Radeon RX 5500 XT: Bei Händlern ab 180 Euro erhältlich, laut AMD 13 Prozent mehr Performance als GTX 1650 Super
AMD schickt die Radeon RX 5500 XT im Preisbereich um 200 Euro ins Rennen. Mittlerweile sind 12 Custom-Modelle bei Händlern eingetroffen. Die Preise starten bei 180 Euro und liegen damit in Schlagweite der Nvidia Geforce GTX 1650 Super. Die sei laut AMD im Schnitt jedoch 13 Prozent langsamer.
AMDs Polaris-Ablöse in Form der Radeon RX 5500 (XT) wurde bereits im November angekündigt. Bedient wurden zunächst die OEMs mit einer Non-XT-Variante. Nun ist Navi 14 als Radeon 5500 XT auch im Einzelhandel als Variante für Eigenbau-Rechner angelangt. Referenzdesigns gibt es keine. Stattdessen die Auswahl auf Partnerkarten.
Hersteller halten sich weitestgehend an Preisempfehlung von AMD, Asus verlangt mehr
12 unterschiedliche Modelle der Radeon RX 5500 XT listet unser PCGH-Preisvergleich aktuell. Vornehmlich schicken die Hersteller die 8 GiByte-Variante der Grafikkarte in den Handel. Lediglich drei Custom-Designs kommen mit 4 GiByte an Grafikspeicher daher. Die günstigste Option stellt dabei Sapphires Pulse Radeon RX 5500 XT dar. Ab 179,90 Euro ist diese bei Händlern aktuell verfügbar. Alternativen kommen ausschließlich von Gigabyte in Form der Radeon RX 5500 XT OC 4G ab glatten 199 Euro sowie der Radeon RX Gaming OC 4G für 209,90 Euro.
Wo preislich das Aufgebot der RX 5500 XT mit 4 GiByte aufhört, beginnt jenes der Radeon RX 5500 XT mit 8 GiByte. Das verwundert auch wenig, handelt es sich dabei um die offizielle Preisempfehlung von AMD. Asrock, Gigabyte, Powercolor sowie Sapphire halten sich mit ihren Basis-Custom-Modellen daran, nur Asus prescht in Eigenregie vor und bietet sein günstigstes Modell, die Asus Dual Radeon RX 5500 XT OC Evo, ab rund 238 Euro an. Zugleich bildet der Hersteller mit der Asus ROG Strix Radeon RX 5500 XT OC die preisliche Spitze. 269 Euro verlangen die Händler.
Radeon RX 5500 XT bietet laut AMD 13 Prozent mehr Performance als Nvidia Geforce GTX 1650 Super
Der Frage, ob sich eine Investition in Navi 14 überhaupt lohnt, sind wir in unserem Test bereits nachgegangen, den Sie hier nachlesen können. Wenig überraschend wird seitens AMD diese Frage lautstark mit "Ja" beantwortet, zumindest wenn man vor der Wahl zwischen Geforce GTX 1650 Super und der Radeon RX 5500 XT steht. Für zehn Euro mehr erhalte man laut AMD rund 13 Prozent Performance.
Dabei handelt es sich aber wohlgemerkt um einen Mittelwert, der AMDs Performance Labs entstammt. Eine Aufschlüsselung der Resultate in einzelnen Spielen liefern die Fußnoten der dazugehörigen Pressemitteilung. Ende November wurden beide Grafikkarten von AMD gegenübergestellt. Basis bildete ein System mit AMD Ryzen 5 3600X, 16 GiByte DDR4-3200-Arbeitsspeicher verbaut auf einem Asus X570 Crosshair. Als Treiber nutzte AMD für die RX 5500 XT Version 19.50. Bei der Geforce GTX 1650 Super kamen die Nvidia-Treiber in Version 441.41 zum Einsatz.
Auch lesenswert: Radeon RX 5500 XT (4GB/8GB): Custom-Designs von Asus, Gigabyte und Sapphire im Benchmark-Test
Zum Benchmark-Parcours zählten die Spiele Battlefield 5, Borderlands 3, Call of Duty: Modern Warfare, The Division 2, Gears 5, Red Dead Redemption 2 und World War Z. Mit Ausnahme von Borderlands 3 und Red Dead Redemption 2 - jeweils Medium-Settings - wurde ausschließlich zu hohen Grafikeinstellungen gegriffen.
Wirklich Siegen konnte die RX 5500 XT einzig in den Spielen Battlefield 5 (+18 Prozent), The Division 2 (+11 Prozent), Gears 5 (+15 Prozent) und World War Z (+30 Prozent). Mit Ausnahme von Battlefield 5 handelt es sich hierbei ausschließlich um AMD-optimierte Partnerspiele. Nimmt man diese aus der Rechnung, hat die Radeon RX 5500 XT die Nase lediglich um 4 bis 6 Prozent vorn.

@polyonepolymer
Er schreibt ja nicht das es kein Limit gibt. Es kann nur kein absolutes Treiberlimit sein wenn man das editieren kann. Der Boostclock der 5700 ist mit 1750mhz angegeben. Blieben also noch 100mhz nach oben wenn man 1850mhz einstellen darf. Die Spannung müsste dann ja auch erhöht werden. Undervolting mal außen vor.
