Radeon RX 6600 XT kaufen: Preise stabil über UVP, aber moderat im Vergleich
Zwölf Tage nach ihrem Launch wechselt die Radeon RX 6600 XT nach wie vor nicht zur UVP von 380 Euro den Besitzer. Preislich schlagen die günstigeren Custom-Designs bei 490 bis 500 Euro auf. Prozentual könnte es aber schlimmer sein, wie der Vergleich mit anderen GPUs wie der Radeon RX 6700 XT zeigt.
Auch wenn sie bald zwei Wochen am Markt ist, kostet die Radeon RX 6600 XT immer noch mehr, als sie das laut AMDs unverbindlicher Preisempfehlung tun sollte. Knapp 380 Euro ruft AMD für die AMD-Mittelklasse auf - laut unserem Preisvergleich liegen die aktuell günstigsten Custom-Designs allerdings bei rund 490 bis 500 Euro. Heute Morgen ging es mit der Powercolor Radeon RX 6600 XT Fighter schon bei 460 Euro los, doch das war nur eine Momentaufnahme.
Derartige Momentaufnahmen findet man allerdings immer wieder. Dabei rufen Händler teilweise Preise unterhalb von 450 Euro auf, wie das 3D-Center zu berichten weiß. Wie die Erfahrung der letzten Monate zeigt, sollten Interessenten dabei auch die Händler selbst und nicht nur Vergleichsportale im Blick haben. Bei hoher Nachfrage spart sich manch E-Tailer nämlich die Listung, wohl wissend, dass er Angebote auch ohne die für ihn kostenpflichtigen Einträge zügig unters Volk bringt.
Radeon RX 6600 XT kaufen: Andere Radeons übertreffen UVP deutlicher
Obwohl die Preise der Radeon RX 6600 XT seit dem Launch auf hohem Niveau stagnieren, liegen die Marktpreise oftmals "nur" 20 oder auch weniger Prozent über der unverbindlichen Preisempfehlung. Verglichen mit anderen Radeons ist das tatsächlich ein geringer Aufschlag. So kostet die aktuell günstigste Radeon RX 6700 XT bei einer UVP von 479 Euro laut unserem Preisvergleich hohe 719,00 Euro, was einen fünfzigprozentigen Preisaufschlag entspricht. Für eine Radeon RX 6800 XT müssen Gamer aktuell mindestens 1.062 Euro lockermachen. Ausgehend von der UVP, die AMD mit 649 Euro kommuniziert, ergibt das einen Aufpreis von rund 71,5 Prozent.
Mehr zum Thema: Radeon RX 6600 XT im Test: Eine Mittelklasse-Grafikkarte nähert sich der 3-GHz-Marke
UVPs haben also nach wie vor nur bedingt Aussagekraft, wobei AMDs neue Mittelklasse den unverbindlichen Vorgaben so nah wie aktuell keine andere aktuelle Radeon kommt. Aber auch dieser Umstand wird manchen wohl nicht darüber hinwegtrösten, dass es 2019 für 450 bis 500 Euro noch die guten Custom-Designs der Radeon RX 5700 XT gab. Die hat zwar eine ähnlich hohe Rasterisierungsleistung wie eine Radeon RX 6600 XT, siedelte damals aber eine Leistungsklasse höher an.

Ich kann in Cyberpunk RT Beleuchtung, Reflektionen und Schatten aktivieren, restliche Einstellungen hoch und habe mit DLSS "Quality" gut spielbare 45 - 60 FPS (cap) in 1080p. In 1440p läuft es ähnlich mit DLSS auf "Performance".
Ich war selbst erstaunt wie gut die kleine RTX3060 damit zurecht kommt.
Ich kann in Cyberpunk RT Beleuchtung, Reflektionen und Schatten aktivieren, restliche Einstellungen hoch und habe mit DLSS "Quality" gut spielbare 45 - 60 FPS (cap) in 1080p. In 1440p läuft es ähnlich mit DLSS auf "Performance".
2 Jahre später mit der Performance einer 5700 XT mit lediglich etwas weniger Verbrauch zu einem deutlich höheren Preis. RT bei der 6600 XT zu aktivieren ist sinnlos. Dann bricht die hemmungslos bis zur Unspielbarkeit ein.
Eine 3060 bietet da mehr fürs Geld und ist mit 4 GB mehr Speicher wesentlich zukunftssicherer.
Selbst 379 ist für die Mittelklasse meiner Meinung nach noch viel zu teuer. Die sollte bei so höchstens 299 Euro angesiedelt sein. Man merkt, dass Grafikkarten immer länger halten und dadurch auch teurer werden. Meine 2060 Super wird sicherlich noch einige Jahre gute Dienste Leisten. Bei den aktuellen Preisen, werde ich die Karte so lange behalten wie möglich.
Die 6600XT ist aber teils gravierend günstiger und auch schneller und sparsamer. Upscaling spielt in FHD keine Rolle genauso wenig wie RT. Die 12GB der 60er sind aber ein Pfund, vor allem da Käufer solcher Karten in der Regel deutlich weiter als 1-2Jahre kalkulieren.
Die 6600XT ist aber teils gravierend günstiger und auch schneller und sparsamer. Upscaling spielt in FHD keine Rolle genauso wenig wie RT. Die 12GB der 60er sind aber ein Pfund, vor allem da Käufer solcher Karten in der Regel deutlich weiter als 1-2Jahre kalkulieren.