Kritik und ich kann es dir sagen, dass die Fähigkeit, kontruktive Kritik zu üben, mit der Zeit automatisch kommt. Das hätte niemand von mir als Volontär beim Ryzen-3000-Test erwarten können, aber seitdem habe ich sehr viele Sachen dazu gelernt und ich kenne mich inzwischen auch viel besser mit den einzelnen CPU-Generationen aus. Erst wenn ich dazu in der Lage bin, Vergleiche über viele Generationen hinweg zu üben, kann ich Kritik finden und nennen. Insofern: Zen 4 muss sich unserem komplett neuen CPU-Index stellen, der umfangreicher als jemals zuvor ausfallen wird (pro CPU werden mindestens 114 Messungen durchgeführt). Wenn mir dabei etwas sauer aufstößt, dann werde ich das natürlich im Test erwähnen, keine Frage.
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Wer volle gaming Power will, der verwendet eh eine dGPU und kauft sich nicht eine der kleinsten CPUs im Portfolio. Soll es günstiger sein gibt es den 5600X und wenns mehr sein darf den 5800X, den 5800X3D, den 5900X und den 5950X.
Warum genau sollte ausgerechnet der 5700G für volle gaming Power stehen? Man weiß doch was man bekommt. Genau dafür sind doch die Tests da.um das ausführliche darzulegen, damit der potentielle Kunde sich dann für eine CPU entscheiden kann. Es wird eben nicht im Vorhinein an jede CPU im Portfolio der gleiche Anspruch gestellt. An eine APU schon ml überhaupt nicht.
7700X ~ 540 Euro (mit Mehrwertsteuer)
Board ~ 200 Euro
32 GB DDR-5 Ram ~ 200 Euro
Sind 900-1000 Euro nur für den Unterbau.
Gruß
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Aber mal ernsthaft. Ich finde es gut so wie TPU das machen. Eine klare Pro und Contra Liste am Ende des Reviews. Hier ein Beispiel anhand des 5700G, wobei das "slightly lower" untertrieben ist. Das hätte Dave noch stärker kritisieren können. Was wäre das für eine Logik, dass man diesen Punkt nicht kritisieren sollte, nur weil das der Status Quo ist? Weil das eine mobile CPU ist? Dann soll AMD die CPUs halt nicht für den Desktop bringen. Manche wollen eine CPU mit voller Gaming Power und eine iGPU als Notersatz. Genau das bietet ja jetzt Zen 4.
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