Radeon RX 9060 XT: Sparbrötchen mit nur drei Bildausgängen

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Radeon RX 9060 XT: Sparbrötchen mit nur drei Bildausgängen
Quelle: Acer

Die Acer Nitro Radeon RX 9060 XT OC und die XFX Swift Radeon RX 9060 XT OC belegen, dass die erste RDNA-4-Grafikkarte mit Navi 44 ("GFX1200") wohl eher kosteneffizient aufgestellt sein wird und nur über drei Bildausgänge verfügt.

Die Acer Nitro Radeon RX 9060 XT OC, welche von @momomo_us veröffentlicht wurde, und die XFX Swift Radeon RX 9060 XT OC, die bereits auf Amazon gelistet ist, belegen nun, dass die erste RDNA-4-Grafikkarte mit Navi 44 ("GFX1200") wohl eher kosteneffizient aufgestellt sein wird und nur über drei Bildausgänge verfügt. Wie bereits im Vorfeld durchgesickert war, handelt es sich beim Vollausbau des Grafikprozessors um einen halben Navi 48 ("GFX1201"), was auch den Displayprozessor, die AMD Radiance Display Engine, beschneidet.

Sowohl Acer Nitro Radeon RX 9060 XT OC, welche mittlerweile auch bei mehreren Schweizer Großhändlern zu finden ist, als auch die XFX Swift Radeon RX 9060 XT OC verfügen nur über je einmal HDMI 2.1b und zweimal DisplayPort 2.1a mit UHBR13.5, während die Custom-Designs der Radeon RX 9070 XT und der Radeon RX 9070 gewöhnlich insgesamt vier digitale Bildausgänge zu bieten haben.

9060 XT Quelle: @momomo_us Diese "Sparmaßnahmen" gehen auch bei der Stromversorgung weiter, denn die Radeon RX 9060 XT mit Navi 44 XT wird mit ihren nur 32 Compute Units und den daraus resultierenden 2.048 Shader-Einheiten deutlich weniger Leistung aufnehmen als die Radeon RX 9070 mit Navi 48 XT und 56 Compute Units sowie die in China angebotene Radeon RX 9070 GRE mit Navi 48 XL und 48 Compute Units. Die Stromversorgung kann daher über einen einzigen 8-Pin-Stecker erfolgen.

Während die Radeon RX 9070 XT mit 304 Watt spezifiziert ist und die Radeon RX 9070 und 9070 GRE mit 220 Watt ins Rennen gehen, dürfte die Radeon RX 9060 XT trotz der hohen Taktfrequenzen von bis zu 3,3 GHz+ bei maximal 200 Watt TGP liegen. Abseits der OC-Modelle sind sogar 160 bis 180 Watt durchaus denkbar, was sich wiederum auch in einfacheren und kostengünstigeren Kühllösungen widerspiegeln wird.

Die technischen Spezifikationen der Radeon RX 9060 Series, welche erstmals den kleineren der beiden RDNA-4-Grafikprozessor, den Navi 44 ("GFX1200"), einführen wird, lesen sich nach aktuellem Kenntnisstand folgendermaßen.

  Radeon RX 9060 XT* Radeon RX 9060*
Architektur RDNA 4 (GFX12) RDNA 4 (GFX12)
Grafikprozessor Navi 44 XT (GFX1200) Navi 44 XL (GFX1200)
Compute Units 32 24
Shader-Einheiten 2.048 1.536
Basistakt - -
Gametakt 2.620 MHz -
Boosttake 3.230 MHz
3.320 MHz**
-
Grafikspeicher 16 GiByte GDDR6
8 GiByte GDDR6
8 GiByte GDDR6
Speicher-Interface 128 Bit 128 Bit
Speichergeschwindigkeit 20 GT/s 20 GT/s
Speicherbandbreite 320 GB/s 320 GB/s
L2-Cache 4 MiByte 4 MiByte
Infinity Cache 32 MiByte (3rd Gen) 24 MiByte (3rd Gen)
PCIe-Stromversorung 1 × 8-Pol 1 × 8-Pol
TDP/TGP 160 bis 200 Watt -
Vorstellung Mai 2025 Mai 2025
Verkaufsfreigabe Juni 2025 Juni 2025

*) nicht offiziell bestätigt. **) OC-Modelle.

Da die Radeon RX 9060 XT mit 16 und 8 GiByte mit der Geforce RTX 5060 Ti, die ebenfalls mit 16 und 8 GiByte erschienen ist, konkurrieren sollen, ist natürlich davon auszugehen, dass sich AMD auch an den Preisen der Konkurrenz orientieren wird und diesen mit entsprechenden Sparmaßnahmen möglicherweise auch leicht unterbieten kann. Die günstigste Geforce RTX 5060 Ti mit 8 GiByte kostet aktuell 390 Euro während für die doppelte Speichermenge ab 450 Euro aufgerufen werden.

