[PLUS] Leistungsvorschau zur Radeon VII: Eine exklusive Simulation
Mit der Radeon VII präsentiert AMD die erste Grafikkarte auf Basis der 7-Nanometer-Fertigung. PC Games Hardware fasst zusammen, was Spieler und Prosumer erwartet. Damit die Prognose Hand und Fuß erhält, stellen wir eine exklusive Simulation an, bei der eine Vega Frontier Edition mit 16 GiB die Hauptrolle übernimmt.
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Die Durststrecke hat ein Ende: Eineinhalb Jahre nach der Radeon-Vega-Reihe erscheint ein neuer AMD-Grafikchip und damit endlich Konkurrenz für Nvidia im High-End-Segment. Bereits am 7. Februar ist es soweit - zu spät für einen Test in PCGH 03/2019 (EVT: 06.02.2019), aber rechtzeitig für eine solide Prognose. Wir haben unsere Fühler ausgestreckt und die Fakten von den Gerüchten und Träumen getrennt.
Nicht verpassen: Test der Radeon VII auf PCGH.de
[PLUS] Radeon VII: Großer Test mit Praxistipps
PCGH Plus: Mit der Radeon VII meldet sich AMD zurück im High-End-Geschäft. Im PCGH-Test offenbart die 16-GiByte-Grafikkarte viele Höhen, aber auch Tiefen. Wir haben alle Werte und Praxistipps für Sie. Der Artikel stammt aus PC Games Hardware 04/2019.
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Lucky Number Seven
Beginnen wir bei den gesicherten Daten. Mit der Radeon VII ergänzt AMD sein Grafikkartenportfolio am oberen Ende und bläst zum Angriff auf Nvidias Geforce RTX 2080. Das ist jedoch nur eine Seite der Medaille, denn die R7 ist kein reinrassiges Spielzeug: Wie bei der Vega Frontier Edition rückt AMD die Leistung bei der Content Creation rund um Videobearbeitung und Rendering in den Fokus. Das kommt nicht von ungefähr, denn der
Radeon 7 Umfrage
neue Prozessor hat seine Ursprünge im High Performance Computing (HPC) und ist auf die dortigen Bedürfnisse zugeschnitten. Dazu zählt die hohe Leistung bei doppeltgenauen Berechnungen sowie die Fähigkeit, blitzschnell Daten intern und extern umherzuschicken. Dazu gleich mehr. Der Name Radeon VII fällt dementsprechend aus dem Rahmen, um die Alleinstellungsmerkmale des Produkts zu betonen. Die in römischen Lettern präsentierte Sieben spielt einerseits auf die topmoderne Fertigungstechnologie des Grafikchips an: Vega 20, so der interne GPU-Codename, wird in 7 nm Strukturbreite bei TSMC hergestellt und ist damit ein echter Pionier. Der Chip bringt 13,2 Milliarden Schaltungen auf lediglich 331 mm² Fläche unter - sein 14-nm-Vorgänger Vega 10 benötigt für weniger Transistoren noch 486 mm².
Während die Flächenreduktion noch nicht in einer Kostenersparnis mündet, hat der neue Fertigungsprozess positive Auswirkungen auf die Leistungsaufnahme und Taktbarkeit. Laut AMDs GPU-Chefentwickler David Wang erreiche Vega 20 bei gleicher Energieaufnahme eine rund 25 Prozent höhere Leistung - oder arbeite bei gleicher Taktfrequenz um 50 Prozent sparsamer. Diese Aussagen sind nicht pauschal anwendbar, sondern beziehen sich auf die Profi-Beschleuniger Radeon Instinct MI60 (Vega 20) gegenüber der älteren MI25 (Vega 10). Nichtsdestotrotz arbeitet die neue GPU grundsätzlich effizienter und schneller als die alte. In diesem Kontext zumindest auf den ersten Blick überraschend ist, dass AMD seine neuen Grafikkarten mit einem Energiebudget von 300 Watt spezifiziert. Das wirkt keineswegs fortschrittlich und effizient, ist aber notwendig, um der Kundschaft ein großes Leistungsplus zu liefern. Der Kern arbeitet voraussichtlich weit außerhalb seines Sweet Spot, jener "Komfortzone", bei der das Verhältnis aus Takt und Spannung eine gute Bilanz liefert.
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Folgende Inhalte finden Sie im Artikel:
- Gesicherte technischen Daten der Radeon VII
- Referenzkarten AMD/Nvidia im Vergleich
- Spekulation: Technisch mit Vega 20 mögliche Modelle
- Speicher-Worstcase: Hier helfen 16 GiByte
- Vega: Skalierung mit Transferrate – Full HD und UHD
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