Radeon RX 7900 XTX: Nutzer mit Überhitzungsproblemen sollen sich an Support wenden
Nachdem Nutzer berichteten, dass ihre AMD Radeon RX 7900 XTX mit Überhitzungsprobleme zu kämpfen hat, tat das Unternehmen dies als normales Verhalten der Karte ab. Nun aber hat sich AMD erneut zu dieser Thematik zu Wort gemeldet und Nutzern geraten, sich an den Support zu wenden.
Vor Weihnachten häuften sich die Berichte von Nutzern, deren Radeon RX 7900 XTX mit extrem hohen Temperaturen zu kämpfen haben. Dabei sollen sowohl Referenzkarten als auch MBA-Modelle betroffen sein, die ihren Nutzern zufolge Hotspot-Temperaturen von 110 Grad Celsius erreichen würden. Damit liegt die GPU schon in einem Bereich, in dem zum Selbstschutz die Leistung gedrosselt wird. AMD gab an, dass Problem untersuchen zu wollen.
AMD bittet Kunden, den Support zu kontaktieren
In einer ersten Mitteilung kurz nach Weihnachten gab AMD noch an, dass die hohen Temperaturen der Radeon RX 7900 XTX "normal" seien. In dem Erreichen der Maximaltemperatur sehe das Unternehmen kein Problem. Nun meldete sich AMD jedoch erneut und bittet die betroffenen Nutzer, sich an den Support zu wenden.
"Wir sind uns bewusst, dass eine begrenzte Anzahl von Benutzern eine unerwartete thermische Drosselung bei der Grafikkarte AMD Radeon RX 7900 XTX (Referenzmodelle von AMD) erlebt. Nutzer, die von einer unerwarteten thermischen Drosselung bei einer AMD Radeon RX 7900 XTX betroffen sind, sollten den AMD-Support kontaktieren", so das Unternehmen.
Auf Reddit berichtete ein Nutzer, dass AMD wohl angeblich eine Rückerstattung für die Grafikkarte anbieten würde und kein Ersatzgerät. Dies würde wohl daran liegen, dass die MBA-Variante nur in begrenzten Mengen verfügbar ist. Einige Regionen hätten zudem mehr Referenzmodelle erhalten, als andere. Wie AMD weiter mit der Situation verfährt, wird man wohl erst erfahren, wenn sich genügend Nutzer an den Support gewendet haben.
Quelle: WCCFTech

Das Video erklärt die Funktionsweise und die Designentscheidungen sehr gut.
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Vermutlich passt der Rückfluss kondensierter Flüssigkeit zum Verdampfer bei den betroffenen Karten nicht.
Es wird jetzt interessant werden wie AMD auf diese Problematik reagieren wird, es dürfte für sie auch noch nicht allzu teuer werden da ohnehin nicht allzu viele Karten im Umlauf sind.
Mich wundert mittlerweile nicht mehr dass AMD massiv an GPU Marktanteil verliert, der liegt ja mittlerweile nur mehr bei 10%, während Nvidia mittlerweile 86% hat. Selbst Neueinsteiger Intel hat fast halb soviel wie AMD, obwohl die ganz neu am Markt sind bzw im Pro Segment noch gar nichts anbieten.
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Jetzt wird sich übrigens zeigen, wie sehr AMD ihre Gamer liebt. Es dürfte jetzt keinen Engpass für Austauschkarten geben - und die Austauschkarten müssten eigentlich geprüft sein. Denn man stelle sich mal vor was los ist, wenn die Austauschkarte auch wieder ohne besondere Anstrengung ins Temperaturlimit rennt.
Wird wohl jetzt ne Zeit mit Überstunden für AMD und deren Ausführungsgehilfen.
Das heißt, es ist dennoch nicht ausgeschlossen dass es nur bestimmte Chargen betrifft und der Fehler doch nicht so gravierend ist. Aktuell ist alles möglich.