Radeon RX 6900 XT LC: Neues Flaggschiff mit mehr Leistung und potenterem Kühler [Update]

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Radeon RX 6900 XT LC: Neues Flaggschiff mit mehr Leistung und potenterem Kühler (6)
Quelle: AMD, via Videocardz

Von AMD kommt ein neues Flaggschiff zur Radeon-RX-6000-Reihe, die Radeon RX 6900 XT LC. LC steht für den neuen Kühler; es gibt aber auch mehr Leistung und die nicht nur in homöopathischen Dosen. Das geht natürlich zulasten der Leistungsaufnahme und vor allem des Preises.

Update vom 17.06.2020

AMD hat auf Nachfrage seitens PCGH bestätigt, dass die High-End-Grafikkarte nicht auf den Endkundenmarkt kommt. Die Radeon RX 6900 XT LC sein ein "limitiertes Produkt", das "exklusiv an ausgewählte Partner" geht.

This AMD-designed liquid cooled Radeon RX 6900 XT graphics card is a limited-edition product exclusively for select system integrators.


Original-Artikel vom 16.06.2020

AMD hat ein neues Flaggschiff zur Radeon RX 6900 XT im Angebot, die den Zusatz LC bekommt. Das steht für Liquid Cooled und verrät damit einen Teil der Neuerungen. Die Karte wird von einer Hybrid-Lösung mit einem 120-mm-Radiator einer AIO-Wasserkühlung bei Laune gehalten. Dadurch werden auch bessere Werte möglich, was zuletzt nicht selbstverständlich war. Allerdings zulasten der Leistungsaufnahme

Die Radeon RX 6900 XT LC hat nun eine TBP (Total Board Power) von 330 Watt, bringt dank Navi 21 XTXH aber gut verbesserte Werte mit. So liegen nun 2.250 MHz Game-Clock an (2.015 MHz bei der RX 6900XT) sowie 2.435 MHz Boost-Clock (2.250 MHz bei der RX 6900 XT). Erfreulich ist auch, dass der sonst nur 16 GT/s schnelle Speicher nun 18 GT/s schnell ist. An der Stromversorgung ändert sich derweil nichts - es bleibt bei zwei 8-Pol-Steckern.

Bildergalerie

Ab Juni 2021 soll es losgehen - Händler hatten die Karte bereits gelistet. Allerdings gibt es kein Wort zum anvisierten Ausgabepreis und angesichts der Lage dürfte der Straßenpreis wohl eher etwas für jene sein, die nicht ganz so genau hinschauen. Das andere Thema ist offenbar, dass die Karte zum Start möglicherweise auf Systemintegratoren beschränkt ist und nicht im freien Handel verkauft wird. In der Regel sickert dann doch hier und da was in den DIY-Markt durch, aber in der Gesamtbetrachtung könnte die Beschaffung hier komplizierter werden. Preislich bewegen wir uns ohne Frage über der regulär 1.000 US-Dollar teuren Radeon RX 6900 XT. Wie viel Premiumaufschlag AMD verlangt, darf gerne im Forum geraten werden. Für solche elaborieren Projekte sind 400-500 US-Dollar sicher denkbar.

Quellen Videocardz, Maingear, Dospara, PC Specalist

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    • Kommentare (68)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Torsten, mit I²C kann man direkt den PWM Controller ansteuern. Das ist kein Thema.

        Eine Lösung ohne Hardware-Modding wäre schön
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Torsten, mit I²C kann man direkt den PWM Controller ansteuern. Das ist kein Thema.

        Eine Lösung ohne Hardware-Modding wäre schön
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zumindest die Spannungsreglung sollte man ebenfalls in Hardware aushebeln können, in dem man die Sense-Leitung des Controllers manipuliert. (Wird dann zugegebenermaßen deutlich schwerer, eine gewünschte Spannung einzustellen und sehr leicht, den Chip zu grillen.)
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Zitat von PCGH_Torsten
        Solange es nur um die maximal zulässige Leistungsaufnahme geht, wäre ein Shunt-Mod auf alle Fälle die sinnvollere Lösung, wenn man sowieso löten muss. Aber falls jemand herausfindet, wie AMD die Konfiguration der aktiven Shader hinterlegt, würden mich Details interessieren.
        Die maximale Leistungsaufnahme (Powerlimit) ist nicht das Problem. Die kann man bei allen Modellen mit MPT frei einstellen.

        Aber es gibt eine neue Form des Salvaging. Es werden nicht nur Einheiten deaktiviert, sondern gleichzeitig dürfen die kleineren Modelle auch treiberseitig weniger (max. Spannung + GPU-Takt). Je kleiner desto weniger.
        Das Spiel hat man mit Release der Ultimate Modelle dann sogar in die andere Richtung getrieben.

