Radeon RX 6800 XT: Performance-Steigerung mit Resizable BAR bei Intel Z490
Asus kündigte unlängst die Unterstützung des Resizable BAR auch auf Intel-Systemen an. Wie viel Performance die von AMD "Smart Access Memory" genannte Technologie auf Intel-PCs mit Radeon RX 6800 XT bringt, hat jetzt die japanische Webseite ASCII getestet.
Bei der Vorstellung der Karten Radeon RX 6800 (XT) und Radeon RX 6900 XT kündigte AMD bereits Smart Access Memory (SAM) an, mit dem der Zugriff auf den gesamten Speicher der RDNA-2-Grafikkarten auf Basis der PCI-Express-Technologie möglich ist. Der Support der Resizable BAR wird derzeit mit einem BIOS-Update als Beta zunächst auch auf Hauptplatinen mit Intels Z490-, H570- beziehungsweise B460-PCH gespielt. Wie viel Performance sich durch das Feature herausholen lässt, haben nun die japanischen Kollegen von ASCII getestet.
Nicht immer mit spürbarem Leistungsschub
Nach dem Update ist das neue SAM-Feature im BIOS-Menü zu finden und muss dort erst einmal aktiviert werden. Die Tester bei ASCII verwendeten Intel Core i9-10900K-Prozessoren und das Referenzmodell der Radeon RX 6800 XT mit aktivierter und deaktivierter SAM-Funktion, um festzustellen, ob eine Leistungssteigerung erreicht werden kann. Anzumerken ist, dass selbst mit Ryzen 5000 und Radeon 6000 nicht immer ein spürbarer Performance-Boost erzielt wird. Daher wurden nur Spiele verglichen, bei denen ein solcher Schub durch SAM oder Resizable BAR nachgewiesen werden konnte: Assassins Creed Valhalla, Forza Horizon 4, Red Dead Redemption 2 und Rainbow Six Siege.
Bildergalerie
Bei Assassin's Creed Valhalla konnte in der Auflösung 1.920x1.080 eine Verbesserung der minimalen und durchschnittlichen Framerate von etwa 10 Prozent beobachtet werden. Forza Horizon 4 wurde zuerst in der Auflösung 1.920x1.080 getestet. Die Ergebnisse wurden jedoch durch die CPU limitiert. Im WQHD-Test mit 2.560x1.440 konnte eine sichtbare Verbesserung der Performance von bis zu 10 Prozent festgestellt werden. Bei Red Dead Redemption 2 konnte mit eingeschalteter SAM-Funktion zumindest eine erhebliche Verbesserung der minimalen Framerate festgestellt werden. Bei Rainbow Six Siege wurde hingegen durch die Bank nur eine minimale Verbesserung verzeichnet.
Quelle: VideoCardz, ASCII




Hab ich mich jetzt einigermaßen, mit nem blauen Auge aus der Affäre gerettet ?
Da dem technisch nichts im Wege steht und man im laufenden harten Konkurrenzkampf jedes bisschen positive Publicity gebrauchen kann, halte ich das aber nur noch eine Frage der Zeit. Spätestens wenn Asus im Umfeld des RKL-Launch will, dass nicht alle über die 4.0-Untauglichkeit gewisser 400+-Euro-Paltinen reden.
löl ! Jetzt gibt's noch n Namen dafür CAM ... "clever access memory"
Man soll halt neues Zeug kaufen. Darum geht's mir. Und neu kaufen im Gegensatz zu altem Zeug behalten(und Funktionen dort freischalten) und nutzen, is immer teuer !
Irgendwie red' ich mich schon raus.
70€ is aber echt nich teuer. Nur kommt ja meist auch ne neue CPU dazu(+Speicher) usw. .
Insgesamt wird's dann doch wieder teuer, im Gegensatz zu altem Kram weiter nutzen.
edit:
btw: Hier steht's ja auch: https://www.pcgameshardwa...
Dass Mainboard-Hersteller die Funktion aber tatsächlich noch für sieben Jahre alte Prozessoren freigeben, dürfte eher unwahrscheinlich sein.
Aber mit nem Z370er Board(3 Jahre alt) und 9900k wär's noch ganz nice.
edit2:
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
Hab ich mich jetzt einigermaßen, mit nem blauen Auge aus der Affäre gerettet ?
Wenn du nix nettes sagen willst, sag besser nix und tu so, als hättest du's nicht gelesen
edit3:
löl ! Jetzt gibt's noch n Namen dafür CAM ... "clever access memory"
MSI hat da noch was mit large memory range gezeigt.
Dazu kam noch ne Info:
Quelle und Link zu CB: https://www.computerbase....
Was Nvidia da noch bastelt, schaun wir mal ...
Aber ehrlich gesagt: Meine jetzige Leistung find ich schon ganz gut, von der 3080.
Aber wenn nicht, dann nicht. Auch nich schlimm.
Aus deinem letzten Satz lese ich leider etwas Unwissenheit. Nvidia hat keine x86 Lizenz, siehe z.B. hier. Nvidia hatte bisher nie vor CPU's zu bauen, die konzentrieren sich auf GPUs und SoCs. Datacenter und Mobile SoCs sind nun mal lukrativer, da muss man sich nichts vormachen. Die geplante Übernahme von ARM zielt ja auch in diese Richtung. Mit den Tegra SoCs war und ist Nvidia ja auch relativ erfolgreich, immerhin steckt z.B. in jedem Tesla Model S einer davon.
Eine Spezialisierung auf gewisse Themen hat auch nicht nur Nachteile, das Know-How und die ständige Entwicklung neuer Features im GPU Bereich kann man Nvidia nun wirklich nicht absprechen.