Radeon AI Pro R9700: Powercolor überrascht mit Referenzdesign

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Radeon AI Pro R9700: Powercolor überrascht mit Referenzdesign
Quelle: AMD

Powercolor hat als einer der ersten Hersteller eine Grafikkarte auf Basis der Radeon AI Pro R9700 mit 32 GiByte Grafikspeicher vorgestellt und setzt dabei auf das Referenzdesign von AMD, welches eigentlich gar nicht existieren sollte.

AMDs Exklusivpartner Powercolor hat als einer der ersten Hersteller eine Grafikkarte auf Basis der Radeon AI Pro R9700 mit 32 GiByte Grafikspeicher vorgestellt und setzt dabei auf das Referenzdesign, welches eigentlich gar nicht existieren sollte. Obwohl AMD sowohl bei der Präsentation auf der Computex als auch auf der offiziellen Produktseite in Bezug auf die präsentierte Profi-Grafikkarte von einem sogenannten "Konzept-Rendering" sprach, existiert dieses dennoch.

Powercolor Radeon AI Pro R9700 Quelle: Powercolor Powercolor Radeon AI Pro R9700 Quelle: Powercolor

Der US-Hersteller scheint auch nicht der einzige Boardpartner mit diesem Design zu sein, sodass die OEMs von AMD das Referenzdesign scheinbar doch übernehmen dürfen. Auch Asrock zeigte ein sehr ähnliches Designs auf der Computex 2025.

Die Powercolor Radeon AI Pro R9700 setzt nämlich exakt auf dieses Referenzdesign und versieht es lediglich mit einem kleinen Aufkleber auf dem einzigen 80 mm messenden Radial-Lüfter. Die Profi-Grafikkarte wird demnach im Blower-Design ausgelegt und misst vergleichsweise kompakte 270 × 111 × 40 mm, während die Stromversorgung von einem modernen 12VHPWR-Anschluss aus der zweiten Generation ("12V-2×6") übernommen wird. Erstmals macht einer der Hersteller auch Angaben zu den Taktraten, die bis zu 2,92 GHz betragen.

Spezifikationen Quelle: Powercolor Die Radeon AI Pro R9700 basiert wie die Radeon RX 9070 XT auf der Navi-48-GPU im Vollausbau, dem Navi 48 XTX, mit 64 Compute Units, 4.096 FP32-Shadereinheiten und 128 KI-Beschleunigern sowie 64 Raytracing-Cores. Anders als die Gaming-Grafikkarte, welche mit 16 GiByte auskommen muss, besitzt der neue Profi-Beschleuniger einen doppelten Speicherausbau mit 32 GiByte GDDR6-Grafikspeicher. Die TDP beträgt unverändert 300 Watt, die KI-Performance beträgt ~ 1.531 TOPS ("Sparsity") respektive ~ 765 TOPS in INT4 ("FP16") ohne Sparsity-Optimierungen.

AMD Radeon AI Pro R9700

Asrock zeigte auf der Computex die Asrock Radeon AI Pro R9700 Creator, welche bei gleichen Abmessungen und demselben Blower-Design lediglich eine etwas andere Kühlerabdeckung verwendete. Auch hier könnte das Referenzdesign von AMD möglicherweise als Basis dienen.

Asrock Radeon AI Pro R9700 Creator Quelle: PCGH Asrock Radeon AI Pro R9700 Creator Quelle: PCGH

Die AMD Radeon AI Pro R9700 mit Navi 48 XTX und 32 GiByte Grafikspeicher soll ab Juli 2025 zu einem noch unbekannten Preis weltweit im Handel stehen.

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Quelle: Powercolor via VideoCardz

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von G4mest3r BIOS-Overclocker(in)
        Wie ich schon sagte: Referenz-Designs und -Karten existieren von AMD.
        Nicht immer für die Konsumenten käuflich, aber es gibt sie. AMD und Nvidia machen ganz klare Vorgaben für ihre Produktgruppen - meistens ,,,
      • Von Strunzel Freizeitschrauber(in)
        Radeon 9700?? Welches Jahr ist es?
      • Von Blackfirehawk BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von SilentHunter
        Wenn das Teil nicht um Unsummen teurer wie die RX9700 sein sollte wäre das evtl. auch eine interessante Karte für Gamer.
        Zitat von Hagal
        Die hier erhofften 1000€ für das AMD 32GB VRAM Modell, glaubt ihr nicht wirklich, oder?

        Tippe mal so auf 3000 bis 4000€. Sollte sie für 2000€/2500€ rum rausgehen oder im Preis sinken wäre es für Leute die AMD Fan´s sind und die Karte 5 Jahre betreiben wollen rechnerisch ok.
        Naja AMD nimmt für die Profikarten auch dreieckig Kohle...
        So ne Radeon Pro W7900 (Vorgänger) liegt auch bei um die 3.500€..
        Das liegt nicht nur am Vram sondern weil hier marge gefahren wird.. und Kompatibilität zu entsprechenden Profi Programmen und Features die auf der normalen Radeon nicht freigegeben sind.

        Und Selbst wenn sie mit den Gaming Treibern problemlos läuft...(Nicht unwahrscheinlich)
        Ist wahrscheinlich eine RTX5090 immer noch günstiger und Schneller fürs zocken
      • Von Hagal Software-Overclocker(in)
        Zitat von ApolloX30
        Ich frag mich, was der Blödsinn mit dem Referenzdesign, bzw. Radiallüfter soll
        Wurde schon geschrieben, es geht tatsächlich darum möglichst viele in ein Gehäuse zu bekommen, allerdings haben die sich mit dem 12VHP Stecker selbst ins Knie geschossen.

        Kenne keine PSU die mehr wie zwei mal 12VHP bieten, was auch logisch ist, bei Max 600W pro Stecker, da interessiert auch nicht, dass die Karten viel weniger ziehen. Spikes on top. Da muss das PSU schon 1,2 KW für reservieren. 8 Pin wäre aus diversen Gründen von Vorteil. Deshalb wurden bei der CTX25 auch 3.3 KW Netzteile gezeigt. Da gibt es 4x12VHP nehme ich an und/oder 20x8 Pin.

        Zitat von Kell-Conerem
        Kannn mir mal wer erklären wieso hier so ein "pimperl" Lüfter ausreicht während bei den Spiele Karten lauter Monster Lüfter verbaut sind? Wie soll die Karte denn da nicht schmelzen??
        Du weißt ja nicht was unter der Haube ist, ggf. fette 8mm Heatpipes, Vaporchamber etc.pp.
        Außerdem wird die heiße Luft aus dem Gehäuse ausgepustet. Die meisten Geräte wo diese Karten ihren Platz finden sind eh Serverräume und Büros mit Klimaanlagen und Absaugungen.

        Diese Karte kann insf. der Preis nicht "Ai" RTX 6000PRO like ist , durchaus für Spieler interessant sein.
        Die Pro von NV kostet um die 10k€ das Stück.

        Die hier erhofften 1000€ für das AMD 32GB VRAM Modell, glaubt ihr nicht wirklich, oder?

        Tippe mal so auf 3000 bis 4000€. Sollte sie für 2000€/2500€ rum rausgehen oder im Preis sinken wäre es für Leute die AMD Fan´s sind und die Karte 5 Jahre betreiben wollen rechnerisch ok. 500€ pro anno sollte klar gehen für eine besondere GPU.
      • Von blautemple Kokü-Junkie (m/w)
        Drehzahl.
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