Radeon RX 7700 XT: Prototyp für AMDs Referenzdesign aufgetaucht
Im Netz wurden Bilder eines Prototyps der AMD Radeon RX 7700 XT veröffentlicht, die ein angepasstes PCB und einen Referenzkühler zeigen. Das nie veröffentlichte Referenzdesign hätte demnach kaum Neuerungen mit sich gebracht.
Für die Entwicklung neuer Grafikkarten werden zahlreiche Prototypen hergestellt, die offiziell nie erwähnt werden. In der Gerüchteküche tauchen aber immer wieder entsprechende Modelle auf, die beispielsweise über abweichende Chipkonfigurationen verfügen. Ein weiteres dieser Vorserienmodelle wurde nun vom X-Nutzer @GOKForFree gezeigt: Dieser hat drei Bilder und einen Screenshot veröffentlicht, die ein Vorserienmodell von AMDs Radeon RX 7700 XT zeigen. Die Grafikkarte darf man dabei wohl als Prototyp für das nie erschienene Referenzdesign, die RX 7700 XT MBA, verstehen.
Besonders PCB, bekannter Kühler
Gegenüber der finalen Version gibt es am PCB und am Kühler aber einige Änderungen. Ausschnitte in der Backplate erlauben den Ingenieuren Zugriff auf einige Switches und Abgreifkontakte, um den Zustand der Grafikkarte auszulesen. Zudem befindet sich auf dem PCB eine LED-Leiste, die laut @GOKForFree als Lastanzeige dienen sollte. Zumindest aktuell ist diese aber offenbar nicht funktionstüchtig: Die LEDs leuchten immer alle gleichzeitig.
Quelle: @GOKForFree (X)
Der X-Post von @GOKForFree.
Interessant ist zudem der verbaute Kühler, denn es handelt sich um ein bereits bekanntes Modell. Das Design entspricht dem, das auch auf der Radeon RX 7800 XT MBA zum Einsatz kam. Nachdem beide Grafikkarten auf AMDs Navi-32-GPU setzen, erscheint ein identischer Kühler- und PCB-Aufbau sinnvoll. Für ein potenzielles Referenzdesign der Radeon RX 7700 XT wären also vermutlich exakt dieselben Komponenten wie bei der großen Schwester zum Einsatz gekommen. Im Gegensatz zur RX 7800 XT MBA ist die kleinere Variante aber nie erschienen.
Radeon RX 7700 XT: Der MBA-Prototyp
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Zum Abschluss bleibt noch die GPU selbst. Hier gibt es bei dem Vorserienmodell aber leider keine Auffälligkeiten: Ein veröffentlichter GPU-Z-Screenshot zeigt genau die später veröffentlichte Chipkonfiguration mit 3.456 Recheneinheiten und 12 GiB Speicher an einem 192-Bit-Interface. Das heißt aber natürlich nicht, dass AMD damals keine Alternativen geprüft hat. Hierzu wird es womöglich in Zukunft noch entsprechende Leaks geben, die dann zu nostalgischen Spekulationen einladen.
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Quelle: @GOKForFree (X) via Videocardz
