Asus ROG Radeon RX Vega 64 Strix kann in ersten Vorabtests überzeugen
Asus wird die Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56 als Custom-Design mit seiner bekannten 2,5 Slot dicken Kühllösung als ROG Strix anbieten. In ersten Vorabtests macht der Prototyp eines 64er-Modells eine gute Figur: Der Kühler ist ausreichend dimensioniert, das Powerlimit wurde nicht unnötig weit hochgedreht. Dadurch ist die Grafikkarte allerdings auch nicht viel schneller.
Asus ist zurzeit AMDs einziger Boardpartner, der ein Custom-Design der Radeon RX Vega 64 und RX Vega 56 offiziell angekündigt hat. Die ROG-Strix-Grafikkarten ähneln der Geforce GTX 1080 Ti und RX 580 stark, da die gleiche 2,5 Slot dicke Kühllösung zum Einsatz kommt. Um die Kühlerkompatibilität zu wahren, fällt das PCB trotz des fehlenden GDDR5(X)-Speichers hoch aus. Große Teile des PCBs sind deshalb leer.
Die Kollegen von computerbase.de und golem.de hatten die Gelegenheit, den Prototyp einer ROG Radeon RX Vega 64 Strix zu testen. Die Hardware an sich sei final, lediglich am BIOS könnte es noch Änderungen geben. Zumindest bei der Vorserienausführung geht Asus einen vergleichsweise konservativen Weg: Das Powerlimit wird nicht bis zum Erbrechen angehoben, um in Benchmarks möglichst weit vor das Referenzdesign zu kommen. Stattdessen gibt es zwei BIOS-Versionen, die das GPU-Powerlimit auf 260 beziehungsweise 240 statt 220 respektive 200 festlegen. Zusätzlich stehen Powerprofile über Wattman zur Verfügung. Eine werkseitige Übertaktung gibt es per se nicht, denn der höchste DPM7-State (Dynamic Power Management) liegt wie bei den luftgekühlten Referenzdesigns bei 1.630 MHz. Dank des etwas höheren Powerlimits fällt der mittlere Boost-Takt 50 bis 80 MHz höher aus (was Asus als OC-Boost vermarkten könnte).
Computerbase.de misst sogar eine leicht bessere Effizienz, indem der reale Verbrauch um durchschnittlich sechs Prozent auf knapp 320 Watt steigt, die Leistung dafür um neun Prozent. Die besseren Werte dürften maßgeblich durch eine bessere GPU-Qualität zustande kommen, denn deutlich geringere Leckströme sind durch die bessere Kühllösung nicht zu erwarten. Mit einem werkseitigen GPU-Temperaturlimit von 78 °C (in der Praxis 79 °C) arbeitet die ROG Radeon RX Vega 64 Strix nur 4 °C kühler als die Referenz. Dafür sinkt die Lautstärke deutlich: Unter Last ist die Grafikkarte nur etwas lauter als MSIs Geforce GTX 1080 Gaming X und Gaming X+, die computerbase.de zum Vergleich herangezogen hat. Letztere nutzt einen ähnlich großen Kühler, nimmt aber deutlich weniger Leistung auf, was die abzuführende Abwärme verringert.

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Also die 534 incl Versand beim Franzosen sind ein ordentliches Angebot. Zugeschlagen. Meine Zotac 970 GTX AMP! Omega bringt sicher auch noch nen Euro auf der Bucht, und dann passt das erst recht.
Im Prinzip hast Du aber Recht, seit einiger Zeit habe ich keine "viele Gigabyte" großen, unkomprimierten Dateien mehr bearbeitet.
Aber es stellt sich mir immer wieder die Frage, warum sich Leute eine Titan kaufen? Wirklich um die 3% mehr Spieleleistung für 50-100% Aufpreis zu erhalten? Ich kenn es mir halt einfach nicht vorstellen!
Im Gegengleich zu der NVIDIA GeForce GTX 1080, welche aufgrund von GDDR5X für die gesamten 225 Watt theoretisch an die 50 Watt mehr zu schaufeln hat, ist der AMD-Pendant mit 425 Watt einzustufen; die Custom-Modelle ziehen je nach Übertaktungspotenzial in summa summarum 400/425 Watt (Heraufstufung auf GDDR5X: 450/475 Watt) vs. 250/275 Watt.
Es ist utopisch, wie AMD es abermals vollbringt, auf die Ökodesign-Richtlinie zu pfeifen: Der Kunde zahlt den hohen Anschaffungswert und die hohen Energiekosten sogleich, einschließlich für das bevorstehende Netzteil.