Weitere Custom-Designs mit RTX 3090 und 3080: Asus will noch im September liefern [Update]
Jetzt aktualisiert: Im Vorlauf des Livestreams zur RTX-3000-Serie von Nvidia sind die Infos zu weiteren Custom-Designs von Asus und Gigabyte ans Licht gekommen. Während Asus insgesamt sechs Grafikkarten mit RTX 3090, 3080 und 3070 ankündigt und eine Lieferung im September in Aussicht stellt, beschränkt sich Gigabye noch auf vier Modelle mit GTX 3080 und 3080.
Aktualisierung vom 02.09.2020
Mittlerweile gibt es zu den Custom-Designs von Asus und Gigabyte neue Erkenntnisse. So liest sich die deutsche Asus-Pressemeldung nun doch so, dass die vorgestellten Grafikkarten mit Geforce RTX 3090, 3080 und 3070 "ab September 2020" verfügbar sein werden. Ein Release der RTX 3070 im September ist unrealistisch. Interessant ist darüber hinaus, dass sich Asus der Nvidia-Zählweise der CUDA-Kerne nicht anschließt und entsprechend nur halb so große Zahlen vermeldet. Womöglich hat Nvidia die Zählart erst kurz vor Release geändert.
Auch bei Gigabyte gibt es erwähnenswerte Neuigkeiten. So zeigt man auf einer entsprechenden Webseite bereits Teaser der Aorus-Reihe mit Geforce RTX 3090 und 3080 (Extreme und Master). Vor allem der Max-Covered-Kühler wird dabei hervorgehoben. Durch Stapeln der seitlichen über dem mittleren Lüfter sollen die MAX-Covered Lüfter die Totzone des Luftstroms minimieren und eine 100%ige Luftstromabdeckung des Kühlkörpers garantieren. Wind Claw heißen die laut Gigabyte "exklusiven statischen Lüfterblätter", die so konstruiert sind, dass sie den Luftstrom besser kanalisieren und so den thermischen Wirkungsgrad verbessern sollen. Gegenläufig drehende Lüfter sollen "jegliche Turbulenzen eliminieren", indem das zentrale Lüftermodul in eine andere Richtung als die angrenzenden Lüfter gedreht wird; dabei soll der Luftdruck gegen den Kühlbereich aufrechterhalten werden.
Quelle: Gigabyte
Aorus 3080 GV N3080AORUS X 10GD
Originalartikel vom 01.09.2020
Es war zu erwarten, dass noch einige Leaks im Vorfeld des bald startenden Geforce Gaming Events auftauchen und so ist es denn auch passiert: Von Asus und Gigabyte sind Infos zur Partnerkarten ins Netz gelangt.
Asus: Auslieferung ab September
Von Asus ist offensichtlich eine komplette Pressemitteilung aufgetaucht, die man unter anderem bei Videocardz einsehen kann. Interessant an der Ankündigung ist unter anderem, dass der Release weltweit noch im September erfolgen soll. Außerdem stellt Asus nicht nur Modelle mit RTX 3090 und RTX 3080 vor (ROG Strix und TUF Gaming), sondern auch Versionen mit RTX 3070 (ROG Strix und Dual), von der man eigentlich annahm, dass sie noch keine Rolle zum Launch spielt. In den Specs gibt es keine wesentlichen Infos, die nicht schon vorher bekannt waren - mit einer Ausnahme: Die RTX 3070-Karten setzen zum Launch demnach auf 8 GiB Grafikspeicher. Das wurde zuletzt entsprechend kolportiert. Die Anzahl der CUDA-Kerne und die Speicheranbindung werden noch nicht genannt, das bleibt entsprechend noch ein Geheimnis.
Quelle: Asus via Videocardz
Quelle: Asus via Videocardz
Quelle: Asus via Videocardz
Quelle: Asus via Videocardz
Gigabyte: Vorerst "nur" vier Grafikkarten
Bei Gigabyte, deren Pressemeldung man über Gamersky (chinesisch) nachlesen kann, deckt man im ersten Schritt nur RTX 3090 und RTX 3080 mit Gaming OC und Eagle OC ab. Wie bei Asus sind auch hier drei Lüfter und eine Backplate Standard. In naher Zukunft sollen weitere Grafikkarten der Aorus-Serie folgen mit Luft- und Wasserkühlungs-Designs. Wie bei Asus setzt man 24 GiB bei der RTX 3090 ein und (vorerst) 10 GiB bei der RTX 3080.
Beiden Karten gemein ist die Leistungsangabe von Nvida: 1,9 Mal besser soll die Leistung pro Watt gegenüber Turing sein. Zuletzt geleakte Folien deuteten an, dass hier aktiviertes Raytracing mit DLSS gemeint sein könnte - quasi das Best-Case-Szenarion, da Ampere mit RT-Cores der zweiten und Tensor-Kerne der dritten Generation an den Start geht. Laut Pressemitteilung sollen Geforce RTX 3090, 3080 und 3070 "den größten GPU-Generationssprung in der Geschichte von Nvidia" dar. Wie gehabt gibt es in keiner Partner-Ankündigung bisher Hinweise auf die dafür entstehenden Kosten.

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