Radeon RX 6800 - Erste Basemark-Ergebnisse der neuen GPU aufgetaucht
Zu der schon in wenigen Tagen erscheinenden Radeon RX 6800 sind auf der Website des GPU-Benchmarks Basemark erste Ergebnisse aufgetaucht. Unter Verwendung der DirectX12-API reiht sich die RX 6800 demnach knapp vor der Geforce RTX 3070 und der älteren RTX 2080 Ti ein. Durch die Kürze des Testdurchlaufs konnten sich leistungsrelevante Dinge wie die Boost-Frequenzen jedoch noch nicht auswirken, weshalb die Ergebnisse mit Vorsicht zu genießen sind.
Lang ist's nicht mehr hin - am 18. November 2020 geht die neue GPU-Familie aus dem Hause AMD an den Start, und natürlich durchforsten schon jetzt viele Gamer das Internet nach ersten Leistungswerten, die an die Öffentlichkeit dringen. Auf der Website des noch recht jungen GPU-Benchmarks Basemark konnte nun eine Big Navi-GPU in den Ergebniseinträgen ausfindig gemacht werden, der, wenn man mit einer gesunden Portion Skepsis an die Sache rangeht, schon einmal einen Vorgeschmack auf die zu erwartende Leistung bietet.
RX 6800 in DX12 schneller als RTX 2080 Ti
Der Eintrag im sogenannten Power Board spricht von einer GPU der "AMD Radeon RX 6900 Series". Damit ist aber nicht gemeint, dass für den Durchlauf eine RX 6900 XT zum Einsatz kam. Denn ein genauerer Blick auf den verwendeten Treiber verrät, dass es sich um die RX 6800 handelt, also den im Hinblick auf die Leistung schwächsten Vertreter der Navi 21-Garde. Als Mainboard kam das MSI MEG X570 Godlike zum Einsatz, auf Seiten der CPU werkelte ein Ryzen 9 3900X im getesteten System.
Der Benchmark lief in einer Auflösung von 3840 x 2160. Unterm Strich standen am Ende 14.635 Punkte bei Verwendung der DirectX 12-API. Unter Vulkan waren es 13.846 Punkte und mit OpenGL 4.5 erreichte man 5349 Punkte. Bezogen auf den DX12-Wert würde es sich die RX 6800 demnach mit knappem Vorsprung vor der Geforce RTX 3070 (13.662 Punkte) und der RTX 2080 Ti (14.089 Punkte) gemütlich machen.
Der Basemark gilt jedoch nicht als Favorit unter GPU-Testern, da die heutzutage relevanten Boost-Frequenzen aufgrund des kurzen Durchlaufs nicht zum Tragen kommen. Wie sich die Big Navi-Karten in längeren Belastungsszenarien schlagen, bleibt demnach abzuwarten.

Wenn die Referenz mittelmässig kühlt würde sie für dich ausreichen ,aber halt ohne tests bringt es nix zu raten.
Ich meine klar das OC ist bei Custom besser, aber wenn ich eine 6800XT meist nur undervolten möchte, reicht da nicht auch das Referenz-Modell aus und die Kühlung dazu?
Hier auf GB gibt es auch schon erste Zahlen. Hab im Link die 6800 und XT verglichen. Mit ner 3080 konnte ich es nicht vergleichen. Da streuen die Ergebnisse von 90k bis über 200k. Da weiß ich nun nicht was stock ist.
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]