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Quelle: @momomo_us via VideoCardz

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    • Kommentare (43)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von takan BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Multi-Monitoring: Untypisch im Gaming-Einsatz, typisch in Produktiv-Umgebungen
        denke die meisten haben zwei, weil alter monitor noch da und halb fürs homeoffice. dann gibts die die damals 3 hatten und dann auf ultrawide umgestiegen sind. denk drückt es aber preistechnisch ja nicht im schuh sich für +1k ne graka sich zu besorgen, geschweige denne die faustregel monitor=graka preis. (glaube für die metrik findet man ja immer noch produkte ) die die bock auf viele anschlüsse haben achten ja schon drauf, (sata, m2 z.b.) oder wissen wie man "zaubern" kann (bifurcation inklusive adapterkarte)
        die die viele monitore produktiv haben, haben ja meist ne "muster"lösung wie matrox karten oder daisy chaining wenns brandneu ist. find da eher das sparbrötchen passt zu den 8gb karten von nvidia.

        zählt multimonitor auch, wenn man internen dp anschluss hat fürs gehäuse? oder frankensteinmäßig ans mainboard noch was anschließt(ist das überhaupt möglich)
        manch anschlusse sind ja lange end of life wie dvi oder sonst was. oder ganz jungfräuliche sachen wie esata anschlüsse/blenden die vielen mainboards beilagen.
      • Von takan BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Multi-Monitoring: Untypisch im Gaming-Einsatz, typisch in Produktiv-Umgebungen
        denke die meisten haben zwei, weil alter monitor noch da und halb fürs homeoffice. dann gibts die die damals 3 hatten und dann auf ultrawide umgestiegen sind. denk drückt es aber preistechnisch ja nicht im schuh sich für +1k ne graka sich zu besorgen, geschweige denne die faustregel monitor=graka preis. (glaube für die metrik findet man ja immer noch produkte ) die die bock auf viele anschlüsse haben achten ja schon drauf, (sata, m2 z.b.) oder wissen wie man "zaubern" kann (bifurcation inklusive adapterkarte)
        die die viele monitore produktiv haben, haben ja meist ne "muster"lösung wie matrox karten oder daisy chaining wenns brandneu ist. find da eher das sparbrötchen passt zu den 8gb karten von nvidia.

        zählt multimonitor auch, wenn man internen dp anschluss hat fürs gehäuse? oder frankensteinmäßig ans mainboard noch was anschließt(ist das überhaupt möglich)
        manch anschlusse sind ja lange end of life wie dvi oder sonst was. oder ganz jungfräuliche sachen wie esata anschlüsse/blenden die vielen mainboards beilagen.
      • Von Khabarak Volt-Modder(in)
        Zitat von Oldtekkno
        Sorry, lächerlicher Versuch des "Beistandes" für Quatsch.
        Ich glaube nicht, dass die Systemadmins usw an der Börse in Frankfurt usw Radeon Grakas verbauen. Und jetzt zeig mir mal EINEN, der sich die 9060 kaufen wollte und davon nun Abstand nimmt, weil er keine 4 Monitore anschließen kann.
        Was du glaubst, oder nicht, ist erst mal irrelevant... es geht ja mehr darum, was man mit den Anschlüssen so machen kann.
        Und auch außerhalb von Börsen sind mehrere Monitore durchaus üblich in Büros.
        Je nachdem, wie modern die Büros eingerichtet sind, dann auch per Daisy Chaining mit nur einem DP Kabel vom PC aus.
      • Von Oldtekkno Freizeitschrauber(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Multi-Monitoring: Untypisch im Gaming-Einsatz, typisch in Produktiv-Umgebungen
        Einsteiger-GPUs: Untypisch im Gaming-Einsatz, typisch in (bestimmten) Produktiv-Umgebungen
        Na?

        Hinzu kommt, dass oftmals alte, aber hochwertige Monitore als Zweit-/Drittgerät genutzt werden oder dass der zusätzlichen Anschluss zu einem Fernseher führt. Das kann die Auswahl moderner Schnittstellen stark einengen und schon braucht man Adapter von HDMI auf Display-Port oder gar umgekehrt, um überhaupt auf "drei" zu kommen.
        Sorry, lächerlicher Versuch des "Beistandes" für Quatsch.
        Ich glaube nicht, dass die Systemadmins usw an der Börse in Frankfurt usw Radeon Grakas verbauen. Und jetzt zeig mir mal EINEN, der sich die 9060 kaufen wollte und davon nun Abstand nimmt, weil er keine 4 Monitore anschließen kann.
      • Von Khabarak Volt-Modder(in)
        Zitat von perupp
        Warum immer nur ein HDMI und dafür 3 Display ports...
        Weil HDMI eine Seuche der Unterhaltungsindustrie ist und gern rein in diesem Bereich bleiben darf.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von takan
        wieso sind 3 video ausgänge "nen sparbrötchen"?

        will die personen sehen, die mehr als 3 monitore am start haben. mit so einem einsteiger/mittelklasse modell.
        Multi-Monitoring: Untypisch im Gaming-Einsatz, typisch in Produktiv-Umgebungen
        Einsteiger-GPUs: Untypisch im Gaming-Einsatz, typisch in (bestimmten) Produktiv-Umgebungen
        Na?

        Hinzu kommt, dass oftmals alte, aber hochwertige Monitore als Zweit-/Drittgerät genutzt werden oder dass der zusätzlichen Anschluss zu einem Fernseher führt. Das kann die Auswahl moderner Schnittstellen stark einengen und schon braucht man Adapter von HDMI auf Display-Port oder gar umgekehrt, um überhaupt auf "drei" zu kommen.
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