Aufwendige Reparatur: Radeon RX 6900 XT wird mit Bohrer und Draht gerettet
Der Youtube-Kanal KrisFix-Germany zeigt eine aufwendige Reparatur, bei der eine Radeon RX 6900 XT durch eine neu verlegte PCB-Leitung gerettet wird. Mit dabei: ein kleiner Bohrer und ein 0,2 mm dicker Draht.
Viele defekte Grafikkarten sind für Heimanwender kaum reparabel, selbst die Identifikation des Problems stellt ein Problem dar. Mit dem entsprechenden Werkzeug lässt sich aber viel bewerkstelligen, wie der Youtube-Kanal KrisFix-Germany zeigt. In einem neuen Video wird dort erklärt, wie eine defekte AMD Radeon RX 6900 XT von MSI gerettet werden konnte.
Eine neue Verbindung
Das grundlegende Problem der besagten Grafikkarte war ein typisches: Einer der Speicherchips wollte nicht mehr korrekt arbeiten. Die Ursache dafür war aber keine fehlerhafte Lötstelle, sondern sie lag im PCB: Sobald der Speicherchip und die GPU ausgelötet waren, konnte man messen, dass eine Verbindung zwischen diesen keinen Kontakt hatte. Die entsprechende Verbindungslinie wurde wohl unterbrochen. Das kann mit der Zeit beispielsweise durch die unterschiedlichen Ausdehnungskoeffizienten des Kupfers und des PCB-Materials oder durch Säure-Rückstände aus der Fertigung passieren.
Trotz des komplexen Aufbaus modernere Grafikkarten-PCBs war die Reparatur damit aber nicht am Ende. Stattdessen verlegte KrisFix in einem aufwendigen Prozess eine neue Verbindungsleitung: Auf dem PCB wurde ein 0,2 mm dicker Draht befestigt, der vom Speicherchip zur GPU führt. Dazu musste die Leitung aber durch das PCB geführt werden - und so wurde dieser kurzerhand mit einem dünnen Bohrkopf durchbohrt.
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Sobald die neue Leitung dann verlegt und befestigt wurde, und KrisFix die beiden Chips wieder eingelötet hat, war die aufwendige Reparatur abgeschlossen. Die neu verlegte Leitung passt dabei mit ihrer Länge offenbar gut genug zu den übrigen Verbindungslinien, sodass es nicht zu Signalprobleme zwischen der GPU und dem Speicherchip kommt. Die reparierte Radeon RX 6900 XT ist damit nun zwar nicht mehr ganz so schön, aber dafür wieder voll funktionstüchtig.
Quelle: via Videocardz

Du hast auf eine Frage geantwortet die ich nicht gestellt habe.
MSI schmeißt die Karte bei einer Garantiefall sicher nicht weg.
Außerdem, die Karte ist von MSI, die bieten doch drei Jahre Garantie an, erschienen sind die Karten doch ende 2020, warum nicht einschicken und nichts zahlen?
Gruß
Oder man hat halt genug Kunden die nicht über die Kosten nachdenken.
Da könnte man als unglücklicher mit kaputter Karte auch die beschädigte Karte verkaufen und eine neue holen.
Für ihn persönlich gibt es aber so oder so ein Modell.
Er kann mit seinen Fähigkeiten Karten kaufen und reparieren.