Mehr RAM für Core und Ryzen: Consumer-Mainboards unterstützen jetzt bis zu 256 GiByte DDR5-Speicher [Update]

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MSI
Quelle: MSI

Wie MSI und Asrock offiziell bekannt gegeben haben, unterstützen die Mainboards der Hersteller für aktuelle Core-CPUs und Ryzen ab sofort mit 64 GiByte großen Speichermodulen bis zu 256 GiByte DDR5-Arbeitsspeicher.

Originalmeldung vom 15. Dezember 2023:

Wie MSI jetzt in einer offiziellen Pressemitteilung gegeben hat, unterstützen dessen AM5-Mainboards für AMD Ryzen 7000 ("Raphael") und 7000X3D ("Raphael-X") ab sofort mit 64 GiByte großen Modulen bis zu 256 GiByte DDR5-Arbeitsspeicher.

64 GiByte große Module bringen 256 GiByte in den Desktop

Der Hersteller demonstrierte die Vollbestückung auf einem MSI PRO X670-P WIFI mit 256 GiByte Kingston FURY Renegade DDR5-5600, welche auf neuen Speicher-ICs aus dem 1β-Fertigungsprozess ("1-beta") von Micron basieren. Mit einer VDIMM von 1,35 Volt lassen sich 256 GiByte so mit DDR5-5600 CL36-38-38-59 1T betreiben.

256 GiByte in Aktion Quelle: MSI Auch Asrock hat in einem entsprechenden Showcase bereits die Vollbestückung mit 256 GiByte auf dem Asrock Z790 Nova WiFi und dem Asrock X670E Taichi demonstriert und dabei ebenfalls auf die 64 GiByte großen Speichermodule von Kingston. Die Kapazitätssteigerung ist somit für AM5 sowie den Sockel 1700 vorgesehen und setzt lediglich ein aktuelle BIOS-Firmware voraus.

Core Quelle: Asrock Ryzen Quelle: Asrock

Asrock teasert den AMD Ryzen 7 8700G

Während sich ein solch massiver Speicherausbau insbesondere für Workstation oder als solche eingesetzte Desktop-PCs eignen, verrät Asrock wohl versehentlich AMDs kommende Desktop-APUs der Serie Ryzen 8000G ("Phoenix"), welche offiziell eigentlich erst auf der CES 2024 vorgestellt werden sollten. Aber auf dem Bildschirmfoto ist zweifelsohne einen Ryzen 7 8700G zu sehen.

Auch Mainboards von Gigabyte unterstützen bis zu 256 GiByte

Aktualisierung vom 21. Dezember 2023: Wie Gigabyte mitgeteilt hat, unterstützen die Mainboards des Herstellers mit den neuesten Chipsätzen von AMD und Intel jetzt ebenfalls bis zu 256 GiByte über vier 64 GiByte DDR5-Speichermodule.

Gigabyte Quelle: Gigabyte Auch in diesem Fall kommen vier DDR5-DIMMs vom Typ Kingston Fury Renegade zum Einsatz. Weitere Informationen liefert die offizielle Pressemitteilung des Herstellers.

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Quelle: Asrock, MSI

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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Thomas5010
        Zitat von Supie12
        Ich als Zocker habe "mickrige" 32 GB, und was soll ich sagen? Selbst die werden kaum mal annähernd ausgenutzt.....
        aber besser haben und nicht brauchen als umgedreht.....

        Selbst mit 2 Browsern, und teils Drölfzig offenen Tabs, braucht mein System imo gerade mal 14,7 GB, da ist noch reichlich Luft nach oben, ich denke von schnellerem Ram würde ich eher profitieren. Aber da ich auch da nichts zu meckern habe.......

        Aus meiner Sicht vil. in einigen Jahren.
        Windows 12 wird die RAM Anforderungen nach oben schrauben mit seinen KI-Inhalten.

        Bisher gingen Industrie und Software Hand in Hand.

        Wenn jetzt mit mehr RAM geworben wird, dann wird dieser demnächst auch gebraucht.

