[PLUS] Profi-Tuning für Radeon RX 7900 XTX: Wasserkühlung, BIOS-Mod und mehr
PCGH Plus: Treibt Ihnen die Raytracing-Framerate Tränen in die Augen? Trauern Sie den Zeiten nach, als grüne Top-Karten nur rote Rücklichter zu sehen bekamen? BIOS-Limits sind wie Mauern. Reißen Sie sie ein! Der Artikel stammt aus PCGH 02/2024.
Radeon Extrem-Tuning: Tear down this wall!
Auf dieser Seite
- 1 Radeon Extrem-Tuning: Tear down this wall!
- 2 Umbau zur wassergekühlten Grafikkarte
- 3 Modding-Schritt 1: Wasserkühlung
- 4 Fünf Spiele: Luft vs. Wasser
- 5 Modding-Schritt 2: BIOS-Mod
- 6 Zu Risiken und Nebenwirkungen
- 7 Modding-Schritt 3: Spannungs-Mod
- 8 Fünf Spiele: maximale Power
- 9 Benchmark: 3DMark Time Spy
- 10 Summa summarum
Sechs bis neun Prozent. Das war der Fps-Gewinn bei gleichzeitigem Overclocking und Undervolting im ersten Tuning-Teil dieses Artikels in PCGH 11/2023. Erzielt wurde er im Fünf-Spiele-Benchmark-Parcours mit einer Asus TUF Gaming Radeon RX 7900 XTX OC Edition unter praxisnahen Spielbedingungen im Hochsommer. Tuning in die entgegengesetzte Richtung? Wurde höher honoriert. Den GPU-Spannungs- und Frequenzregler im Treiber nach links gezogen ergab bei zehn Prozent Fps-Verlust ein Drittel geringeren Energiebedarf. Sparen geht also gut mit Navi 31.
Tuning der Radeon RX 7900 XTX: Mehr Fps, weniger Watt (Teil 1)
Neun Monate und 17 Treibergenerationen nach ihrem Launch entziehen wir den AMD-Grafikkarten der Navi-31-Serie den Welpenschutz. Wie leistungsstark und sparsam kann RDNA 3 sein? Hier ist der Härtetest. Der Artikel stammt aus der PCGH 11/2023 und wurde von Ralf S. Khan verfasst.
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Die Gründe für die überschaubare Leistungszunahme beim Übertakten sind bekannt: Die großen Karten sind zwar aufgezogen wie Duracell-Batterie-Häschen, jederzeit bereit zum Loshoppeln mit ihrer immensen Rasterleistung. Eingebremst werden sie aber vom eigenen maximalen Powerlimit, das unverrückbar festgeschrieben ist im Karten-BIOS. Sich davon zu befreien, gelingt auch mit den bis zu 15 Prozent Mehr-Watt nicht, die Navi 31 via Treiber zugestanden werden. Diesen Regler und ein paar weitere in der Adrenalin-Software zu verschieben ist der softwareseitig einzig mögliche Zugriff auf die Leistungsentfaltung, seit AMD seine Treiber so umgeschrieben hat, dass Drittprogramme wie das MorePowerTool ausgeschlossen sind.
Wenn's gut werden muss
Wer mehr will, muss an die Hardware selbst ran. Spoiler: Mit hardwareseitigen Änderungen lassen sich die sechs bis neun Prozent Zuwachs verdoppeln und verdreifachen. Kostenlos rückt die große Karte das aber nicht raus, der Preis an der Steckdose ist exorbitant hoch. Das erfordert zusätzliche Maßnahmen. Welche das sind und wie man die Nebenwirkungen im Griff behält: Davon handelt dieser Praxisartikel. Die hier beschriebenen Umbauten sind von erfahrenen PC-Selbstbauern selbst durchführbar, erforderliche Hardware ist im Handel erhältlich. Dennoch eine klare Ansage: Dies ist ein Bericht für Enthusiasten. Der strapazierte Begriff hat hier seine Berechtigung, denn mindestens Enthusiasmus sollte mitbringen, wer bereit ist, die Kartenplatine vom Originalkühler zu trennen und einen Wasserblock zu montieren, BIOS-Chips mit einer Programmer-Zange zu bearbeiten und Kabel an die Zugangspunkte der Karten-Controller zu löten.
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Folgende Produkte finden Sie im Test:
- Modding-Schritt 1: Wasserkühlung + Wärmeleitmittel
- Modding-Schritt 2: BIOS-Flashs bei RDNA 3
- Modding-Schritt 3: Spannungs-Mod
- Umbau zur wassergekühlten Grafikkarte als Bilderreihe
- Je 5 Spiele im Vergleich, viele Infos und Erklärungen samt Risiken, Vorteilen und möglichen Praxisproblemen
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