Schlechte Aussichten für PCs: Micron entdeckt neue Anwendungsfelder für seine Speicher
Der Speicherbedarf moderner Technologien wächst aktuell schneller als je zuvor und wird zunehmend von KI-Anwendungen bestimmt. Laut Micron könnten neue Anwendungsfelder wie autonome Fahrzeuge und Robotik künftige Treiber für diese Entwicklung werden.
Nicht PCs und Smartphones stehen im Zentrum der nächsten Speicherwelle, sondern autonome Autos und humanoide Roboter: Laut Micron könnten diese Systeme bald hunderte GiB RAM pro Gerät benötigen. Gleichzeitig meldet der amerikanische Speicherhersteller außergewöhnlich starke Quartalszahlen und profitiert massiv vom KI-Boom. Mit einem Umsatz von rund 23,9 Milliarden US-Dollar zeigt sich, wie stark die Nachfrage nach DRAM und NAND-Speicher aktuell wächst - getrieben durch Rechenzentren und KI-Anwendungen, während der klassische Verbrauchermarkt immer mehr in den Hintergrund rückt.
Autonome Systeme als neuer Treiber
Für die Zukunft sieht Micron vor allem in autonomen Fahrzeugen und Robotik enormes Wachstumspotenzial. Während heutige Autos mit klassischen Fahrassistenzsystemen etwa 16 GiB RAM nutzen, könnten Fahrzeuge mit Autonomie-Level 4 künftig über 300 GiB benötigen. Ähnliche Anforderungen erwartet das Unternehmen bei humanoiden Robotern, deren Rechenplattform mit denen moderner Fahrzeuge vergleichbar sein soll. Damit verschiebt sich der Fokus großer Speicherhersteller zunehmend auf neue Anwendungsfelder, die weit über klassische PCs hinausgehen.
Knappes Angebot und neue Marktlogik
Micron profitiert also sehr stark von Investitionen in KI‑Infrastruktur sowie einer insgesamt knappen Versorgung mit DRAM und NAND-Speicher. Neue Produktionskapazitäten sollen zwar ab 2026 für eine Steigerung der Fertigung sorgen, dennoch bleibt das Angebot vorerst begrenzt. Laut Micron werde bereits an einem speziell entwickelten Automotive-LPDDR5-Speicher gearbeitet, um die Anforderungen autonomer Systeme erfüllen zu können. Damit positioniert sich das Unternehmen entsprechend, um von dieser Entwicklung zu profitieren: hohe Investitionen, neue Vertragsmodelle und ein klarer Fokus auf Zukunftstechnologien.
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Quelle: Micron via PC Gamer


. Die Maschine wurde als unheimlich, laut und unhandlich empfunden.
Hier sind die Hauptgründe für die damalige Angst:
Arbeitsplatzverlust: Die Mechanisierung durch Dampfmaschinen führte dazu, dass viele manuelle Tätigkeiten überflüssig wurden, was Zukunftsängste und soziale Spannungen auslöste.
Gefahr und Unberechenbarkeit: Die enorme Kraft und die Hitze der Maschinen, oft in Kombination mit Kesselexplosionen, schürten Furcht vor der neuen Technologie.
Veränderung der Lebensweise: Die Industrialisierung zwang viele Menschen vom Land in die Städte und in ein fremdes, maschinengetaktetes Arbeitsumfeld.
Noch in den ersten Jahrzehnten des 20. Jhdts. wurden Streiks gewaltsam niedergeschlagen, Wohlstand gabs nur für die Reichen.
Arbeitnehmerrechte und Arbeitnehmerschutz wie wir es heute kennen entwickelte sich erst langsam nach dem 2. Weltkrieg. Und zwar DANK der gleichzeitigen Emanzipierung der Frau, die während dem 2. WK durchaus gemerkt haben, dass sie alles können, was wir Männer auch können.
Und was haben wir heute? All die Errungenschaften sozialer Natur werden allmählich wieder zurückgefahren zugunsten einiger weniger. Gleichzeitig kommen immer mehr Technologien, die den Menschen ersetzbar machen. Deutet alles daraufhin, dass wir in einiger Zeit wieder genau den gleichen Raubtierkapitalismus und genau das gleiche Massenelend wieder haben werden, wie zu Zeiten der Industrialisierung.
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Wann kommt eigentlich ein Artikel zu Turboquant? 🤔
Habe ich den übersehen oder passt er nicht in das Narrativ, dass die Speicherkrise noch viel, viel, viel, viel schlimmer wird?
Da darf gar nichts mehr für produziert werden!
Verdammte altertümliche Technik.
Irgendwann ist die Grundlage für Entwicklung so veraltet dass nichts mehr vorwärts geht. 🤣
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Ja da wird noch sehr viel kommen und hoffentlich auch viel gutes.