Radeon RX 9070 (XT): UVP-Modelle sollen teurer werden
Die AMD Radeon RX 9070 XT und Radeon RX 9070 sollen nur zum Marktstart zum UVP von 689 Euro und 629 Euro zur Verfügung stehen. Bereits ab der ersten Nachlieferung sollen die UVP-Modell demnach mit höheren Preisen in den Handel kommen.
Die AMD Radeon RX 9070 XT und die Radeon RX 9070 sollen nur zum Marktstart zum unverbindlichen Verkaufspreis ("UVP") von 689 Euro und 629 Euro zur Verfügung stehen. Wie die Inet Group, einer der größten Einzelhändler Schwedens, bestätigt hat, sollen die Preise für die UVP-Modelle bereits ab der ersten Nachlieferung des Großhandels oder der Hersteller selbst steigen. Der UVP kann dann nicht mehr gehalten werden, heißt es in der Stellungnahme des Einzelhändlers.
Die Preise gelten nur für die erste Lieferung jedes Modells.
Für Sapphire und Asus wird es genauso üblich sein, wir haben nur eine Sendung erhalten und diese können gekauft werden, bis sie ausverkauft sind, aber mit Powercolor wird es anders sein.
Unser zweite Lieferung von Powercolor wartet bereits, und wir können diese nicht zum UVP anbieten. Das bedeutet, dass wir die Reaper-Modelle zuerst zu UVP verkaufen werden, bis die erste Charge ausverkauft ist.
Dann wird das Angebot mit einer gewissen Verzögerung mit neuen Grafikkarten aufgefüllt und wir werden dann die Reaper-Karten wieder anbieten - wenn auch nicht zu UVP-Preisen.
- Inet Group AB -
Die UVP, welche von AMD auf 689 Euro für die Radeon RX 9070 XT und 629 Euro für die Radeon RX 9070 festgesetzt und gegenüber dem Einzelhandel durchgesetzt wurde, ist somit vielmehr eine Promotion zum Marktstart.
Wenn Sie eine Bestellung mit UVP-Preis erhalten, obwohl die Karten ausverkauft sind, geben wir Ihnen natürlich diesen Preis, aber leider haben wir keine Möglichkeit, weiterhin Karten zum UVP-Preis zu verkaufen, nachdem die ersten Lieferungen ausverkauft sind.
- Inet Group AB -
Der UVP der sogenannten "UVP-Modelle" gelte laut dem schwedischen Händler ausschließlich für entsprechende Lagerware, welche sich bereits vor dem Marktstart im Lager des Einzelhändlers befunden hat.
Hinweis: Inet Group AB ist mit mehr als 500 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von mehr als 120 Millionen Euro einer der größten Einzelhändler in Schweden.
Auch der britische Overclockers UK ("OCUK"), welcher zur Caseking GmbH gehört und der zum Start mehrere Tausend RDNA-4-Grafikkarten auf Lager hat, bestätigte den Preisanstieg der UVP-Modelle.
Wir haben etwa 2.000 Einheiten von Sapphire auf Lager, 1.000 von Powercolor und 1.000 von Asrock, ich denke, dass die Lagerbestände für ein paar Tage in Ordnung sein werden. Die UVP ist dabei begrenzt auf eine Menge von ein paar Hundert Modellen pro Hersteller, sodass die Preise ansteigen, sobald diese verkauft werden.
- Overclockers UK ("OCUK") -
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Quelle: Inet Group, OCUK via VideoCardz

Fast 2 Stunden gab es dort verschiedene 9070xt und ca 3 Stunden die 9070 non-xt.
Jeder der eine haben wollte und auch zeit hatte kurz mal nachzusehen und zu kaufen, hat eine bekommen, zumindest bei NBB.
Ganz anders bei z.B. der 5090, die bereits von Bots aufgekauft waren bevor normale Menschen überhaupt die Chance hatten zu kaufen
Es ist kein Zufall, dass wir diese Verhältnisse seit einigen Jahren als Regel erleben. Man hat u.a. gesehen, dass die Kunden grundsätzlich kein Problem damit haben deutlich tiefer in die Tasche zu greifen. Auch ist es kein Zufall, dass "Engpässe" auch bei den ohnehin sehr teuren Karten entstehen, welche für üblich eine geringere Nachfrage erfahren als günstige Modelle, und diese ohnehin schon teuren dann noch teurer werden.
Wie ich schon an vielen anderen Stellen schrieb: UVP ist seit vielen Jahren de facto bedeutungslos und mit Zufalls- bzw. Lotteriecharakter behaftet. Grafikkarten lassen sich nur noch durch waschechte Straßenpreise richtig einordnen. Die Perf/€ Charts müssen deshalb spätestens monatlich aktualisiert werden.
Was ich dagegen für eine Phantomdiskussion halte ist, dass die Einzelhändler irgendwie schuld sind. Dafür müssten die ja ein gut funktionierendes Kartell gebildet haben. Dafür gibt es aber viel zu viele konkurrierende Einzelhändler, das ist völlig unplausibel. Dass die Margen nder Einzelhändler nicht utopisch riesig sein können, zeigt auch die aktuelle Thematik mit Mindfactory.