Speichermarkt: Auch das Marktvolumen im DRAM-Bereich ist deutlich gesunken
Wie der restliche PC-Markt sind auch DRAM-Komponenten von einem reduzierten Marktvolumen betroffen. Dabei sinken die Verkäufe hierbei aber nur in geringem Ausmaß, während die Preise viel stärker sinken. Dadurch ist aktuell eine Zeit der Schnäppchen für Nutzer, die Upgrades oder neue Builds in Erwägung ziehen. Lesen Sie dazu im Folgenden mehr.
Die Verkäufe von PC-Komponenten haben gegen Ende 2022 herstellerübergreifend deutliche Rückgänge in beinahe allen Segmenten zu verzeichnen. Vor allem die Nachfrage nach Grafikkarten ist nach der Miningkrise deutlich zurückgegangen und auch ganze Computer bzw. Laptops werden nicht mehr so stark nachgefragt. Die Entwicklung betrifft als Konsequenz des Marktrückgangs auch DRAM. Das Marktvolumen soll nach Studien von Trendforce im vierten Quartal um beinahe ein Drittel zurückgegangen sein. Proportional ist es damit stärker gefallen als Prozessoren (21 Prozent Rückgang), aber weniger stark als Grafikkarten (50 Prozent Rückgang).
Was das Marktvolumen aber nicht widerspiegelt, ist die Zusammensetzung. So könnten zum gleichen Preis deutlich weniger Einheiten abgesetzt worden sein oder eben zu niedrigeren Preisen eine ähnliche Anzahl an Einheiten. Interessierte Leser und PC-Enthusiasten wissen es bereits, letzteres scheint eher der Fall zu sein und während die Verkäufe zwar etwas zurückgegangen sind, ist es der Preisverfall, der das Marktvolumen so deutlich reduziert hat.
Am stärksten betroffen war davon Micron, das Mutterunternehmen hinter Crucial und weiteren Herstellern der DRAM-Branche. Hier gingen die Umsätze um 41,2 Prozent zurück, während sie bei SK Hynix um 35,2 und bei Samsung um 25,1 Prozent sanken. Samsung verfolgt dabei eine Strategie der Kostenführerschaft und konnte dadurch den eigenen Marktanteil von 40,7 auf 45,1 Prozent ausbauen. Dadurch hat man die anderen Hersteller zu einer Reaktion darauf gezwungen und die Preise für DDR4- und DDR5-Speicher sind deutlich gefallen.
Mittlerweile können gewillte Käufer daher echte Schnäppchen machen. Ein rudimentäres 16 GiB DDR4-3.200-Kit für einen neuen PC wechselt bereits unter 40 Euro den Besitzer, während für ordentliche Kits mit doppelter Kapazität weniger als 80 Euro aufgerufen werden. Im DDR5-Bereich gibt es 32 GiB für knapp über 100 Euro, sodass jetzt ein guter Zeitpunkt für Speicherupgrades ist.
Quelle: PC Gamer

DDR5 und in folge dessen ein Plattform-Upgrade kommt für mich vor Mitte/Ende 2024 eh nicht in Frage (Bords sind mir viel zu teuer) Da schnall ich mir lieber nochmal einen kleinen feinen 5800X(3D) auf´s AM4 Brett demnächst