Microsoft über Windows: Darum reichen 16 GiB RAM oft nicht mehr aus
Microsoft soll 32 GiByte RAM für Windows-11-Gaming als sorgenärmere Option beschrieben haben. Das inzwischen entfernte Dokument wirft Fragen zur Speicherlast moderner PCs auf.
Microsoft hat mit einem inzwischen entfernten Support-Dokument eine Diskussion neu entfacht, die immer wieder aufkommt: Reichen 16 GiByte RAM unter Windows 11 noch aus? Wie Windows Latest berichtet, habe das Unternehmen darin erläutert, warum diese Speichermenge im Alltag zunehmend an Grenzen stoßen könnte.
Im Dokument habe Microsoft 16 GiByte weiterhin als Ausgangspunkt eingeordnet, gleichzeitig jedoch 32 GiByte als Option beschrieben, die eine Nutzung ohne Einschränkungen ermöglichen soll. Die offiziellen Mindestanforderungen für Windows liegen allerdings weiterhin deutlich unterhalb dieser Werte. Anders sieht es aus, wenn es um sogenannte Copilot+-PCs geht. Diese Systeme setzen laut Microsoft bereits höhere Basiskonfigurationen voraus, unter anderem mindestens 16 GiByte RAM. Das entspricht dem Wert, den das Unternehmen im Dokument auch für Gaming-PCs als Ausgangspunkt genannt haben soll.
Microsoft soll vor allem auf veränderte Nutzungsmuster verwiesen haben. Anwendungen liefen heute selten einzeln, sondern parallel. Dazu zählten Browser mit mehreren Tabs, Kommunikationsdienste wie Discord sowie Streaming- und Aufnahmeprogramme. Diese Prozesse beanspruchten dauerhaft Arbeitsspeicher und erhöhten die Grundlast.
In der Summe könne dies dazu führen, dass 16 GiByte schneller ausgelastet seien als erwartet. Wird der verfügbare Speicher knapp, lagert das System Daten auf den Massenspeicher aus. Dies kann Verzögerungen oder kurze Ruckler verursachen.
Hinzu komme die technische Basis vieler Anwendungen. Programme setzten zunehmend auf webbasierte Frameworks wie Webview2, die mehrere Prozesse parallel starten. Auch Teile von Windows selbst würden darauf zurückgreifen, was den Speicherbedarf zusätzlich erhöhe.
Parallel dazu steige auch der Bedarf aktueller Spiele weiter. 16 GiByte könnten weiterhin ausreichen, böten jedoch weniger Spielraum für parallele Anwendungen. Microsoft soll den Ausbau auf 32 GiByte daher nicht als Leistungssteigerung beschrieben haben, sondern als Möglichkeit, solche Engpässe zu vermeiden.
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Quelle: Windows Latest (1), (2), Windows Forum

Das gleiche gilt aber auch für Fedora KDE oder Linux allgemein.
Natürlich wird man auch dort nicht plötzlich auf zauberhafteweise, weniger Ram für einen auf mehren Systemen erhältlichen Browser benötigen, aber die Systeme gehen allgemein definitiv besser damit um.
Teilweise laufen die gleichen Apps/Programme sogar sparsamer.
Allerdings nehme ich hier MacOs ohne aktiviertes Appel intelligent als Vergleich und Windows mit deaktivierten Co Pilot Features (per regestrie o.ä.) und Linux hat sowas ja ohnehin nicht.
Wenn lokale LLMs im Hintergrund laufen, wird's natürlich ziemlich schnell "voll".
Daher sollte diese Features, wie Appel es macht (und Linux gar nicht erst fest einbaut), auch rein freiwillig sein bzw. komplett abgestellt werden können.
Theoretisch läuft das meiste bei Co Pilot plus PCs aber ohnehin ja mehr über den Browser, aber bei manchen lokalen Funktionen muss eine LLM im Hintergrund laufen.
Das sind dann aber alles eben auch Ressourcen die drauf gehen, selbst wenn man es nicht will bzw. nutzt. Und bei den RAM Preisen, klingt das eh schon fast wie ein Witz, wenn ich genau wegen der Technik bzw. der KI Branche, die ja quasi gerade die Preise nach oben treiben, die Margen verkleinert etc. nun mindestens 32 GB RAM haben muss, um ein Betriebssystem samt KI Zwangsgedöns nutzen zu können, zusätzliche speicherintensive Programme nicht Mal mit inbegriffen.
Das auf der Computex 2026 dann auch noch, neue! Notebooks, der untere Mittelklasse, wieder (nur) mit fest verlöteten 8 GB RAM angeboten werden, kann da ohnehin nur noch als Ironie betitelt werden.
Windows sollte sich einfach Mal vernünftig selbst entschlacken, statt immer mehr rein zu stopfen, einschließlich dieser latenten Trägheit (merkt man ja selbst auf High end PCs).
In einer Zeit voller Baustellen sehe ich einen Haufen Tabs als das geringstes Übel.
Damals musste man zwangsweise Code optimieren wegen der limitierten Hardware.
Heute haben die Leute PCs mit 24-Kern-CPUs und Grafikkarten stecken mit 40/80 TFLOPS oder mehr und dazu 32GB/64GB+ RAM verbaut. Kein Vergleich mehr zu damals, zu N64-Zeiten oder Windows 98.
damit unterbietet man Manu's Rekord bei Hardwaredealz Hashtag Gamingschrott um Längen!
er hatte übrigens dazu aufgerufen, den zu knacken...