RAM: G.Skill beschleunigt 48 GiByte DDR5 auf 8.000 MT/s mit CL38

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G.Skill Trident Z5 RGB 48 GiByte DDR5-8000 CL38
Quelle: G.Skill

Der Speicherhersteller G.Skill beschleunigt seine mittels Intel XMP 3.0 für den Sockel LGA1700 optimierten 24 GiByte großen DDR5-Module erstmals auf DDR5-8000 und eine CAS-Latenz von 38 Taktzyklen. Das Speicherkit aus der Serie Trident Z5 RGB besitzt dabei eine Gesamtkapazität von 48 GiByte und positioniert sich an der Spitze des DDR5-Portfolios.

Unter der Bezeichnung Trident Z5 RGB DDR5-8000 CL38 Memory Kit hat G.Skill sein erstes DDR5-Speicherkit mit neuartigen 24 GiByte großen Modulen vorgestellt. Das schnelle Speicherpärchen arbeitet mit einer Geschwindigkeit von 8.000 MT/s sowie einer CAS-Latenz von 38 Taktzyklen und ist auf aktuelle Hauptplatinen mit Sockel LGA1700 und einem 700er-Chipsatz für Intels 13. Core-Generation optimiert.

2 × 24 GiByte DDR5-8000 CL38-48-48-127

Dank eines entsprechend hinterlegten Profils, welches mit Intel XMP 3.0 arbeitet, erreichen die zwei 24 GiByte großen Speichermodule, die aller Voraussicht nach auf Speicher-ICs von SK Hynix setzen, eine bisher unerreichte Kombination aus einem sehr hohen Speichertakt und besonders niedrigen Timings. Das wiederum führt zu ganz besonders kurzen Speicherlatenzen und schnellen Zugriffszeiten.

G.Skill Trident Z5 RGB in zwei Farbvarianten G.Skill Trident Z5 RGB Quelle: G.Skill G.Skill Trident Z5 RGB Quelle: G.Skill

Validiert auf dem Intel Core i9-13900K mit Z790-Chipsatz

Die auf einem aktuellen Intel Core i9-13900K validierten DDR5-8000 CL38-48-47-127 mit einer Command Rate ("CR") von zwei Taktzyklen ("2T") sorgen neben einem hohen Speicherdurchsatz von mehr als 123 GiByte pro Sekunde lesend und 120 GiByte pro Sekunde schreibend für sehr schnelle Kopiervorgänge. Der Hersteller demonstriert hierzu entsprechende Ergebnisse aus der beliebten Benchmark-Suite AIDA64.

G.Skill demonstriert 48 GiByte DDR5-8000 CL38-48-48-127 2T Quelle: G.Skill G.Skill demonstriert 48 GiByte DDR5-8000 CL38-48-48-127 2T Um die hohen Speichergeschwindigkeiten von 8.000 MT/s respektive 8.000 MHz (effektiv) beziehungsweise 500 MHz (real) Speichertakt bei dermaßen geringen Timings zu erreichen, setzt der Hersteller eine Spannung ("VDIMM") von 1,45 Volt voraus. Der I/O-Takt der schnellen Speichermodule beträgt dabei 4.000 MHz.

G.Skill zieht mit Corsair und Crucial gleich

G.Skill zieht mit seinen ersten Modulen mit einer Kapazität von 24 GiByte mit Corsair und Crucial, ein Tochterunternehmen des DRAM-Fertigers Micron, gleich, die erst vor Kurzem die ersten DDR5-Speicherkits mit 24 GiByte respektive 48 GiByte großen DIMMs präsentiert haben. Ryzen 7000 hat noch Probleme mit den neuartigen Speichermodulen und benötigt voraussichtlich eine neue AGESA-Firmware.

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    • Kommentare (24)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Der deutsche Wikipedia Artikel ist ebenfalls falsch (es gibt nirgendwo wirklich 8000 MHz, blöderweise hat sich das oft durchgesetzt es dennoch so zu bezeichnen... wir machens ja jetzt anscheinend auch so :-/ )). Manche Falschinformationen werden von Wikimods leider penetrant verteidigt, nicht nur beim Ram.
        Schau in die englische Wiki, da stehts richtig (transfer rate in MT/s).
        Wenn schon besserwissen, dann richtig:
        Die DDR-Signale haben weder 8.000 MHz noch 4.000 davon und auch keine 1.337 MHz. Wenn nur Nullen oder nur Einsen übertragen werden ist das Signal eine einfache Linie. Ganz ohne Schwingungen, also auch ohne Frequenz. Wenn es dagegen 010101010101 geht, dann schwankt der Pegal tatsächlich mit einer Frequenz von 8 GHz. (Vereinfachte Darstellung. Meinem Wissen nach arbeitet auch DDR mit Invertern, um repitive Signale möglichst Energie- und Hardware-schonend zu übertragen. Aber unabhängig vom verwendeten Signaschema hat jedes irgend einen exotischen Spezialfall, in dem es ein konstantes Signal ausgibt und einen anderen, in dem jeder Datentransfer in einer Schwingung resultiert, also MT/s = MHz gilt.)

