Asrock Radeon RX 5900 XT Phantom: Engineering-Sample einer frühen RX 6800 XT aufgetaucht

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Asrock Radeon RX 5900 XT Phantom: Engineering-Sample einer frühen RX 6800 XT aufgetaucht
Quelle: Asrock

Im chinesischen Chiphell-Forum ist eine Radeon RX 5900 XT Phantom aufgetaucht. Bei diesem Engineering Sample von Asrock soll es sich um ein frühes Modell der Radeon RX 6800 XT handeln.

Mit den RDNA2-Grafikkarten hat AMD endlich wieder einen Angriff auf das High-End-Segment gewagt. Die bislang vorgestellten RX-6000-Grafikkarten sind deutlich schneller als die Modelle aus der Vorgängergeneration, und das neue Flaggschiff, die RX 6900 XT, kommt zumindest in Schlagdistanz zu Nvidias Topmodell. Womöglich hätte aber auch eine RX 5900 XT zu diesem Duell antreten können, denn dass die RX-6000-Grafikkarten wirklich so heißen, wie wir sie kennen, war offenbar lange Zeit nicht sicher.

RX 5900 XT als RX 6800 XT

Dafür spricht zumindest ein Engineering Sample von Asrock, das im chinesischen Chiphell-Forum aufgetaucht ist. Die Vorserien-Grafikkarte bezeichnet sich selbst als RX 5900 XT, während der verbaute Chip dem der RX 6800 XT entspricht. Konkret handelt es sich bei dem Modell, laut dem Aufkleber auf der Platine, um eine Asrock RX 5900 XT Phantom Gaming D 16 GB OC.
Asrock Radeon RX 5900 XT Phantom ES: Durch den Aufkleber lässt sich der Name der Grafikkarte erkennen Quelle: Chiphell Asrock Radeon RX 5900 XT Phantom ES: Durch den Aufkleber lässt sich der Name der Grafikkarte erkennen Vermutlich wurde die Grafikkarte entwickelt, bevor AMD die Einführung der neuen RX-6000-Serie mit den Boardpartnern kommuniziert hat. Passend dazu ist das Engineering Sample auch noch nicht ganz fertiggestellt. Beispielsweise fehlt dem Kühler noch die gesamte Kunststoffabdeckung, und die Backplane besteht offenbar aus unbehandeltem Metall.

Das PCB der Grafikkarte scheint aber schon final zu sein; angeblich entspricht es dem der Asrock RX 6800 XT Taichi. Auch die Leistung des Engineering Samples passt: Nach einem BIOS-Flash auf die Software der RX 6800 XT ist das Vorserienmodell im 3DMark so schnell wie das Original.

Ebenso spannend: Radeon RX 6700 (XT): Neue AMD-Grafikkartenmodelle erst Ende März?

Sofern die gezeigte RX 5900 XT echt ist, stellen sich einige Fragen zum übrigen Line-Up. Wenn diese Grafikkarte der RX 6800 XT entspricht, hätte AMD noch einen Namen für die RX 6900 XT finden müssen. Es wäre aber denkbar, dass Asrock noch nichts von diesem Modell wusste, oder dass das Vorserienmodell seinen Namen einfach aus einem sehr frühen Entwicklungsstadium behalten hat. Zudem ist natürlich auch eine Fälschung der Bilder nicht auszuschließen.

Bildergalerie

Quelle: Chiphell via Videocardz

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    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von troppa Software-Overclocker(in)
        Schätze einfach mal, dass es sich hier genau so gut um ein Vorserienmodel der RX6900XT Phantom Gaming D 16 GB OC handeln könnte. Das PCB wurde in der KW34 / 20 entwickelt. Das wäre Mitte August gewesen da stand aber schon der Familienname RX 6000 fest. Es könnte sich also auch um einen simpelen Schreibfehler handeln oder der zuständige Mitarbeiter hat das entsprechende Memo noch nicht gelesen... Zudem trägt das PCB die Rev-Nr. 1.00 ist also nicht 100%ig identisch mit dem PCB der 6800XT Tachi, welches die Rev 1.01 hat und damit wohl einige Verbesserungen am Layout, die die Verserienkarte nicht hat. Auf den ersten Blick seh ich kein Unterschied außer fehlenden Komponenten für den USB C Port. (Der Cypress Controller, eine Spule, eine POS-Cap und ein Kondesator fehlen.) Daher habe ich die Vermutung, dass an der USB C Implementierung noch etwas geändert wurde.
      • Von troppa Software-Overclocker(in)
        Schätze einfach mal, dass es sich hier genau so gut um ein Vorserienmodel der RX6900XT Phantom Gaming D 16 GB OC handeln könnte. Das PCB wurde in der KW34 / 20 entwickelt. Das wäre Mitte August gewesen da stand aber schon der Familienname RX 6000 fest. Es könnte sich also auch um einen simpelen Schreibfehler handeln oder der zuständige Mitarbeiter hat das entsprechende Memo noch nicht gelesen... Zudem trägt das PCB die Rev-Nr. 1.00 ist also nicht 100%ig identisch mit dem PCB der 6800XT Tachi, welches die Rev 1.01 hat und damit wohl einige Verbesserungen am Layout, die die Verserienkarte nicht hat. Auf den ersten Blick seh ich kein Unterschied außer fehlenden Komponenten für den USB C Port. (Der Cypress Controller, eine Spule, eine POS-Cap und ein Kondesator fehlen.) Daher habe ich die Vermutung, dass an der USB C Implementierung noch etwas geändert wurde.
      • Von User-22949 Freizeitschrauber(in)
        Zitat von Elthy
        Man müsste sich nur mal vorstellen wenn die Karte schon in der 5000 Serie vor >1 Jahr erschienen wäre. Die Fertigung gabs schon damals, nur den Chip noch nicht. AMD hätte plötzlich den Grafikmarkt dominiert...
        Hätte, wenn und aber ist alles nur Gelaber.
      • Von CD LABS: Radon Project Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Elthy
        Man müsste sich nur mal vorstellen wenn die Karte schon in der 5000 Serie vor >1 Jahr erschienen wäre. Die Fertigung gabs schon damals, nur den Chip noch nicht. AMD hätte plötzlich den Grafikmarkt dominiert...
        Naja, man sollte nicht vergessen, wie riesig der Navi 21-Chip mit seinen ~520mm² im Vergleich zu den etwa 250mm² des Navi 10-Chips ausfällt. Entsprechend teuer wäre im letzten Jahr die Fertigung gewesen, und insbesondere ziemlich Wafer-fressend. Wenn man sich anschaut, wie viele Probleme AMD bereits hatte, die Nachfrage nach Matisse (~75mm² pro CCD) sowie Navi 10 und nun Vermeer (~80mm² pro CCD) sowie Navi 21 zu decken, dann hätte ein Vorziehen von Navi 21 nicht geklappt.
      • Von Elthy Software-Overclocker(in)
        Man müsste sich nur mal vorstellen wenn die Karte schon in der 5000 Serie vor >1 Jahr erschienen wäre. Die Fertigung gabs schon damals, nur den Chip noch nicht. AMD hätte plötzlich den Grafikmarkt dominiert...
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