        Siehe VRAM bei Grafikkarten.
      • Von Thomas5010
        Zitat von Supie12
        Ich als Zocker habe "mickrige" 32 GB, und was soll ich sagen? Selbst die werden kaum mal annähernd ausgenutzt.....
        aber besser haben und nicht brauchen als umgedreht.....

        Selbst mit 2 Browsern, und teils Drölfzig offenen Tabs, braucht mein System imo gerade mal 14,7 GB, da ist noch reichlich Luft nach oben, ich denke von schnellerem Ram würde ich eher profitieren. Aber da ich auch da nichts zu meckern habe.......

        Aus meiner Sicht vil. in einigen Jahren.
        Windows 12 wird die RAM Anforderungen nach oben schrauben mit seinen KI-Inhalten.

        Bisher gingen Industrie und Software Hand in Hand.

        Wenn jetzt mit mehr RAM geworben wird, dann wird dieser demnächst auch gebraucht.

        Siehe VRAM bei Grafikkarten.
      • Von Supie12 Freizeitschrauber(in)
        Ich als Zocker habe "mickrige" 32 GB, und was soll ich sagen? Selbst die werden kaum mal annähernd ausgenutzt.....
        aber besser haben und nicht brauchen als umgedreht.....

        Selbst mit 2 Browsern, und teils Drölfzig offenen Tabs, braucht mein System imo gerade mal 14,7 GB, da ist noch reichlich Luft nach oben, ich denke von schnellerem Ram würde ich eher profitieren. Aber da ich auch da nichts zu meckern habe.......

        Aus meiner Sicht vil. in einigen Jahren.
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von ArktosFFM
        Ich denke permanent an ein RAM-Laufwerk bei 256 GiByte RAM, AUf dem erstellen RAM-Laufwerk kann ich häufig genutzte Spiele platzieren. Bringt das ein MEhrwert ?
        Kommt auf die Spiele an. Gibt welche, die deutlich schneller laden, wenn man sie schon mal gestartet hat, sie also noch im Cache/RAM liegen, andere haben andere Flaschenhälse. Die großen Nachteile sind, dass du den RAM dann nicht vom Strom nehmen darfst und die sehr hohen Kosten pro Speicherplatz.
        Zitat von ArktosFFM
        Im Grunde spielt beim Starten eines Spiels aus dem RAM-laufwerk nur die Latenz eine Rolle, da die angibt, wie lange es dauert, bis der RAM die Daten bereitstellen kann.
        Naja, nein. Es ist ja trotzdem logisch gesehen noch ein Massenspeicher, in dem die Daten in entsprechender Form vorliegen. Die müssen natürlich trotzdem noch von der RAM-Disk in den "RAM-RAM" kopiert und unterwegs gegebenenfalls noch entpackt werden. Dazu kommt noch, dass Spiele noch allerhand temporäre Speicher erstellen und befüllen.
      • Von ArktosFFM Software-Overclocker(in)
        Ich denke permanent an ein RAM-Laufwerk bei 256 GiByte RAM, AUf dem erstellen RAM-Laufwerk kann ich häufig genutzte Spiele platzieren. Bringt das ein MEhrwert ? Ich spare mir ja den Datentransfer von der SSD, die die Daten erstmall finden und über den BUS in den RAM schaufeln muss. Man erspart sich das erstmalige Reinladen in den Arbeitsspeicher. Im Grunde spielt beim Starten eines Spiels aus dem RAM-laufwerk nur die Latenz eine Rolle, da die angibt, wie lange es dauert, bis der RAM die Daten bereitstellen kann. Ich find das Thema total interessant, würde gerne mehr dazu wissen wollen und ob ich Denkfehler habe..
      • Von Birdy84 Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Coolgamer400
        Kann ein Mainboard überhaupt eine RAM-Kapazität unterstützen, wenn der Speichercontroller in der CPU sitzt?
        Im Endeffekt muss die Funktionalität validiert werden. Das geht eben nur dann, wenn die jeweilige Hardware auch verfügbar ist.
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