        So kann man beim normalen XTX (6900XT) max. 1175mV und 3 GHz einstellen. Beim XTXH (6900XTU oder LC) darf man max. 1200mV und 4 GH einstellen.

        Uns interessiert, wie man die max. Treibergrenzen auf andere SKUs / Device IDs anwenden kann.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DARPA
        Ich weiss es nicht genau, aber was macht es praktisch für einen Unterschied?
        Klar, off-die komme ich physisch ran. Aber der Speicher sollte immer read-only sein. So dass auch ein SPI Flasher keinen Zugriff hat. Löten muss jetzt nicht unbedingt sein.

        Ich würde auch gern mehr Spannung geben können und verstehe auch deinen Gedankengang, aber sehe im Moment keinen theoretischen Ansatz. Vielleicht checke ich auch grad was nicht.
        Gegen Reverse-Engineering habe ich nie was einzuwenden
        Solange es nur um die maximal zulässige Leistungsaufnahme geht, wäre ein Shunt-Mod auf alle Fälle die sinnvollere Lösung, wenn man sowieso löten muss. Aber falls jemand herausfindet, wie AMD die Konfiguration der aktiven Shader hinterlegt, würden mich Details interessieren.
      • Von Thepunisher2403 PC-Selbstbauer(in)
        Zitat von deady1000
        Ich würde immer mit so mindestens 2 Lüfter pro hochenergetischer Komponente rechnen und wenn noch Kleinkram gekühlt wird jeweils noch 1 Lüfter. Als Lüfter/Radiatorgröße sollte man mindestens 120mm nehmen, besser noch 140mm Lüfter, da diese deutlich mehr Luft umsetzen und letztendlich mit weniger Drehzahl betrieben werden können. Beim Thema Drehzahl ist es abhängig von der Gesamtanzahl der Lüfter und ob der Kreislauf "overpowered" ist oder nur "ausreichend".

        Du könntest entweder den MO-RA als Ultima Ratio nehmen oder die Radiatoren von 120mm auf 140mm umtauschen oder gucken, ob bezüglich des Airflows und Abluft der Radiatoren noch was ginge. Auch wenn es kontraproduktiv klingt, versuche imme die Luft von außen anzusaugen und nach innen durch den Radiator zu pushen. Das kühlt am besten.

        Ich betreibe meinen Kreislauf mit 8x 1000rpm 140mmLüftern (Silent Wings 3) auf einem 420mm-Radiator und einem 280mm-Radiator, die im Idle unhörbar auf 500rpm säuseln und beim Zocken auf 700rpm bzw 1000rpm gehen, je nach Überschreiten der Wassertemperaturgrenze von 34°C und das reicht bei mir dann aus für einen ziemlich leisen Betrieb. Kleinere Kreisläufe brauchen wahrscheinlich schon so 1600rpm-Lüfter, zumindest als Reserve, wenn's mal länger warm wird und die hört man dann definitiv, aber da kann man ja einen Kompromiss eingehen bezüglich Temperatur und Lautstärke.

        Wenn ich jedoch eine Grafikkarten-AIO mit 1x120mm sehe, bekomme ich Zustände. Das verfehlt jeden Zweck der WaKü. Der Lüfter wird auf 100% drehen, brüllen wie bekloppt und heiß wird das Wasser dann trotzdem noch. Da kannste dann echt besser einen vernünftigen Luftkühler nehmen.

        Ja, aber wtf einfach?
        Das macht doch alles keinen Sinn.
        2800-4000rpm tun ja schon beim Lesen in den Ohren weh.
        ich hab das glück bei meinem case oben (2x) vorne (1x) und seitlich (1x) 200er lüfter verbauen zu können
        da habe ich gleich die von noctua genommen und kann die auf volle drehzahl laufen lassen bleiben aber unhörbar leise
        unten(2x) und hinten (1x) noch 140er von arctic auf mittlere drehzahl auch unhörbar (flüstern) und meine wakü bleibt schön kühl

        da hast du recht. ich lass bei jedem radiator (3x, 360er, 280er, 200er) die luft von außen ansaugen.
        wird auch so z.b. vom höllenmaschinen Team (pc welt) empfohlen es so zu machen das die radiatoren besser gekühlt werden
        es reicht wenn hinten und seitlich die luft von innen nach außen gesaugt wird solange der pc nicht komplett isoliert oder schall gedämmt ist, hat der pc genug lüftungsschlitze das es zu keinem hitzestau kommen kann.
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