Radeon RX 6900 XT: Referenzmodell von Gigabyte gesichtet, Customs ab 2021?
Die Radeon RX 6900 XT zeigt sich kurz vor ihrem Launch als Referenzmodell von Gigabyte, das sich optisch lediglich durch einen Schriftzug von der längst bekannten Version unterscheidet. Unterdessen meldet die Gerüchteküche, dass (spätestens) 2021 Custom-Design erscheinen könnten.
Bisher gibt es keine konkreten Anzeichen für Custom-Modelle der Radeon RX 6900 XT in Form von Leaks - bestätigt sind sie aber mittlerweile. Und so kommt es nicht überraschend, dass es sich auch bei Gigabytes kürzlich gesichtetem RNDA-2-Flaggschiff nur um das bekannte Referenzmodell handelt. Videocardz, die das Modell ausgegraben haben, liefert keine spezifischen Taktraten. Daher ist anzunehmen, dass die Gigabyte Radeon RX 6900 XT einen typischen Game Clock von 2.015 MHz bietet und auf bis zu 2.250 MHz boostet.
Navi 21 XTX mit 5.120 Shader-Einheiten als RDNA-2-Vollausbau bleiben so oder so unberührt, ebenso die 16 GiByte GDDR6-Speicher und der 128 MiByte große Infinity Cache. Auch am Referenzkühler gibt es keine Änderung. Der einzige Unterschied ist der Gigabyte-Schriftzug oberhalb des Radeon-Logos.
Custom-Modelle 2021?
Dass Gigabyte und andere Hersteller noch Custom-Modelle nachschieben, galt bis vor Kurzem als unwahrscheinlich. Wie die chinesische Webseite Mydrivers berichtet, erlaubt AMD seinen AIB-Partner nun aber doch die Entwicklung eigener Grafikkarten auf Basis des Navi 21 XTX-Chips alias Radeon RX 6900 XT. Zuletzt hörten wir von einem zweiten NDA, das am 10. Dezember fallen soll, zwei Tage nach jenem des Referenzdesigns. Allerdings kommen die Pixelbeschleuniger dem chinesischen Bericht zufolge nicht vor Anfang 2021 in den Handel.
Angesicht der aktuellen Liefersituation der Radeon RX 6800 (XT) ist es aber ohnehin fraglich, dass die Radeon RX 6900 XT zum Launch am kommenden Dienstag in Hülle und Fülle zur Verfügung steht. Soll heißen: Wären die Custom-Designs schon fertig, gingen die meisten Interessenten vermutlich trotzdem erst einmal leer aus. Besserung verspricht das Jahr 2021.
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Ob der Bericht über die in Entwicklung befindlichen Custom-Designs zutrifft, wird sich erweisen. AMD hatte selbst zwar nie bestätigt, dass AIB-Partner eigene Modelle entwickeln werden. Umgekehrt schloss AMD Custom-Karten aber auch nie aus.
Quelle: Videocardz, Mydrivers
