Radeon RX 9070 XT und 9070 setzen ein UEFI-System voraus

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Radeon RX 9070 XT und 9070 setzen ein UEFI-System voraus
Quelle: AMD (Montage: Sven Bauduin)

Wie AMD mitgeteilt hat, sind die Radeon RX 9070 XT und Radeon RX 9070 speziell für Systeme mit UEFI optimiert und können auch nur auf solchen ihr volles Potenzial entfalten und Features wie Smart Access Memory alias Resizable BAR nutzen.

Wie AMD in seiner FAQ zu den neuen RDNA-4-Grafikkarten nun mitgeteilt hat, sind die Radeon RX 9070 XT und Radeon RX 9070 speziell für Systeme mit UEFI optimiert und können auch nur auf solchen ihr volles Potenzial entfalten und wichtige Features wie AMD Smart Access Memory ("SAM") alias Resizable BAR ("rBAR") nutzen. Auf PCs, welche CSM ("Compatibility Support Module") oder den Legacy-Modus nutzen, können die GPUs zwar gebootet, nicht aber angemessen genutzt werden.

Unter dem Motto UEFI-Only Support for AMD Radeon RX 9000 Series Graphics erklärt der Hersteller weshalb die beiden RDNA-4-Grafikkarten nur auf Systemen mit UEFI ("Unified Extensible Firmware Interface") eingesetzt werden sollten und worin die Vorteile liegen. Auch eine entsprechende Betriebsanleitung für die Aktivierung des UEFI-Modus auf Mainboards von Asrock, Asus, Gigabyte und MSI wird geboten.

Die Vorteile des Betriebs eines Systems im UEFI-Modus beschreibt AMD wie folgt:

  • Stark verbesserte Sicherheit
  • Vollständig spezifizierte Schnittstellen, die Interoperabilität und Testbarkeit gewährleisten
  • Zuverlässige Firmware-Updates aus dem Internet mit minimaler Benutzerinteraktion
  • Unterstützung für Festplatten, die größer als 2,2 TB sind
  • Unterstützung für viele neue Arten von PC-Hardware, einschließlich NVMe-SSD-Boot-Unterstützung
  • Windows® Secure Boot zur Malware-Prävention
  • Schnellere Ausschalt-, Start-, Schlaf- und Wiederaufnahmezeiten

Mit dem Release der Radeon RX 9070 XT und Radeon RX 9070 wird nur noch der UEFI-Modus offiziell unterstützt, wie der Hersteller noch einmal bestätigt.

Um die Vorteile von UEFI vollständig auszuschöpfen, wird ab der AMD RDNA-4-Generation von Grafikkarten (Radeon™ RX 9000 Series Graphics und später) nur noch der UEFI-Modus offiziell unterstützt. - AMD -

Spieler, die ab dem 6. März den Kauf einer Radeon RX 9070 XT oder Radeon RX 9070 ins Auge gefasst haben, sollten ihr System also noch vor dem Einbau den neuen RDNA-4-Grafikkarte entsprechend auf den UEFI-Modus umstellen.

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Quelle: AMD via VideoCardz

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    • Kommentare (107)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von XT1024
        Das finde ich interessant, könntest du da etwas ins Detail gehen?
        Besonders das:

        Im normalen Nutzeralltag dürfte MBR doch NULL Vorteile haben außer bei Dual Boot auf einem Datenträger mit uraltem Gerümpel (XP x86) ohne GPT-Support.
        Wie gesagt: Das war Redaktionsspezifisch. Wenn Medien ständig zwischen Systemen wechseln, Treiber und ähnliches ausgetauscht werden, auch mal was instabiles betrieben werden muss, etc. kommt es regelmäßig vor, dass Windows nicht mehr fehlerfrei bootet. Die genaue Ursache dafür lässt sich in Einzelfällen nur schwer rekonstruieren und im Arbeitsalltag zählt einzig und allein, dass man weiterarbeiten kann und der Artikel vor Druckbeginn fertig ist. Dafür reichte es bei CSM-Installationen von Windows 8, 8.1 und frühen 10er Builds in 9 von 10 Fällen, die automatisch angebotene Reparatur drüber laufen zu lassen. GPT-Installationen hatten nicht nur geschätzt doppelt so oft derartige Probleme, sondern erforderten auch in 5-10 von diesen 20 Fällen die manuelle Reparatur von einem Installationsmedium oder eine Neuinstallation. Hasle, den man nicht braucht, weswegen rund ein halbes Dutzend Redakteure (kein Einzelfehler) längere Zeit CSM bewusst bevorzugt hat respektive am Jammern war, dass aus Einzelgründen (vor allem "ich habe das einmalig so aufgesetzt und jetzt muss ich die Kontinuität waren") GPT genutzt werden musste. Ein weiterer Vorteil war, dass auch 1:1 Vergleiche mit alten Plattformen ohne Komplikationen möglich waren, vor allem Core-2-Quad- und AMD-FX-Nutzer waren ja noch sehr lange ein Thema.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von XT1024
        Das finde ich interessant, könntest du da etwas ins Detail gehen?
        Besonders das:

