Radeon RX 9070 (XT): Launch ohne ROCm-Support - obwohl es bereits läuft?

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Radeon RX 9070 (XT): Launch ohne ROCm-Support - obwohl es bereits läuft?
Quelle: AMD

AMD hat im Voraus bestätigt, dass die ersten RDNA4-Grafikkarten in Form der Radeon RX 9070 (XT) ohne ROCm-Support erscheinen sollen. Gleichzeitig demonstriert ein hochrangiger AMD-Mitarbeiter, dass die Technik trotzdem schon läuft.

Als AMD vergangene Woche die ersten RDNA4-Grafikkarten in Form der Radeon RX 9070 und der Radeon RX 9070 XT ausführlich vorgestellt hat, stand neben der neuen Hardware auch die Software im Fokus. So sollen die neuen Radeon-GPUs nicht nur mit dem verbesserten FSR 4, sondern auch einem vergleichsweise gut polierten Grafiktreiber antreten. Mit Blick auf den offenbar verzögerten Launch der Modelle ist das kaum verwunderlich, schließlich hatten die Entwickler so mehr Zeit für die Feinarbeit. Trotzdem erfolgt der Release der RX-9000-Grafikkarten aber offenbar ohne einen wichtigen Baustein: Die Radeon Open Compute Plattform, kurz ROCm, wird zum Launch angeblich nicht unterstützt.

Nicht sofort, aber bald?

Das behauptet zumindest die Website Phoronix, die sich in einer Fragerunde nach der Präsentation nach dem Zustand von ROCm erkundigte. Demnach wird das Softwarepaket RDNA4 und damit die Radeon RX 9070 (XT) zwar irgendwann unterstützen, der Launch soll aber ohne offiziellen ROCm-Support erfolgen. Für Spieler dürfte das kaum tragisch sein, wohl aber für den professionellen Einsatz der neuen GPUs. Denn ROCm ist für viele GPGPU-Anwendungen, insbesondere im KI-Bereich, essenziell. Es dient gewissermaßen als Gegenstück zu Nvidias CUDA.

Im Gegensatz zur Konkurrenzplattform ist der Support von ROCm aber ein laufender Kritikpunkt. Lange wurde beispielsweise nur Linux unterstützt. Gleichzeitig ist die Hardware-Unterstützung mit RDNA3 und einer nur eingeschränkten Funktionalität auf RDNA2 ebenso dürftig. Immerhin: Offenbar liegt das ROCm-Update für RDNA4 / RX 9000 nicht mehr in allzu weiter Ferne.

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Von AMD gab es nach der Antwort an Phoronix zwar keine offizielle Stellungnahme, dafür hat sich aber Anush Elangovan, der bei AMD als Vizepräsident für KI-Software arbeitet, über X gemeldet. Demnach läuft das über Github angebotene TheRock-Projekt, das ROCm enthält, bereits problemfrei auf eine RX 9070 (XT). Damit wäre denkbar, dass die Frage gegenüber Phoronix falsch beantwortet wurde, und ROCm doch schon am Donnerstag unterstützt wird. Oder aber der Software-Support ist zumindest weitgehend gegeben, und AMD muss sich nur noch um Feinheiten kümmern. Auch dann dürfte die offizielle Unterstützung für RDNA4 hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen.

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Quelle: via Tom's Hardware

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von konsolen/pczocker Software-Overclocker(in)
        Ich habe meine RX 6800m mit ROCm unter Linux auch zum laufen gebracht, obwohl sie nicht offiziell unterstützt wird. Der Trick ist einen Parameter zu exportieren. Im Grunde gibt es da wahrscheinlich auch in Wirklichkeit nicht sonderlich viel zu unterstützen. Ob die Recheneinheiten Pixel oder Matrizen berechnen ist denen sowas von egal. Das sind oftmals nur künstliche Hürden von AMD/Nvidia/Intel gesetzt, damit man sich die völlig überteuerten "Profi" - Karten kauft.
        Läuft soweit stabil genug bei mir, um etwas lokal mit Ki-Bildgeneratoren rumzuspielen, ohne ständig auf irgendwelche Zensurfilter zu stoßen.
        Das einzige, wo ich aufpassen muss ist, dass der VRAM nicht überläuft, da dann nicht in den RAM ausgelagert wird, wie man erwarten würde, sondern der Laptop gleich komplett abstürzt.
      • Von konsolen/pczocker Software-Overclocker(in)
        Ich habe meine RX 6800m mit ROCm unter Linux auch zum laufen gebracht, obwohl sie nicht offiziell unterstützt wird. Der Trick ist einen Parameter zu exportieren. Im Grunde gibt es da wahrscheinlich auch in Wirklichkeit nicht sonderlich viel zu unterstützen. Ob die Recheneinheiten Pixel oder Matrizen berechnen ist denen sowas von egal. Das sind oftmals nur künstliche Hürden von AMD/Nvidia/Intel gesetzt, damit man sich die völlig überteuerten "Profi" - Karten kauft.
        Läuft soweit stabil genug bei mir, um etwas lokal mit Ki-Bildgeneratoren rumzuspielen, ohne ständig auf irgendwelche Zensurfilter zu stoßen.
        Das einzige, wo ich aufpassen muss ist, dass der VRAM nicht überläuft, da dann nicht in den RAM ausgelagert wird, wie man erwarten würde, sondern der Laptop gleich komplett abstürzt.
      • Von TeKila PC-Selbstbauer(in)
        "Läuft" und "offiziell supported" ist nicht mal in der Nähe voneinander auf dem Spielfeld. Das ist beinahe schon ein anderes Spiel
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