        Somit ist es also allgemein falsch, für die Datenübertragung irgend eine Angabe in MHz zu machen. Am ehesten angemessen wären allerdings noch "8.000 MHz", denn das stellt den Maximalwert auf dem Datenbus dar. (Vergleche PKW: Da stehen "250 km/h" im Datenblatt, obwohl der Wagen auch 42 km/h, 23 km/h und überwiegend 0 km/h beherrscht.) Fix getaktet ist nur das Referenzsignal, aus dem die Zeitpunkte abgeleitet werden, zu dem auf diversen Signalleitungen ein Datum anliegt. Das wären bei DDR5-8000 dann besagte 4.000 MHz "realer Takt". Allerdings sind zum Beispiel die Adressierungslogik mit ihren 1.000 oder 2.000 MHz für die Funktion des Moduls genauso wichtig, von den mit 500 MHz angesteuerten Speicherzellen ganz zu schweigen. Und für den integrierten Spannungswandler sind meinem Wissen nach 500 kHz weit verrbeitet. Also was ist jetzt "der Takt" von "dem Speicher"?
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Incredible Alk
        Der deutsche Wikipedia Artikel ist ebenfalls falsch (es gibt nirgendwo wirklich 8000 MHz, blöderweise hat sich das oft durchgesetzt es dennoch so zu bezeichnen... wir machens ja jetzt anscheinend auch so :-/ )). Manche Falschinformationen werden von Wikimods leider penetrant verteidigt, nicht nur beim Ram.
        Schau in die englische Wiki, da stehts richtig (transfer rate in MT/s).
        Wenn schon besserwissen, dann richtig:
        Die DDR-Signale haben weder 8.000 MHz noch 4.000 davon und auch keine 1.337 MHz. Wenn nur Nullen oder nur Einsen übertragen werden ist das Signal eine einfache Linie. Ganz ohne Schwingungen, also auch ohne Frequenz. Wenn es dagegen 010101010101 geht, dann schwankt der Pegal tatsächlich mit einer Frequenz von 8 GHz. (Vereinfachte Darstellung. Meinem Wissen nach arbeitet auch DDR mit Invertern, um repitive Signale möglichst Energie- und Hardware-schonend zu übertragen. Aber unabhängig vom verwendeten Signaschema hat jedes irgend einen exotischen Spezialfall, in dem es ein konstantes Signal ausgibt und einen anderen, in dem jeder Datentransfer in einer Schwingung resultiert, also MT/s = MHz gilt.)

        Somit ist es also allgemein falsch, für die Datenübertragung irgend eine Angabe in MHz zu machen. Am ehesten angemessen wären allerdings noch "8.000 MHz", denn das stellt den Maximalwert auf dem Datenbus dar. (Vergleche PKW: Da stehen "250 km/h" im Datenblatt, obwohl der Wagen auch 42 km/h, 23 km/h und überwiegend 0 km/h beherrscht.) Fix getaktet ist nur das Referenzsignal, aus dem die Zeitpunkte abgeleitet werden, zu dem auf diversen Signalleitungen ein Datum anliegt. Das wären bei DDR5-8000 dann besagte 4.000 MHz "realer Takt". Allerdings sind zum Beispiel die Adressierungslogik mit ihren 1.000 oder 2.000 MHz für die Funktion des Moduls genauso wichtig, von den mit 500 MHz angesteuerten Speicherzellen ganz zu schweigen. Und für den integrierten Spannungswandler sind meinem Wissen nach 500 kHz weit verrbeitet. Also was ist jetzt "der Takt" von "dem Speicher"?
      • Von pbStoRm Freizeitschrauber(in)
        Zitat von True Monkey
        Ach ....ich kann nicht klagen
        Ich habe auch ein Maximus XI Hero

        https://www.3dmark.com/3d...

        Und es funzt
        Du hast aber auch einen sehr attraktiven Prozessor Glückwunsch.
      • Von PCGH_Dave Lötkolbengott/-göttin
        Würde sagen, dass die Stückzahlen für Apex und Co. nicht so hoch sind, wie von Mainstream-Hardware. Nicht mal bei uns nutzt das einer, außer Stephan, der damit seine RAM-OC-Artikel macht.
      • Von True Monkey Kokü-Junkie (m/w)
        Ach ....ich kann nicht klagen
        Ich habe auch ein Maximus XI Hero

        https://www.3dmark.com/3d...

        Und es funzt
      • Von pbStoRm Freizeitschrauber(in)
        Zitat von True Monkey
        ^^Aber das ist doch der Lauf der Geschichte
        Es wird etwas beworben was für die wenigsten einen Unterschied ausmacht

        Ich tip mal blind darauf das es inzwischen mehr Besitzer von High End Boards gibt die keine Ahnung vom Bios haben wie welche die wirklich nutzen von erweiterten Bios ziehen
        Die meisten kennen noch nicht einmal die Funktionen des Boards

        Ich habe noch nie ....wirklich noch nie jemand gefunden der zb hinterlegte ram Profile auf einem Rog nutzt.
        Außer die die sie hinterlegt haben
        Du meinst diese sinnlosen Profile, die Asus auf den Boards mitliefert? Ich hab ja ein ROG (Maximus Hero XI) aber die Timings musste ich manuell einstellen. Wobei sich auch das Asus nicht immer deterministisch verhält. Ich hab meine Settings gesichert und der Cloud gespeichert, dann kann ich sie im Zweifel wiederherstellen ohne mich erinnern zu müssen, was ich da mal vor drei Jahren oder so eingestellt hab.

        Leider helfen die QVLs der Speicher- und Boardhersteller auch nur begrenzt. Bei Asus sind die Listen so alt wie das Board und laut G.Skill läuft meine Board/CPU/RAM-Kombi selbst mit 4er Bestückung. Tatsächlich sind zwei Module eben schon grenzwertig. Darum klemm' ich mir auch ein Speicherupgrade, weil ich davon ausgehe, dass 4 Module dann noch mal weniger gut laufen.
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