RAM wird günstiger: Trendwende oder bloß Preiskorrektur?
Die Preise für DDR5-Speicherkits sind zuletzt leicht zurückgegangen, was vielerorts die Hoffnung auf eine dauerhafte Trendwende in der Speicherkrise geweckt hat. Letztlich könnte es sich aber auch nur um eine Preiskorrektur handeln.
Die Preise für DDR5-Speicherkits, die seit September 2025 um 400 Prozent und mehr gestiegen waren, sind zuletzt leicht zurückgegangen, was vielerorts bereits Hoffnung auf eine dauerhafte Trendwende in der Speicherkrise geweckt hatte. Letztlich könnte es sich aber auch lediglich um eine Preiskorrektur im Einzelhandel handeln, denn die Vertragspreise für DRAM-Speicherbausteine sind zuletzt sogar weiter angestiegen.
Während Dan Nystedt und Harukaze5719 über signifikante Preissenkungen beim DDR5-Arbeitsspeicher in den USA und China berichten, ordnet Analyst Jukan die aktuelle Situation ein und nennt vier Hauptgründe für die aktuelle Situation, welche mit leicht fallenden Preisen und sinkenden Aktienkursen für Halbleiterproduzenten einhergeht. Das Problem betrifft sowohl Angebot und Nachfrage als auch die Preisgestaltung und Rentabilität demnach folgendermaßen:
- Preisgestaltung: Rückgang der Spotpreise und Verlangsamung des Preiswachstums bei Speicherhalbleitern.
- Nachfrage: Bedenken, dass das Aufkommen von KI-Effizienzlösungen wie Turbo Quant die mittel- bis langfristige Nachfrage nach Speicherhalbleitern dämpfen könnte.
- Angebot: Besorgnis über steigende Investitionsausgaben in der gesamten Zulieferindustrie und die potenzielle Gefahr eines erneuten Überangebots.
- Rentabilität: Die Möglichkeit, dass sich das Tempo der Rentabilitätsverbesserung aufgrund erhöhter Basiseffekte verlangsamen könnte.
"Dabei handelt es sich wie beim neuen Preistrend zu DDR5-Speicher in Deutschland um reine Reduzierungen der Einzelhandelspreise", während die Vertragspreise für die DRAM-Speicherbausteine "zuletzt noch weiter gestiegen seien", so 3DCenter.org.
Quelle: 3DCenter.org
Dennoch sind die Preissenkungen im Einzelhandel erst einmal real und betragen im März bis zu 19 Prozent in der Spitze. Im Durchschnitt sind die DDR5-Speicherkits aber eher 5 bis 10 Prozent günstiger geworden als noch im Februar. Das ist sicherlich eine schöne Momentaufnahme, eine Trendwende und ein mögliches Ende der globalen Speicherkrise lässt sich daraus indes leider weiterhin nicht ableiten.
Corsair Vengeance RGB mit 32 GiByte DDR5-6000 CL30
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Also genau wie eh und je, bei sprit Heizöl und der butter. Erst Preise massiv rauf, dann etwas abkühlen und voila man kann es als zugewinn verkaufen!
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🤭🤭🤭🤭
das wäre mit externen RAM-Controllern, wie früher, als diese Bestandteile der Northbridge waren, einfacher gewesen oder gar denkbar, auch durch die Auswahl der Chipsatzhersteller. Der Chiphersteller hätte die Protokolle und Signaladaption Recht problemlos integrieren können. Man hätte DDR5-Sockel auf dem Board haben können und dann durch Adapter (ähnlich SIMM auf EDO, oder EDO auf SDRAM) DDR4 oder DDR3 einsetzen können. Ach was war das früher für eine schöne Zeit mit hoher diversität. Heute ist alles einheitsbrei.
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