Radeon RX 7900 XT(X): Extrem-Übertaktung wird durch gesperrte Power Play Tables ausgebremst

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Radeon RX 7900 XT neue UVP
Quelle: PC Games Hardware

Offenbar fehlt den neuen RDNA3-Grafikkarten eine wichtige Übertaktungs-Funktion: Bei der Radeon RX 7900 XT(X) können die Power Play Tables nicht angepasst werden. Es wäre aber denkbar, dass AMD das in Zukunft doch noch ermöglicht.

Verglichen mit älteren Generationen takten aktuelle Grafikkarten von AMD und Nvidia irrsinnig hoch. Das hält Boardpartner, Spieler und Extrem-Übertakter aber nicht davon ab, die Taktschraube immer noch etwas weiter anzuziehen, um noch mehr Leistung aus der GPU zu holen. Zumindest Extrem-Übertakter stehen bei AMDs neuen Grafikkarten Radeon RX 7900 XT und Radeon RX 7900 XTX dabei aber vor einem Problem: Offenbar fehlt eine wichtige Funktion.

(Noch) Keine Power Play Tables

Laut dem Twitter-Nutzer Buildzoid, der den Youtube-Kanal Actually Hardcore Overclocking betreibt, können bei den neuen Radeon-Grafikkarten die Power Play Tables nicht mehr angepasst werden. Diese würden eine Anpassung der Spannungs- und Frequenzwerte über die Windows Registry ermöglichen, wobei die üblichen Schutzlimits des Treibers ausgehebelt werden. Eine Anpassung der Power Play Tables war für Extrem-Übertakter damit eine bequeme Alternative, um eine Grafikkarte an ihre Grenzen zu treiben, ohne ein angepasstes BIOS aufspielen zu müssen.

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Dass ebendiese Möglichkeit bei der aktuellen Generation nicht mehr gegeben ist, obwohl es in der Vergangenheit der Fall war, trifft bei Buildzoid auf wenig Verständnis - und auch andere (Extrem-)Übertakter dürften sich die Funktion wohl zurückwünschen. Glücklicherweise gibt es dabei aber Hoffnung, dass das Problem nur temporär besteht. Zwar gibt es keine offizielle Ankündigung von AMD, doch über Reddit hat ein Ingenieur des Unternehmens bestätigt, dass es durch die neue RDNA3-Architektur Änderungen an der Anpassung der Power Play Tables gegeben hat.

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Auch interessant: Radeon RX 7900 XTX: AMD lehnt RMA wegen 110° Hotspot-Temperatur ab - diese sei normal

Damit wäre es denkbar, dass AMD die Anpassung der Power Play Tables nicht absichtlich unterbindet, sondern dass die Funktion schlicht nachgereicht wird. Hier bleibt abzuwarten, ob und wie AMD nach den Feiertagen auf das Problem reagieren wird. Notfalls müssten sich Übertakter mit besonders hohen Ansprüchen wohl damit anfreunden, öfter wieder auf eigens aufgespielte BIOS-Versionen setzen.

Quelle: via Tom's Hardware

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    • Kommentare (13)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        AMD weiß aber schon lange von dem Tool und hat in den letzten beiden gens noch nichts dagegen unternommen, obwohl das vermutlich ein leichtes für sie wäre.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        AMD weiß aber schon lange von dem Tool und hat in den letzten beiden gens noch nichts dagegen unternommen, obwohl das vermutlich ein leichtes für sie wäre.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Man darf sich auch nix vormachen. Die Firmware ist auch bei AMD seit mehreren Graka Generationen gelockt.
        Mit MPT hat man bisher nur ausgenutzt, wie der AMD Treiber arbeitet. Ich weiss es natürlich nicht aber bezweifel mal, dass AMD die PPTs bisher extra so umgesetzt hatte mit dem Ziel, dass man sie bearbeiten kann und somit die Firmware ausknocken kann.
      • Von Crypty Komplett-PC-Aufrüster(in)
        Spätestens wenn ich nen Wasserblock für auf meine 7900XTX habe, muss da eine Möglichkeit für die PPTs her. Da muss ganz gewaltig undervolted werden ?.

        Habe allerdings bei meiner Karte keine so riesen Hoffnung, die taktet zwar ausgesprochen gut hoch, vollkommen Problemlos über 3Ghz, aber dafür steht sie nicht auf niedrige Spannungen. Ein bisschen doof, aber ich werde sehen was machbar ist.
        PPT wird auf jeden Fall noch notwendig.
      • Von TheGermanEngineer BIOS-Overclocker(in)
        Power Play Tables sind eigentlich ne coole Sache.
        Die kann man sich nicht nur in die Registry schreiben, sondern auch Open Core mitgeben und sicher gibt es auch eine Verwendung für Linux.
        In MacOS realisiert man damit sein Undervolting.
      • Von h_tobi Kokü-Junkie (m/w)
        Im Prinzip hast du Recht, aber ich traue M$ bei den Windowsupdates mittlerweile alles zu...
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