Bei meiner r7 komme ich mit 250w Asicpower auf wirkliche 1967mhz bei 1,141v (ausgeliefert wird sie mit einem Boostclock von 1802mhz bei 1,058v), da kann ich noch so darauf einprügeln. Selbst 1,218v helfen nicht, mehr schafft sie stabil nicht und so das es überall durchläuft. Dann müsste ich die Kühlung überarbeiten. Ich würde sagen es liegt an der VID (die nach Chipgüte vergeben wird). Da hat er vollkommen recht, der Chip wärmer wird oder kälter bleibt. Ob ich das Powertarget dabei auf 500w oder 1 trillion erhöhe, hilft dabei nicht. Das Taktlimit liegt bei 2200mhz was sie nie erreicht.
Es muss was geben was da noch dazwischen funkt. Die TDP ist auch nur die Wärme in w, die dann bei Takt und dazugehöriger Spannung abgeführt werden muss. Das ist auf jeden Fall keine Angabe für die maximale Leistungsaufnahme, sondern ein Wert für die Kühlkonstruktion, selbst TBP ist nichts anderes. 20% erhöhen bedeutet nicht das es 20% wärmer werden darf. Das Temperaturtarget kann bei höherer Auslastung und niedrigerem Takt schon viel früher erreicht werden, als bei vollem Takt oder höchster Voltage. Der Boostclock bei den CPUs funktioniert nicht anders, der wird nicht bei voller Auslastung erreicht, sondern immer dann wenn ein Kern noch Luft hat. Dann darf er kurzzeitig höher boosten.
Es gibt also mehr in Hardware was ein Taktziel vorgeben kann, dass hat mit dem Treiber nichts zu tun. Der ist nur die OS Schnittstelle. Der Vergleich mit nVidia zeigt auf das die es genauso machen und warum soll es AMD anders machen? Die sollen es doch bitte grundsätzlich anders und preiswerter anbieten, damit du dann billig nVidia mit dem geänderten Funktionsumfang kaufen kannst? Da sich bei nVidia auch niemand beschwert, machen die es anscheinend richtig. AMD wäre schön blöd es dann anders anzugehen.
Musst du denn permanent wenn eine Sache kritisiert wird, sofort wieder Whataboutism betreiben?
Du argumentierst out of context, von Anfang an war die "Taktsperre" - nur im Bezug auf das was im Treiber out of the box einstellbar ist - bezogen und das sind 1850 Mhz, was auch so im CB Test steht, den ich verlinkt hatte.
Und dann kannst du noch über die Feiertage oder sonst was diskutieren - es interessiert einfach nicht.
Die Zusammenhänge, von Takt-Spannung, Powerlimit sind mir durchaus bekannt, lösen aber hier das Problem für den User nicht, wenn er seine Karte ohne Manipulationen übertakten will.
Es gibt eine Taktsperre in Hardware (genauso wie Nvdia das handhabt) und was kann der Treiber dafür? Ich könnte noch zig Seiten vollpinnen ohne das es sich Dir erschließt. Deine Aussage das es ein softwareseitiges Limit gibt ist daher Müll - es ist das Ergebnis - also lese selbst noch mal was Du geschrieben hast. Wie Du dieses Limit "verschiebst" hat gurdi erklärt. Die Hardware muß es nur mitmachen - unter dem Aspekt das die vorasservierte Lebensdauer (wie immer beim OC) - sich verkürzen kann.
Nur mal so - die SPPT ist WattMan! Die Karte läuft aber auch völlig ohne AMD's Treiber/Einstellungsmenü und taktet dann auch nicht höher als 1850.
Mit dem MPT überschreibst Du also lediglich die Werte (WattMan@Stock) die AMD im Bios vorhält und die der Treiber auslesen kann. WattMan biete in dem Fall lediglich einen Balken zum verschieben in Prozent - mit MPT läßt sich ein genaueres Limit als Zahl in Watt/Ampere editieren.
Was bei AMD nämlich 20 oder 50 Prozent +/- heißen ist je nach Hardware nicht gesichert - es heißt auf keinen Fall +50 Prozent von 300 Watt TDP und auch nicht +50 Prozent Asicpower!
Das ist für mich eine Taktsperre. Wie du das nennen willst, ist mir reichlich egal.
Die Zusammenhänge, von Takt-Spannung, Powerlimit sind mir durchaus bekannt, lösen aber hier das Problem für den User nicht, wenn er seine Karte ohne Manipulationen übertakten will.
Du redest wieder mit deinem imaginären Freund.
https://www.infineon.com/...
Den Button ich zerstöre meine GPU gibt es schon lange nicht mehr - selbst wenn Du ihn drückst passiert nichts (außer unter LN2 - wo die Mechanismen mit dem nötigen Zubehör ausgehebelt werden). Ich denke mal Du wirst es schon verstehen - bevor ich dazwischen fasel.
Natürlich gibt es Unterschiede zwischen einer ausgelesenen Eingangsspannung und induktiven DC oder eines Präzisionswiderstandsstrom's. Deren Erfassung wird gemessen um die genauen Phasenströme zu überwachen - die Du dann abgreifst. Dabei handelt es sich um eine in Realtime thermisch kompensierte Lastlinie. Zeitgleich werden die Power-IR_Stages über einen Thermistor reguliert. Die Ausgabe über ein 3rdTool wie GPU-Z wird kaum möglich sein - weil die Werte nach außen hin summiert werden und dann als fester Wert ausgegeben.