Samsung: Erster eMRAM als eFlash-Alternative in der Massenproduktion
Samsung hat die anlaufende Massenproduktion von eMRAM bekannt gegeben, der als Alternative zu eFlash günstigen Massenspeicher ermöglichen soll. In Hinblick auf den Kostenaspekt werden die aktuellen Chips in einem 28-nm-FD-SOI-Prozess gefertigt. Weitere Ableger sollen in Zukunft folgen.
Magnetoresistive RAM oder von Samsung simpler Magnetic RAM genannt, kurz MRAM, stellt eine Alternative zu Flash-NAND dar, an der bereits seit Jahrzehnten geforscht wird. Kurzgesagt nutzt die Speicherart magnetische Felder anstelle von Strömen, um ihre Zustände zu ändern. MRAM arbeitet damit nicht flüchtig, behält seine Daten also auch ohne aktive Stromversorgung, agiert aber ähnlich flott wie DRAM. Samsung hat nun sein erstes MRAM-Produkt für den Embedded-Markt angekündigt, das folglich als eMRAM vermarktet wird.
Samsung fertig günstigen, aber kleinen eMRAM
Der Hersteller hebt in seiner Pressemitteilung die günstige Herstellung von eMRAM bei deutlich besseren Eigenschaften gegenüber eFlash hervor. Erzielt werden Letztere durch geringere notwendige Spannungen und den kompletten Verzicht auf eine Energiezufuhr im ausgeschalteten Zustand. Die Geschwindigkeit wird durch den Wegfall der Löschzyklen von Zellen vor dem erneuten Beschreiben gesteigert. Als Basis dient ein kosteneffizienter 28-nm-FD-SOI-Prozess. eMRAM soll zunächst in den Feldern iOT, MCU und AI zum Einsatz kommen. Denkbar wäre in Zukunft ein Einsatz in Smartphones und Tablets, wo aktuell eMMC und UFS die verbreitetsten Standards darstellen.
Samsung spricht in der Pressemitteilung nur grob von einem "eMRAM-Produkt", die sich in der Massenproduktion befinden soll, ohne auf Größen oder andere Eigenschaften einzugehen. Zum Ende hin führt der Hersteller aus, dass ein weiterer 1-Gigabit-Testchip dieses Jahr seinen Tape-Out hinlegen soll. Denkbar wäre, dass die aktuelle Version noch kleiner ausfällt. Die Kapazität dürfte somit noch den größten Schwachpunkt darstellen - gestapelter Flash-Speicher ist bereits in den Terabit-Bereich vorgedrungen, einzelne Lagen kommen dort auf 128 Gigabit und mehr.



So hatte damals jemand seine Daten verloren, als er eine Diskette an die Kühlschranktür mit einem Magneten befestigte.
Ich war´s zwar nicht, aber es gibt solche Spezis.
Ich kann mir Vorstellen das Samsung das hinbekommt, die bauen ganz gute Staubsauger und Kühlschränke