        Im normalen Nutzeralltag dürfte MBR doch NULL Vorteile haben außer bei Dual Boot auf einem Datenträger mit uraltem Gerümpel (XP x86) ohne GPT-Support.
        Wie gesagt: Das war Redaktionsspezifisch. Wenn Medien ständig zwischen Systemen wechseln, Treiber und ähnliches ausgetauscht werden, auch mal was instabiles betrieben werden muss, etc. kommt es regelmäßig vor, dass Windows nicht mehr fehlerfrei bootet. Die genaue Ursache dafür lässt sich in Einzelfällen nur schwer rekonstruieren und im Arbeitsalltag zählt einzig und allein, dass man weiterarbeiten kann und der Artikel vor Druckbeginn fertig ist. Dafür reichte es bei CSM-Installationen von Windows 8, 8.1 und frühen 10er Builds in 9 von 10 Fällen, die automatisch angebotene Reparatur drüber laufen zu lassen. GPT-Installationen hatten nicht nur geschätzt doppelt so oft derartige Probleme, sondern erforderten auch in 5-10 von diesen 20 Fällen die manuelle Reparatur von einem Installationsmedium oder eine Neuinstallation. Hasle, den man nicht braucht, weswegen rund ein halbes Dutzend Redakteure (kein Einzelfehler) längere Zeit CSM bewusst bevorzugt hat respektive am Jammern war, dass aus Einzelgründen (vor allem "ich habe das einmalig so aufgesetzt und jetzt muss ich die Kontinuität waren") GPT genutzt werden musste. Ein weiterer Vorteil war, dass auch 1:1 Vergleiche mit alten Plattformen ohne Komplikationen möglich waren, vor allem Core-2-Quad- und AMD-FX-Nutzer waren ja noch sehr lange ein Thema.
      • Von Unfaced Software-Overclocker(in)
        Es geht in dem Artikel und daher in dem Thread um die UEFI Voraussetzung, nicht um VRAM auf GPUs!

        Wir haben genug andere besserpassende Threads, aber dieser gehört nicht dazu. Bleibt OnTopic
      • Von Grestorn Software-Overclocker(in)
        Und warum CSM? Wozu? Wieso sich das antun und gegen den Strom schwimmen? Außer... ich will eh immer gegen den Strom?
      • Von Not_perfect Kabelverknoter(in)
        Aus eigener Erfahrung mit CSM Modus an AM4 Plattform:
        -Win7, Win10 und Linux laufen ohne Probleme
        -Festplatten mit 20TB werden erkannt und laufen unauffällig
        -Systempartition läuft in GPT
        -alle Peripherie Geräte laufen problemlos
        -m2 SSD läuft mit voller Geschwindigkeit
        -kein Unterschied bei Bootzeiten
        -TPM und Secure Boot werden von mir sowieso immer ausgeschaltet

        Einzig Smart Access Memory läßt sich nicht aktivieren.
      • Von belle Volt-Modder(in)
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Ich hatte vor über 10 Jahren Windows 7 neu installiert, weil mein Asus P67 EFI-BIOS hatte und das Betriebssystem es theoretisch konnte. Es hat funktioniert und ich bin dabei geblieben.

        Hier im Forum und auch im Freundeskreis treffe ich immer wieder auf Probleme und Fragen wegen rBAR und denke, dass das längst die Standardinstallation sein sollte. Das hängt aber auch am Tool zur Erstellung des Installationsdatenträgers von Microsoft. Das Quell-Medium selbst musste anfangs FAT32 formatiert sein, damit eine GPT-Installation auf NTFS klappte.
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